FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Romanrezension :
Toleranz in Trippelschritten

Von
Steffen Gnam
Lesezeit:
Blick auf Seoul in Südkorea
Blick auf Seoul in SüdkoreaAFP

Die koreanische Schriftstellerin Kim Hye-jin erzählt in ihrem Roman „Die Tochter“ von einer Frauenwohngemeinschaft.

Die 1983 geborene Schriftstellerin Kim Hye-jin ist eine stilistisch brillante Chronistin koreanischer Widersprüche. Ihr im Original 2017 erschienener Roman „Die Tochter“ ist zugleich leises Kammerspiel einer Mutter-Tochter-Beziehung und schillernder Gesellschaftsspiegel. Eine in einem Pflegeheim tätige Mutter, ihre Tochter, eine Lehrbeauftragte, und deren jobbende Liebhaberin führen aus Kostengründen im Haus der Mutter eine Wohngemeinschaft: „Die Tochter“ ist ein kluger Roman über den Clash von Lebenswelten, Seinsentwürfen und Traditionsbeständen verschiedener Generationen im heutigen Südkorea.

FAZ+

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

  • Mit einem Klick online kündbar

Das Beste von FAZ+