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Grünen-Politikerin Düring : „Gleichberechtigung ist ein tagtäglicher Kampf“

Will ihrer Generation eine Stimme geben: Die 27 Jahre alte Deborah Düring kandidiert für den Bundestag. Bild: Katharina Dubno

Die Basis der Grünen hat rebelliert, als für die Dezernatsposten mehr Männer als Frauen vorgesehen waren. Deborah Düring, Kandidatin für den Bundestag, meldet sich zu Wort.

          6 Min.

          Die 27 Jahre alte Wahl-Frankfurterin Deborah Düring ist Sprecherin der Grünen Jugend Hessen und kandidiert im Frankfurter Bundestagswahlkreis 182 oder Frankfurt I. Unabhängig davon, ob sie das Mandat im Wahlkreis direkt gewinnt, hat sie am 26.September gute Chancen, in den Bundestag einzuziehen, weil sie auf dem aussichtsreichen Platz 7 der hessischen Landesliste der Grünen steht. Düring bezeichnet sich als „Dorfkind“, sie ist in einer bayerischen Kleinstadt, der „Hopfenmetropole Wolnzach“, aufgewachsen. Von dort habe es sie „in die große weite Welt“ gezogen, wie sie sagt. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Costa Rica studierte sie Sozialwissenschaften in Augsburg, ergänzt durch einen Auslandsaufenthalt in Peru. 2018 begann sie an der Goethe-Universität den Masterstudiengang Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung. Seit 2017 ist Düring Mitglied der Grünen.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Frau Düring, Sie haben die Diskussion der Grünen-Parteibasis, die die Einhaltung des Frauenstatuts gefordert hat, als „prägend“ bezeichnet. Was meinen Sie damit?

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