Zahn der Zeit
Kein Motor ohne Getriebe: Das gilt auch im Zeitalter von Elektro. Doch die langjährige Paarung verändert sich zur komplizierten Dreiecksbeziehung mit ungewisser Zukunft.
Kein Motor ohne Getriebe: Das gilt auch im Zeitalter von Elektro. Doch die langjährige Paarung verändert sich zur komplizierten Dreiecksbeziehung mit ungewisser Zukunft.
Die koreanische Schriftstellerin Kim Hye-jin erzählt in ihrem Roman „Die Tochter“ von einer Frauenwohngemeinschaft.
Die Ampelkoalition hat den Bürgern eine „kindersensible“ Politik versprochen. Wie sich Bundestag und Bundesregierung der sexualisierten Gewalt gegen Kinder entgegenstellen werden, ist ein wichtiger Prüfstein. Aber nicht der einzige. Ein Gastbeitrag.
Wenn die große Sensation zur furchtbaren Frustration wird und der Regisseur sich gegen einen Text stellt, der lange vergessen war: Die Comédie-Française zeigt Molières Ur-„Tartuffe“.
Jedes dritte Kind wachse nicht in einer klassischen Ehe auf, sagt Sven Lehmann. Deshalb sollten bis zu vier Menschen das Sorgerecht übernehmen können, so der Queer-Beauftragte der Bundesregierung. Das sichere auch die Kinder ab.
Die Weihnachtsgeschichte hat unser Ideal von Familie geprägt. Dabei leben wir heute oft ganz anders. Was also haben uns die drei aus dem Stall noch zu sagen?
Ja, finden Elena, Lara und Julia. Sie führen eine polyamore Beziehung – und wünschen sich für ihr Leben mit Julias Frau Viviane und drei Kindern mehr Akzeptanz.
Mode, Mauerpark, Mai-Demo: Plötzlich ist im Untergeschoss des Städel Museums Berlin zu Gast. Marc Brandenburg zeigt seinen Arbeitszyklus „Hirnsturm II“.
Vater, Mutter, Kind – die Vorstellung der klassischen Kleinfamilie ist in vielen Köpfen noch immer als Ideal verankert. Aber ist sie wirklich traditionell? Die Soziologin Doris Mathilde Lucke gibt Antworten.
Maximilian Schulz aus München über sein Studium im Rollstuhl, selbstverordnete Quarantäne, eine schlimme Phase in seinem Leben, nette und böse Mitmenschen, das nervende Thema Krankheit und warum ihn Impfgegner rasend machen.
Soll das unser Diskurs sein? Die Theater in Düsseldorf, Köln und Bonn eröffnen die Spielzeit mit Tennessee Williams, Gotthold Ephraim Lessing und Maja Göpel.
Deutschmenschen und Mathemenschen: In ihrem Kinderroman „Schön wie die Acht“ erzählt Nikola Huppertz von Logik, Gefühlen und Lügen.
In einer Patchworkfamilie ist immer Bewegung. Eine Familie aus Hannover hat ein Holzhaus gebaut, das sich dem Wandel anpasst.
Vor dem Landgericht Wuppertal hat der Prozess gegen die 28 Jahre alte Christiane K. begonnen. Sie soll in ihrer Wohnung in Solingen fünf ihrer sechs Kinder ermordet haben. Die Frau bestreitet die Vorwürfe.
Allein im Wald, und plötzlich ist da ein fremder Mann: Im vergangenen Sommer ist das sieben jungen Frauen passiert. Jetzt steht der Vergewaltiger in Berlin vor Gericht. Aber wie geht es den Frauen?
Die Bars zu, das Sonnenlicht an, die Zukunft offen: Im Winter der Pandemie findet Mallorca zu sich selbst – und ist fast so ruhig wie zu George Sands Zeiten.
Eine neue Studie zeigt: Kinder aus Patchworkfamilien und von alleinerziehenden Vätern und Müttern sind unter den Bildungsverlierern. Ist Stress der Grund für das schlechte Abschneiden in der Schule?
Die Pandemie verändert den Blick aufs Sterben. Auf einmal fragen sich die Menschen, was mit ihnen passiert, wenn sie nicht mehr selbst entscheiden können – und werden aktiv.
