Film „Eltern mit Hindernissen“ : Ohne häusliche Platzprobleme

Moderner Mehrgenerationenfilm: Im ARD-Film „Eltern mit Hindernissen“ lernt sich eine Familie noch einmal so richtig kennen.
„Homeschooling“ oder „Homeoffice“ zuerst? Oder doch staubsaugen? Wer bislang dachte, dass Kurzarbeit auf digitale Distanz eine gute Gelegenheit sei, mehr Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Vater, Mutter, Kind, Arbeit und Erwerbstätigkeit – in Deutschland anscheinend immer noch schwierig ins Gleichgewicht zu bringen. Davon kann bei Katrin Wiedemann (Nicolette Krebitz) und Philipp Esch (Hary Prinz) keine Rede sein. Sie haben turbulente Zeiten als neue Patchworkfamilie hinter sich, aber jetzt läuft es wie am Schnürchen. Nach „Familie mit Hindernissen“ (2017) und „Trauung mit Hindernissen“ (2018) wuppen sie in „Eltern mit Hindernissen“ in bewährter Slapstick-Komödienmanier die realitätsnahen Herausforderungen des Alltags der gebildeten Mittelschicht ohne häusliche Platzprobleme. Zur Not zieht man sich ins Baumhaus zurück.





