„Sobald es ums Geld geht, sollen wir still sein“
Noch immer fließt kaum Risikokapital in Start-ups mit Frauen an der Spitze. Doch nicht nur mit Finanzierungsproblemen haben junge Unternehmerinnen zu kämpfen.
Noch immer fließt kaum Risikokapital in Start-ups mit Frauen an der Spitze. Doch nicht nur mit Finanzierungsproblemen haben junge Unternehmerinnen zu kämpfen.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht fordert im F.A.Z.-Interview eine Frauenquote für Vorstände. Ein Gespräch über mangelnde Gleichberechtigung, sexualisierte Beleidigungen und die Vorzüge einer relativ tiefen Stimme.
Eine Frau und ihr Mann arbeiten mit nacktem Oberkörper in ihrer Garage, als ihre Stiefkinder herein kommen. Nun droht der 27 Jahre alten Amerikanerin eine Haftstrafe. Ihr Anwalt hält die Anklage für einen Verstoß gegen die Verfassung.
Abtreibungsgegner, MeToo-Bewegung, ungleiche Löhne: Ein Gespräch mit Leiterin Gabriele Wenner über 30 Jahre Frauenreferat der Stadt Frankfurt.
Überall diese Unwucht, nicht einmal in den großen Hallen der Evolution sind die Geschlechter gerecht verteilt. Überhaupt die Forschung: männlich geht vor. Geht es auch anders? Eine Glosse.
Kaum eine deutsche Großstadt wird von einer Frau regiert. Wie kann das sein? Ein Gespräch mit der Politologin Helga Lukoschat über die Gründe dafür – und über Möglichkeiten, es zu ändern.
Längst hat Beyoncés jüngere Schwester ihren Platz am Tisch der Macht in der Popmusik eingenommen. Live ist sie vollends unwiderstehlich, wie sie jüngst in der Elbphilharmonie bewies.
Die deutsche Trainerin Monika Staab engagiert sich für den weiblichen Nachwuchs. Auch bei der Frauen-WM leistet sie Entwicklungshilfe. Und sie glaubt trotz der Umstände an die positive Wirkung ihrer Arbeit.
Unter dem Motto „Pay, Time, Respect“ Frauen in Lausanne mehr Gleichberechtigung und eine bessere Bezahlung im Beruf. Schon vor 28 Jahren waren 500.000 Frauen auf die Straße gegangen. Geändert habe sich die Lage jedoch kaum.
Vor 70 Jahren hat Deutschland sein Grundgesetz bekommen. Dass der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ darin enthalten ist, ist vor allem einer Frau zu verdanken. Eine Erinnerung an Elisabeth Selbert.
Die Frau, die die Gleichberechtigung ins Grundgesetz brachte: Ausschnitte aus dem Leben von Elisabeth Selbert (1896-1986).
Der Aktionstag markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. SPD-Politiker, Gewerkschaften, Sozialverbände und viele andere sind in Berlin zu einer Kundgebung zusammengekommen.
Drei Monate vor der Frauenfußball-WM droht ein Streit um Gleichberechtigung zu eskalieren: Das Team des Titelverteidigers aus den Vereinigten Staaten klagt gegen den eigenen Verband. Der Streit hat eine lange Vorgeschichte.
Das Grundgesetz verlangt, auch faktische Benachteiligungen so weit wie möglich zu beseitigen und Geschlechterrollen aufzulösen. Doch ist dafür ein Paritätsgesetz notwendig?
In Indien haben zwei Frauen trotz Protests einen Tempel besucht. Solidarität erfuhren die beiden Aktivistinnen von tausenden anderen Frauen. Doch nicht überall kam die Aktion gut an.
Wer durch Georgien reist, ist fasziniert: Von der Schönheit des Landes, aber auch vom Aufbruch der Frauen. Der gefällt jedoch nicht allen dort.
Dem bisherigen Gesetz nach durfte ein verheirateter Mann in Indien nur mit einer anderen Frau schlafen, wenn deren Ehemann einwilligte. Damit ist es in Indien nun vorbei: „Es ist Zeit zu sagen, dass der Ehemann nicht der Herr seiner Ehefrau ist.“
Weil sie ihr T-Shirt verkehrt herum trug,richtete Alizé Cornet ihr Oberteil bei den US Open kurzerhand auf dem Tennis-Court – und erhielt dafür eine Rüge vom Schiedsrichter. Die Veranstalter bedauern nun den Zwischenfall – und ändern die Regeln.