Eines Nachts holt die resolute Großmutter ihre lungenschwache Enkeltochter mit der Begründung aus dem Bett, eine Verabredung mit dem Schicksal zu haben: In ihrem Kinderbuch „Louisianas Weg nach Hause“ räumt Kate DiCamillo mit Lebenslügen auf.
Eigene Versehrtheit statt lustige Jugendanekdoten: In seinem neuen Roman „Hamster im hinteren Stromgebiet“ verarbeitet Joachim Meyerhoff seinen Schlaganfall.
Häusliche Gewalt gibt es in Deutschland noch immer viel, auch in der Mitte der Gesellschaft. Aber Männer, die ihre Frauen misshandeln, können lernen, das nicht mehr zu tun. Besuch in einem Zentrum für Gewaltprävention.
Erträgt es ein Trennungskind, wenn die Partner seiner Eltern ständig wechseln? Das Feld der möglichen Probleme ist groß: Eifersucht, Verlustängste, Unsicherheiten. Aber es kommt darauf an, wie man es macht.
Gut gesetzte Öffnungen statt protziger Panoramafenster – ein Wohnhaus am See in Schleswig-Holstein erweist sich als selbstbewusster Neuzugang ohne Imponiergehabe.
Moderner Mehrgenerationenfilm: Im ARD-Film „Eltern mit Hindernissen“ lernt sich eine Familie noch einmal so richtig kennen.
Lieber als auf die Oberschule geht Wan-Duk zum Kickboxen. Ausgerechnet die gemobbten Streberin ernennt sich keck zu seiner Managerin. Ryeo-Reong Kims Roman „Eins zwei. Eins zwei drei“ erzählt von einer prekären Jugend in Korea.
Ein Feind und Helfer: Mikroben waren dem Menschen zunächst gefährlicher Gegner – dann nützlicher Begleiter. Wird Sars-CoV-2 unseren Blick auf die Mikroorganismen nun abermals verändern?
Der Tod des eigenen Kindes ist das Schlimmste, das Eltern widerfahren kann. Frankreich gewährt dafür künftig 15 Tage Sonderurlaub, Großbritannien erhöht auf zehn. In Deutschland gibt es meist nur zwei Tage. „Damit kommt niemand aus“, findet nicht nur Verdi.
Altbacken inszenierte Elternrollen von erstaunlicher Eindimensionalität: Der ARD-Film „Weil du mir gehörst“ treibt einen Partnerkonflikt auf die Spitze, ohne ein Ende zu finden.
Die ARD poliert eine Patchwork-Serie aus Schweden auf und präsentiert uns die „Bonusfamilie“. In der haben die Kinder mindestens ebenso viel Mühe mit ihren Eltern, wie ihre Eltern mit ihnen.
Eine Affäre im Büro kann böse enden. Moral ist eine Waffe im Ränkespiel von Managern. Besonders im prüden Amerika sind die Unternehmen streng.
Peugeot und Fiat wollen sich zusammenschließen. Die Kunst wird darin bestehen, die Identität nicht zu verlieren. Ein Blick auf das Angebot zeigt: Das wird eine Mammutaufgabe.
Jan Bredack ist ein Unternehmer, wie es ihn hierzulande selten gibt: laut, selbstbewusst, aber auch bereit, Rückschläge zu verkraften. Nun will er Veganz an die Börse bringen.
Schauspielerin Karoline Herfurth ist inzwischen ein Star des deutschen Films. Hier schreibt sie über ihre Auftritte als Schlangenmädchen, die körperliche Belastung bei Heulszenen und ihre Abkehr von Schönheitsidealen.
Die Berliner „Kunstwerke“ zeigen die slowakische Performerin Anna Daučíková. Auf vielschichtige Weise setzt sie sich mit der Frage auseinander, was es bedeutet transsexuell in Osteuropa zu sein.
Ihre Mutter verliebt sich, ihre beste Freundin auch, Paulines Leben gerät in Schieflage: Tamara Bach erzählt in „Wörter mit L.“, ihrem ersten Roman für Kinder, vom haarfeinen Riss auf der Schwelle zur Pubertät.
Spielshows auf RTL lehren uns derzeit mehr über die Gesellschaft als „Lindenstraße“ und „Fernsehgarten“: Dort wird ein Querschnitt unseres Einwanderungslandes sichtbar, den die Öffentlich-Rechtlichen ignorieren.