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Entwicklung der Veganz-Marke : Scheitern ist kein Makel

Vom Supermarkt, den Gründer Jan Bredack ganz nebenbei eröffnete, hin zur Aktiengesellschaft: Das Unternehmen Veganz hat einige Rückschläge hinter sich, doch nun scheint es sogar mit dem Börsengang zu klappen. Bild: dpa

Jan Bredack ist ein Unternehmer, wie es ihn hierzulande selten gibt: laut, selbstbewusst, aber auch bereit, Rückschläge zu verkraften. Nun will er Veganz an die Börse bringen.

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          Ein Unternehmen ist ein stetiger Prozess, manchmal geht es in die eine, manchmal in die andere Richtung. So war es zumindest bei dem Berliner Lebensmittelunternehmen Veganz. Einst begann es mit der Idee eines Supermarktes, der alle attraktiven veganen Produkte auf der Welt an einem Ort zusammenbringt, es folgte die Expansion in mehrere europäische Länder. Parallel baute Gründer Jan Bredack eine eigene Marke für vegane Produkte auf, drehte die Expansion der Supermärkte zurück und ließ diesen Gründungsteil des Unternehmens in die Insolvenz gehen.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Doch acht Jahre nach der Unternehmensgründung sieht sich Bredack weiterhin auf Kurs und strebt mittelfristig sogar an die Börse, wie er der Zeitung „Augsburger Allgemeine“ jetzt sagte. „Das kann ich mir in zwei bis drei Jahren gut vorstellen“, sagte Bredack. Aus diesem Grund werde Veganz in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Nach schwierigen Jahren der Transformation liefen die Geschäfte wieder gut. „Wir wachsen sehr stark, 2019 um 50 Prozent“, sagte er.

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