FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Sexuelle Gewalt :
Für ein Ethos des Einmischens

Von
Jörg M. Fegert
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Nicht erst seit gestern: Die Kinderschutz-Hotline des Landes Mecklenburg-Vorpommern gab es schon im Jahr 2013.
Nicht erst seit gestern: Die Kinderschutz-Hotline des Landes Mecklenburg-Vorpommern gab es schon im Jahr 2013.dpa

Die Ampelkoalition hat den Bürgern eine „kindersensible“ Politik versprochen. Wie sich Bundestag und Bundesregierung der sexualisierten Gewalt gegen Kinder entgegenstellen werden, ist ein wichtiger Prüfstein. Aber nicht der einzige. Ein Gastbeitrag.

Zu Beginn der neuen Wahlperiode und vor dem Hintergrund des Koalitionsvertrags der neuen Regierung stellt sich nicht nur die Frage, wie Kinderrechte generell in die Verfassung eingeführt werden können. Es muss auch darum gehen, wie die herausragende Bedeutung der Interessen von Kindern und des Kindeswohls auf allen Politikfeldern berücksichtigt werden kann. Dies gilt gerade auch für den Kinderschutz, für eine kindgerechte Justiz (die Ampelkoalition spricht von einer „kindersensiblen Justiz“) und vor allem für den angemesseneren Umgang mit den Betroffenen von sexuellem Missbrauch.

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