Die alltägliche Gewalt
Vor sieben Jahren wurde Indien von einer Gruppenvergewaltigung erschüttert. Nun sollen die Täter gehängt werden. Doch noch immer werden viele Frauen in dem Land misshandelt.
Vor sieben Jahren wurde Indien von einer Gruppenvergewaltigung erschüttert. Nun sollen die Täter gehängt werden. Doch noch immer werden viele Frauen in dem Land misshandelt.
In der indischen Hauptstadt ist die Gewalt zwischen Hindus und Muslimen eskaliert. Es gab mindestens 20 Tote und Hunderte Verletzte. Ministerpräsident Modi plädiert für „Frieden und Harmonie“.
Bevor der amerikanische Präsident am Montag in Delhi landete, eskalierte die Gewalt. Erst am Tag danach wird ihr ganzes Ausmaß bekannt.
Es sind die bisher längsten Proteste unter Ministerpräsident Modi: Seit Wochen treibt das neue Staatsbürgerschaftsgesetz in Indien Menschen auf die Straße. Auch viele ältere Frauen demonstrieren – aus Solidarität mit ihren Kindern.
Die Städte des Balkans versinken im Smog. Rückständige Heizsysteme, veraltete Autos und eine schlechte Verkehrsinfrastruktur sorgen im Winter für katastrophal hohe Feinstaubwerte. Oder sind die nur Ergebnis einer Intrige?
Der Widerstand gegen das Staatsbürgergesetz in Indien hält an. Nun wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Die örtlichen Behörden schalteten in Teilen des Landes das Internet ab.
Die Vergewaltigung einer 27 Jahre alten Tierärztin ruft in Indien große Wut hervor. Politiker und Demonstranten schießen allerdings über das Ziel hinaus.
Die Hauptstadt: ein Dorf. Die Berge: unbestiegen. Die Hotels: in klösterlicher Konzentration. Wer wirklich seine Ruhe haben will, muss nach Bhutan reisen.
In Indien hat die Luftverschmutzung apokalyptische Ausmaße erreicht. Die Grenzwerte werden regelmäßig um ein Vielfaches überschritten. Abhilfe ist nicht in Sicht, auch weil viele Inder gleichgültig gegenüber dem Problem bleiben.
Schüler, Eltern und Lehrer sind gemeinsam auf die Straßen gegangen um gegen die Luftverschmutzung in der indischen Hauptstadt zu demonstrieren. Delhi ist die Stadt mit der weltweit schlechtesten Luft.
Am Samstag hielt Indien den Atem an. Dann war klar: auf einem Grundstück im Ort Ayodhya, auf dem früher ein Moschee stand, darf ein Hindu-Tempel errichtet werden. Vorbereitungen für den Bau laufen schon seit Jahrzehnten.
Eine berittene Abordnung und Ehrensalutschüsse – pompöser als üblich empfängt Indien Bundeskanzlerin Merkel und ihre Regierung zu Konsultationen. Üppig bedacht wird sie auch mit Gandhi-Devotionalien.
Indien hat die Konfliktregion Kaschmir in zwei direkt aus Delhi regierte Verwaltungseinheiten geteilt. Auf diese Weise soll mehr Kontrolle gewonnen werden. Pakistan und China kritisieren den Schritt scharf.
Kaschmir ist seit August für ausländische Besucher gesperrt – doch für rechte Abgeordnete des Europaparlaments macht die indische Regierung eine Ausnahme.
Moscheen, Medresen, Mausoleen: Das märchenschöne Usbekistan öffnet sich dem Tourismus, springt mit seiner Geschichte aber nicht gerade sanft um.
Bis 2024 soll Indien zur drittgrößten Volkswirtschaft aufsteigen – das wäre eine Verdopplung der bisherigen Wirtschaftsleistung. Die Realität sieht anders aus.
Im Konflikt um die Region Kaschmir hat Indiens Ministerpräsident die Aufhebung des Sonderstatus als „historische Entscheidung“ bezeichnet. Zuvor hatte Pakistan eine militärische Option ausgeschlossen.
