https://www.faz.net/-gqe-9kgyd

Rüstungspolitik : Die zwielichtigen Waffendeals mit Indien und Pakistan

Eurofighter Typhoon während der Farnborough Airshow (Archivbild) Bild: AFP

Nach dem Schlagabtausch mit Pakistan durchleuchten die Inder die Rolle des Eurofighter-Konsortiums. Auch Amerika sieht sich veranlasst, die Rüstungskontrollen zu prüfen.

          3 Min.

          Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Indien und Pakistan in den vergangenen Tagen hinterlassen immer größere Fragezeichen mit Blick auf Wirtschaftspolitik und Rüstungskonzerne. Durften die Pakistaner ihre modernen, amerikanischen F-16-Kampfflugzeuge gegen Indien einsetzen? Warum hatten die Inder keine gleichwertigen Maschinen? Und welche Rolle spielt ein französischer Waffenhändler, der heute in Delhi in Haft sitzt und einst für das Eurofighter-Konsortium arbeitete, an dem auch Deutschland beteiligt ist?

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Während derzeit auch in Berlin und Brüssel Waffenexporte und deren Einschränkungen unter anderem mit Blick auf Saudi-Arabien einmal mehr unter die Lupe genommen werden, hat die Debatte in Südasien eine ganz andere Dimension. Die amerikanische Botschaft im pakistanischen Islamabad prüft seit Sonntag, ob Pakistan die von den Amerikanern gelieferten Maschinen im Kampf mit indischen Piloten einsetzte.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Hoffnungsträger in blassem Gelb: Das Bundesgesundheitsministerium deckt sich mit dem japanischen Grippemittel Avigan ein.

          Medizin : Riesiger Wirbel um eine Pille gegen Corona

          Das Grippemittel Avigan aus Japan könnte Patienten retten. Deutschland deckt sich mit Millionen Tablettenpackungen ein. Die Bundeswehr soll beim Verteilen helfen.