Gleichberechtigung gilt nicht nur für weiße Bürgerstöchter
Die alten Kämpfe werden wieder aufgenommen: Wie Katharina Oguntoye und Chandra Mohanty, zwei Feministinnen der Achtzigerjahre, auf die junge Generation von heute blicken.
Die alten Kämpfe werden wieder aufgenommen: Wie Katharina Oguntoye und Chandra Mohanty, zwei Feministinnen der Achtzigerjahre, auf die junge Generation von heute blicken.
Die Öffentlichkeit reagiert auf Frauen in der Spitzenpolitik heftiger, bisweilen auch aggressiver als auf Männer. Das lässt längst überwunden geglaubte Debatten wiederaufleben. Ticken Frauen denn so anders?
Rad- und Gehwege seien kein Anhängsel der Straßen mehr, sondern ein wichtiger Teil der klimafreundlichen Mobilität, meint der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Daher unterstütze das Land deren Bau finanziell.
Die französische Stadt Pantin setzt ein Zeichen: Für ein Jahr heißt der Pariser Vorort nun „Pantine“. So will die Stadt mehr Bewusstsein für Gleichberechtigung schaffen.
In einem traditionsreichen Männerturnverein in Mittelhessen wird plötzlich die „Gender-Frage“ gestellt. Ist der Name noch zeitgemäß? Viele Mitglieder verstehen die Welt nicht mehr.
Moderne Männer gehen in Elternzeit. So lautet zumindest die vorherrschende Meinung. Welche Entschuldigung haben die Väter, die es nicht tun? Unser Autor hat mit drei von ihnen gesprochen.
Auch die CDU bahnt nun einer Identitätspolitik den Weg, in der Merkmale zählen, nicht der Inhalt. Nach ihrer Logik müssen weitere Quoten folgen.
Sexismus in der Linken ist nicht verdammenswerter, nur weil er in einer laut Selbstbeschreibung feministischen Partei vorkommt. Wer das glaubt, verkennt das Problem.
Wenn Väter es ernst meinen mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, müssen auch sie Abstriche machen, was Geld und ihre Karriere angeht.
Vorkämpferin der Gleichberechtigung: Ein Band versammelt Gespräche mit der vor zwei Jahren verstorbenen französischen Anwältin und Aktivistin Gisèle Halimi.
Zugang zum Internet bedeutet auch Zugang zu einer besseren Berufswelt. Diese Chance bleibt vielen Frauen im globalen Süden bisher verschlossen. So waren 75 Prozent aller Frauen im ländlichen Indien noch nie online.
Der Sänger bekennt sich der Körperverletzung schuldig, Ronan Keating hat sich sterilisieren lassen, und Königin Elisabeth sucht einen neuen Gärtner – der Smalltalk.
Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten europäischer Finanzinstitute verdienen immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. Als Vorbild in Sachen Geschlechtergerechtigkeit dienen Banken aus Skandinavien.
Am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena wird die Direktorin abberufen – und ein ganz anderes Forschungskapitel aufgeschlagen.
Ingrid Matthäus-Maier war seit den Siebzigern FDP- und SPD-Bundestagsabgeordnete und später Bankmanagerin. Ein Gespräch über Gleichberechtigung und Frauen in der Politik.
Die Basis der Grünen hat rebelliert, als für die Dezernatsposten mehr Männer als Frauen vorgesehen waren. Deborah Düring, Kandidatin für den Bundestag, meldet sich zu Wort.
Armin Laschet spricht im Brigitte-Talk über Gleichberechtigung und Gendersprache. Hans-Georg Maaßen widerspricht er – lehnt aber einen Parteiausschluss ab.
Werbeagenturen bekennen sich öffentlich gerne zur Diversität. Innerhalb der Betriebe kann von echter Gleichberechtigung aber noch nicht die Rede sein. Das zeigt eine neue Studie.
Neun Frauen im Fußball wollen den DFB verändern. Sie stoßen auf ein Problem, das den ganzen Sport betrifft: Athletinnen sind unsichtbarer als Athleten.
Präsident Erdogan verwies die EU-Kommissionspräsidentin bei ihrem Besuch in Ankara auf einen Sofaplatz. Nun beklagt die Politikerin: Nur weil sie eine Frau sei, sei sie nicht ihrem Amt gemäß behandelt worden.
Fußballerinnen müssen auch heute noch gegen Vorurteile kämpfen. Die „LPSTCK-Crew“ will zeigen, dass sportliches Können und Schminke keine Gegensätze sind.
Wiederholte Verhaftungen und Überwachung durch Sicherheitskräfte – Aktivisten für ethnische Gleichberechtigung werden auf Kuba laut den Vereinten Nationen eingeschüchtert
In deutschen Küchen brodelt es noch vor Ungerechtigkeiten. Das zeigte sich zuletzt bei den neuen Michelinsternen. Was man am Frauentag für Gleichberechtigung tun könnte.
Vor 50 Jahren schafften die Behörden die Anrede „Fräulein“ ab. Dafür sind lauter schöne neue Wörter hinzugekommen. Der „Second Gentleman“ etwa – der seinen Job als Ehemann der amerikanischen Vizepräsidentin hinreißend ernst nimmt.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Position von Frauen bei geringerer Bezahlung gestärkt. Verdienen sie weniger als Männer, wird eine Diskriminierung vermutet. Was bedeutet das für Arbeitnehmerinnen?
Nach drei Jahrzehnten hört Reporterin Sabine Töpperwien auf. Überwältigt ist sie von der Resonanz auf ihre Ankündigung. Gleichzeitig findet sie, dass es im Sportjournalismus im Jahr 2021 noch nicht gleichberechtigt zugeht.
Toxische Männlichkeit: Susanne Kaiser untersucht in einer verdienstvollen Abhandlung, wie misogyne Netzwerke auf verbale und reale Gewalt setzen.
Managerinnen sind gefragt wie nie – spätestens mit der Frauenquote. Selbst große Konzerne brauchen Rat.
Die kenianische Verfassung schreibt die Förderung der Gleichberechtigung von Mann und Frau fest. Das ist im Parlament nicht der Fall. Das Oberste Gericht fordert nun die Auflösung. Die Regierung will sich wehren.
Die Maske des Rappers soll in Frieden ruhen, Soyeon Schröder-Kim hat ein neues Hobby, und Tom Hanks und Rita Wilson bekommen griechische Pässe – der Smalltalk.
Die bloß formale Gleichberechtigung von Mann und Frau reicht nicht aus, um auch tatsächliche Gleichstellung zu erreichen. Das Grundgesetz und die Thüringer Landesverfassung erkennen das an – der Thüringer Verfassungsgerichtshof hingegen nicht. Ein Gastbeitrag.
Es steht der Vorwurf im Raum, Corona werfe Mütter und Väter in alte Zeiten zurück. Ministerin Giffey und eine neue Studie widersprechen dieser Vermutung.
Die Demonstration fand als Wiederholung der Vorjahres-Veranstaltung statt. Damals waren landesweit über 500.000 Personen auf die Straße gegangen.
Vor 25 Jahren erkämpfte die Theologie-Studentin Ulrike Heitmüller Frauen das Recht auf Boxen. Was ist seitdem in dem Sport für Frauen passiert?
In Nordmazedonien gehen die Rechte für die albanische Minderheit über den EU-Standard hinaus. Eine Kommission des Europarats warnt: Dadurch könnten die öffentliche Verwaltung und das Justizsystem gelähmt werden.
In der Politik kommen Frauen öfter in Führungspositionen. In der Wirtschaft sieht das anders aus. Die Gleichberechtigung legt in Deutschland dennoch zu.