Mit Traktoren an die Kampflinie
Die von Armut, Schulden und einer hohen Suizidrate geplagten Landwirte Indiens rufen zum „Marsch auf Delhi“. Es kommt zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Die von Armut, Schulden und einer hohen Suizidrate geplagten Landwirte Indiens rufen zum „Marsch auf Delhi“. Es kommt zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Abertausende Greifvögel beherrschen den Himmel über Neu Delhi. Ihr ärgster Feind sind die scharfen Schnüre von Papierdrachen. Zwei Brüder behandeln die verletzten Schwarzmilane.
Nirgendwo in Europa wird so viel Entwicklungsgeld ausgegeben wie in Berlin. Jetzt müssen 800 Millionen gespart werden. Manche sehen darin eine Chance, das System grundlegend zu überprüfen.
Auf dem Weg nach Bangkok hat sich ein Ehepaar an Bord eines Flugzeugs lautstark gestritten. Der Pilot landete den Flieger im indischen Delhi zwischen. Dort musste der Mann die Maschine verlassen.
Er ist der Sportler mit der weltweit drittgrößten Followerzahl bei Instagram: Virat Kohli, der Indien zum WM-Titel im Cricket führen soll, dient als Blaupause des Aufstiegs seines Landes zur Sport-Supermacht.
In Delhi entsteht die erste Schnellstrecke Indiens für den Regionalverkehr. Eine Tochtergesellschaft der DB soll den Betrieb organisieren.
Die deutsche NADA schlägt Alarm: Treten bei internationalen Wettkämpfen weiter Kontrollierte gegen Unkontrollierte an? Der Blick zu den Asienspielen zeigt: Keine Spur von Transparenz.
Bei Leichtathletik-Meisterschaften tritt über 100 Meter nur ein Sprinter an. Beim Hindernisrennen läuft die Siegerin im Ziel weiter, um dem Dopingkontrolleur zu entkommen. Hinweise auf mögliche Gründe für die Flucht finden sich im Müll.
Beim Treffen der G-20-Staaten in Neu Delhi will EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die Forderung nach Frieden für die Ukraine verteidigen. Doch Russland lehnt Kritik an seinem Angriffskrieg ab – und kann auf Unterstützung von China hoffen.
In Moskau sprechen der türkische und der russische Außenminister über Alternativen zum Getreideabkommen, der nächste Putsch erschüttert Afrika und Hansi Flick nominiert seinen Kader für die Spiele gegen Japan und Frankreich.
In den nächsten Tagen treffen sich hier die Führer der Welt beim G-20-Gipfel. Die Bürger Delhis leiden derweil unter schlechter Luft.
Viele Inder, die auf dem Land keinen Zugang zu bezahlbarer Gesundheitsversorgung haben, strömen in die Städte. Die staatlichen Krankenhäuser sind überfordert.
Kurz vor dem G-20-Gipfel erlebt Indien eine Reihe religiös motivierter Gewalttaten. Das wirft Fragen auf, wie es um die Rechte von Minderheiten in der „größten Demokratie der Welt“ bestellt ist.
In Washington rollte Präsident Biden dem indischen Ministerpräsidenten Modi den roten Teppich aus. Amerika umwirbt das bevölkerungsreichste Land der Erde, das es im Konflikt mit China und Russland braucht.
Plötzlich interessieren sich deutsche Unternehmen wie die Deutsche Lufthansa für den Subkontinent. Das hat nicht nur mit der Abkehr von der Volksrepublik China zu tun.
Indien ist nun das bevölkerungsreichste Land der Welt. Ihm soll die Zukunft gehören. Doch mit einem Bein steht das Land noch in der Dritten Welt.
Wohin führt Narendra Modis indischer Weg? Bei einer Diskussion über das neue Buch des Politikwissenschaftlers Rajeev Bhargava offenbaren Wissenschaftler und Intellektuelle tiefe Sorge.
Es soll Dutzende Verletzte und mehrere Tote geben. Das Epizentrum liegt im Nordosten Afghanistans. Selbst in der indischen Hauptstadt – fast 2000 Kilometer entfernt – habe man die Erschütterungen noch gespürt.
Deepti Kapoors international gefeierter Roman „Zeit der Schuld“ liegt jetzt auf Deutsch vor. Eine dringende Leseempfehlung.
Bundeskanzler Scholz wirbt um Arbeitskräfte aus Indien. Viele von ihnen wollen auch nach Deutschland auswandern – trotz bürokratischer Hürden.
Der indische Premierminister erzeugt das Bild eines strahlend neuen Indien. Wer sich davon nicht blenden lässt, erkennt eine Realität jenseits dieser Traumfabrik. Wohin steuert das Milliardenvolk?
Auf dem Subkontinent gibt es für viele junge Männer keine Arbeit und keine Partnerinnen. Die Gewalt in der Gesellschaft wächst. Bei Soziologen schrillen die Alarmglocken.
Bald will Bundeskanzler Scholz nach Neu Delhi reisen. Die Demokratien brauchen Indien. Das aber ist ein sperriger Partner. Nicht nur wegen der Adani-Krise.
Bald leben in Indien mehr Menschen als in China. Die Sorge vor einer Bevölkerungsexplosion halten Demografen allerdings für übertrieben – denn mittlerweile geht die Geburtenrate schon wieder zurück.
Die deutsche Außenministerin bemüht sich in Indien um ein engeres Verhältnis. So will sich Deutschland gegenüber Russland und China behaupten. Aber auch wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle.
Europa und Amerika sollten Indien auf vielen Politikfeldern frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbinden. Das könnte beispielhaft für Problemlösungen im 21. Jahrhundert sein.
Außenministerin Baerbock wirbt bei ihrem Besuch um verstärkte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien. Und sie lobt die indische Haltung zum Ukrainekrieg.
Die Insel stöhnt unter ihrer Schuldenlast. Weil sie strategisch wichtig ist, hofft sie auf Hilfe. Doch nicht jede Großmacht handelt, wie erwartet.
75 Jahre nach der Unabhängigkeit will Ministerpräsident Narendra Modi Indien von den Spuren der Fremdherrschaft befreien. Er selbst soll in die Geschichte eingehen. Vor allem Muslime geraten dabei unter Druck.
Washington versucht weiterhin, Delhi von seiner Bindung an Moskau zu lösen. Russlands Krieg in der Ukraine soll nicht der China-Strategie entgegenwirken.
Tränende Augen, ein Kratzen im Hals und andere Symptome: In der indischen Hauptstadt Dehli trübt dichter Smog das Lichterfest der Hindus. Fachleute befürchten zudem einen Anstieg der Corona-Fälle durch die Festivitäten.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Nein, Indien kann nicht abgeriegelt werden. Wir brauchen Hilfe. Denn diese Corona-Katastrophe ist auch eine Katastrophe von Modis Politik. Ein Gastbeitrag.
Indien war einer der größten Exporteure von Corona-Impfstoffen – und wird nun zum Importeur. Dabei wollte Delhi mit seiner „Impfdiplomatie“ Peking das Feld streitig machen. Nun aber muss das Land selbst Hilfe annehmen.
Noch vor wenigen Wochen glaubte Indien kurz vor der Herdenimmunität zu stehen. Nun beklagt das Land mehr als 300.000 Infektionen am Tag – oder sind es in Wirklichkeit sechs Millionen?
In Indien steigt die Zahl der Infektionen so stark wie nirgends sonst. Für viele führt der Weg aus dem Krankenhaus direkt in die Leichenhalle. Dabei galt die Pandemie in Indien schon als überwunden.