Tausende sind bei der Parade zum Christopher Street Day durch Frankfurt gezogen. Motivwagen mit lauter Musik und Menschen in schrillen Kostümen sorgten für gute Stimmung.
Noch immer müssen Schwule, Lesben, Bi- oder Transsexuelle für mehr Respekt kämpfen. Mit bunten Paraden und ein bisschen Provokation, zogen die bunten Umzüge an vielen Orten Amerikas durch die Straßen.
Sprachgebote im Namen der Gleichberechtigung schaden dem, was sie befördern sollen. Wer den Sieg der politischen Korrektheit feiert, der tanzt auf dem Grabe der Sprachmelodie. Ein Gastbeitrag.
Warum gibt es in den Wissenschaften nach wie vor so wenige Frauen in führenden Positionen? Big Data gibt Hinweise auf mögliche Ursachen – und enthüllt, warum es in 258 Jahren Grund zur Freude gibt.
Kanzlerin Angela Merkel wollte jeden zweiten Posten in der neuen Regierung mit einer Frau besetzt sehen. Doch jetzt ist nur jeder vierte Staatssekretär eine Frau.
Die Oscar-Gewinnerin Frances McDormand ruft in ihrer bewegenden Rede zur Vielfalt in Filmbesetzungen auf. Dabei fällt ein Begriff, der viele Zuhörer ratlos zurücklässt: der „inclusion rider“.
Gemeinsame Finanzen gehören zu den Top-Beziehungskillern: Viele Ehepaare wählen die Steuerklassenkombination III und V, die gerade für die Frau zum Problem werden kann. Dabei geht es anders.
Anfangs verlacht, heute etabliert: Frauenförderung am Institut. Eine Angestellte der Berliner Humboldt-Universität über Höhen und Tiefen der Gleichberechtigung
Edith Windsor ist tot. Die Vorkämpferin für Gleichberechtigung wurde 88 Jahre alt. Die amerikanische Polit-Prominenz trauert. Barack Obama erklärte, wenige hätten so viel verändert wie Windsor.
Architektinnen werden schlechter bezahlt und schneller vergessen – auch wenn sie wie Renée Gailhoustet Wegweisendes geschaffen haben.
Sie ist so etwas wie eine iranische Sheryl Sandberg: Mit der Ingenieurin Farzaneh Sharafbafi rückt die erste Frau an die Spitze der Fluggesellschaft Iran Air. Die erstaunliche Karriere soll aber auch mit einem verstaubten Image aufräumen.
Bisher stand der Name des Vaters in Spanien meist an erster Stelle. Ein neues Gesetz soll den Eltern nun mehr Freiheit geben.
Berlin bleibt Berlin: Dort, wo es „lebensnotwendig“ wäre, passiert nichts. Beachtung finden nur die verwegensten Ideen – oder solche, die als „Aushängeschild für einen smarten Wirtschaftsstandort“ in Frage kommen.
Polizeistreifen gehen, wenn sie Autos aus dem Verkehr ziehen, nach wie vor höchst sexistisch vor. Frauen in kleinen, rundlichen Autos werden nahezu immer fahren gelassen, jahrelange private Studien belegen es.
Das Antidiskriminierungs-Gesetz muss reformiert werden, fordert ein Gremium. Für Unternehmen könnte eine Migrantenquote kommen. Auch Vermieter könnten ihre Wohnungen nicht mehr so vermieten, wie sie wollen.
Im Zuge des Neubaus des Münchner Hauptbahnhofs wird auch dessen Vorplatz neu gestaltet. Eine Frau soll dort zu sehen sein – aber ist Bayern schon soweit?
Mit der Frauenförderung in Chefetagen sieht es ernüchternd aus. Zwar schreibt ein vor wenigen Monaten beschlossenes Gesetz die Gleichberechtigung in Führungspositionen vor. Doch allein die Deutsche Bank nennt wirkliche Ziele.
Es ist Zeit für eine unverkrampfte Emanzipation: Im Kampf für die Gleichberechtigung von Minderheiten braucht es keinen Aktionismus und keine übertriebene „politische Korrektheit“. Ein Gastbeitrag.