Tamara Bachs „Wörter mit L.“ : Ich bin kein Frosch mehr

Ihre Mutter verliebt sich, ihre beste Freundin auch, Paulines Leben gerät in Schieflage: Tamara Bach erzählt in „Wörter mit L.“, ihrem ersten Roman für Kinder, vom haarfeinen Riss auf der Schwelle zur Pubertät.
Vielleicht wird aus Pauline mal eine Dichterin. Schon jetzt, mit elf Jahren, hat sie einen Sinn für Sprache und für das, was nicht gesagt wird, aber trotzdem da ist. Und sie weiß: „Poesie ist ein Wort, das so schön ist wie das Ding, das es beschreibt.“ Das ist Pauline, in deren Leben innerhalb weniger Tage Dinge geschehen, die man sich so sehr wünscht wie Keuchhusten, die aber trotzdem geschehen müssen. Weil es die Zeit dafür ist. Ihre Mutter verliebt sich, ihre beste Freundin auch, und über dieser „dämlichen Herzscheiße“ gerät Paulines bislang einigermaßen in der Balance gehaltenes Mädchenleben in Schieflage.





