FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Gleichberechtigung im Boxen :
„Das muss man wollen“

Von
Hans-Joachim Leyenberg
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Regina Halmich (links) 2005 bei der WIBF Weltmeisterschaft
Regina Halmich (links) 2005 bei der WIBF Weltmeisterschaftimago

Vor 25 Jahren erkämpfte die Theologie-Studentin Ulrike Heitmüller Frauen das Recht auf Boxen. Was ist seitdem in dem Sport für Frauen passiert?

Vor 25 Jahren hat eine Riege von kampferprobten Männern vor dem Enthusiasmus, der Geduld und den Argumenten einer jungen Frau kapituliert. Nach einem knapp sechzehn Monate langen zähen Ringen war Ulrike Heitmüller am Ziel. Ihrem Antrag, Frauenwettkämpfe unter dem Dach des damaligen Deutschen Amateurbox-Verbands (DABV) in die Satzung aufzunehmen und damit zu erlauben, wurde stattgegeben. Die formale Gleichberechtigung der Geschlechter im Ring war vollzogen. Das Votum der Delegierten beim Kongress des DABV in einem stickigen Duisburger Versammlungslokal: 337 Ja-, 269 Neinstimmen, 37 Enthaltungen.

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