Der weltgrößte Bierkonzern AB Inbev darf drei Jahre lang kein Bier mehr in der indischen Hauptstadt verkaufen. Es geht um angebliche Steuerhinterziehung.
Nach der Statusänderung durch die indische Regierung herrscht in Kaschmir offenbar eine angespannte Ruhe. Doch Pakistans Regierungschef Imran Khan spricht von einer möglichen Eskalation bis hin zum Krieg. Kritik kommt auch aus China.
Nach dem Schlagabtausch mit Pakistan durchleuchten die Inder die Rolle des Eurofighter-Konsortiums. Auch Amerika sieht sich veranlasst, die Rüstungskontrollen zu prüfen.
Durch den Abschuss von Kampfflugzeugen erreicht der Konflikt zwischen Indien und Pakistan eine neue Stufe. Die Atommächte provozieren einander zudem mit scharfer Rhetorik. Eine Bestandsaufnahme.
Von vielen derzeit geächtet wird Mohammed bin Salman auf seiner Reise nach Pakistan, Indien und China der rote Teppich ausgerollt. Die Kashoggi-Affäre ist kein Thema.
Mitten in der Nacht ist ein Hotel in Neu-Delhi in Flammen aufgegangen. 17 Menschen können sich nicht retten. In dem Hotel in Indiens Hauptstadt wurden Brandschutzvorschriften ignoriert.
Mindestens 17 Menschen kamen bei dem Brand eines Hotels in Delhi ums Leben, auch weil der Brandschutz im Gebäude völlig unzureichend war. Auch der Fluchtweg über den Flur war versperrt.
Am Jahrestag der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin ist in der indischen Hauptstadt ein Kleinkind vergewaltigt worden. Ein 40 Jahre alter Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wurde festgenommen.
Die Bewohner der indischen Metropole Delhi leiden momentan unter schweren Staubstürmen. Die Bewohner bezeichnen die Luftqualität als „tödlich“.
Bundespräsident Steinmeier bereist die größte Demokratie der Welt. Doch Indien und Deutschland schaffen es einfach nicht, ihr gemeinsames Potential auszuschöpfen. Ein Gastbeitrag.
Auf einem informellen Gipfel in Delhi soll die Welthandelsorganisation wiederbelebt werden. Doch ausgerechnet Gastgeber Indien ist ein schlechter Freihändler.
In Indien ist der Name des Massenmörders eine beliebte Marke: Was ein Schriftsteller erlebte, als er dort sein Buch über die Drogensucht der Nazis vorstellte.
Seit Beginn der Stierkampfsaison am 15. Januar sind in Indien schon fünf Menschen getötet worden. Die Kritik an den Jallikattu-Spektakeln wird lauter, doch das Land ist gespalten
Das Staunen über die Beharrlichkeit des Aufbegehrens: Endlich, zwanzig Jahre nach dem „Gott der kleinen Dinge“, erscheint ein neuer Roman von Arundhati Roy: „Das Ministerium des äußersten Glücks“.
Am morgigen 1. Juli geht’s los: Das Riesenland Indien setzt seine einheitliche Mehrwertsteuer ins Werk. Das System soll radikal einfacher werden. Aber in der Praxis droht ein ähnliches Chaos wie bei der Bargeldreform.
Indien gilt für Deutschland als wichtiger Partner und Gegengewicht zu Chinas Expansion. Der Besuch von Ministerpräsidenten Modi in Berlin ist daher von besonderer Bedeutung. Doch bei aller Freundschaft gibt es auch Konfliktstoff.
Indien ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte weltweit. Im Interview spricht Martin Wörlein, Leiter des Indien-Teams bei der Beratungsgesellschaft Rödl & Partner, über Reformen, Chancen und Risiken auf dem Subkontinent.
Die Luftverschmutzung in der indischen Stadt Delhi ist so hoch, dass die Stadtregierung den Notstand ausgerufen hat. Drastische Maßnahmen sollen die Belastung verringern.
Die Messe Frankfurt legt vor allem im Ausland zu – und zurzeit gerade in Indien. Nicht einfach, Messen in einer solch fernen Welt zu organisieren.