Kardinal Pell rechnet postum mit Papst Franziskus ab
Franziskus hat nun keinen emeritierten Papst Benedikt mehr neben sich. Sein Pontifikat dürfte dadurch nicht leichter werden.
Die einen sehen in Kardinal George Pell einen „Giganten der katholischen Kirche“. Für die anderen war er ein konservativer Kulturkämpfer. Die beiden Sichtweisen trafen nun bei der Trauerfeier in Sydney aufeinander.
Franziskus hat nun keinen emeritierten Papst Benedikt mehr neben sich. Sein Pontifikat dürfte dadurch nicht leichter werden.
In „Down Under“ gibt es für verdiente Persönlichkeiten spezielle Trauerzeremonien. Dem verstorbenen Kardinal Pell soll diese Ehre nicht zuteil werden. Aus Rücksicht auf die Opfer sexuellen Missbrauchs
Als Finanzchef war George Pell jahrelang die Nummer drei im Vatikan. Die Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs sendete 2019 Schockwellen in den Kirchenstaat. Nun ist Pell im Alter von 81 Jahren gestorben.
Weil sie sich nicht an das Verbot hielten, über den Missbrauchsprozess gegen Kardinal Pell zu berichten, hat ein Gericht australische Medien zu Geldstrafen verurteilt. Die Pressefreiheit kommt sie teuer zu stehen.
Der Papst kritisiert den Kapitalismus und will eine ethische Wirtschaft. Doch der Vatikan schlittert von einem Finanzskandal in den nächsten. Jetzt sorgt die „Dame des Kardinals“ für Schlagzeilen.
In Australien stehen Journalisten vor Gericht, weil sie eine Nachrichtensperre missachtet haben sollen. Wie sicher ist die Pressefreiheit in einem Land, in dem sie nicht in der Verfassung steht?
Der frühere amerikanische Kardinal Theodore McCarrick hat Minderjährige und Erwachsene sexuell missbraucht. Aber der Vatikan hat die Hinweise lange ignoriert. Hat sich McCarrick mit Geldgeschenken Wohlwollen erkauft?
Der australische Kardinal George Pell war in seiner Heimat wegen Missbrauchs verurteilt und anschließend in höchster Instanz freigesprochen worden. Nun empfing Papst Franziskus ihn zu einer persönlichen Unterredung.
Wurde ein Zeuge bestochen, um George Pell aus dem Vatikan zu entfernen? Ein innerkirchlicher Gegenspieler des rehabilitierten Kardinals soll Hunderttausende Euro nach Australien überwiesen haben.
Das oberste australische Gericht hat Kardinal George Pell überraschend vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs freigesprochen. Missbrauchsopfer reagieren entsetzt. Unterstützer Pells begrüßen das Urteil als Ende einer Hexenjagd.
Im Fall Pell hat der Oberste Gerichtshof den Schlusspunkt gesetzt. Doch die Vergangenheit der Kirche in Australien wirft einen langen Schatten. Und nicht nur dort.
Es ist das überraschende Ende eines spektakulären Prozesses: Australiens Höchstes Gericht kippt das Urteil gegen den höchsten katholischen Würdenträger, der jemals wegen Kindesmissbrauch verurteilt worden war.
Der australische Kardinal George Pell ist der ranghöchste Katholik, der jemals wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde – zu einer Haft von sechs Jahren. In einem Berufungsverfahren kämpfen seine Anwälte um einen Freispruch.
Der wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger verurteilte australische Kardinal Pell darf Berufung einlegen. Die Reaktionen in seiner Heimat sind gespalten.
Kardinal George Pell geht gegen seine Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs abermals in Revision. Es ist seine letzte Chance, einer längeren Haftstrafe zu entgehen. Nun muss Australiens oberstes Gericht entscheiden.
Ein Gericht in Melbourne hat die Haftstrafe für den wegen Kindesmissbrauchs verurteilten ehemaligen Finanzchef des Vatikans George Pell bestätigt – ohne ihn dabei zum Symbol zu machen.
George Pell ist der ranghöchste katholische Geistliche weltweit, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Jetzt hat ein australisches Gericht die Gefängnisstrafe gegen den Kurienkardinal und früheren Vatikan-Finanzchef bestätigt.
Der ehemalige Finanzchef des Vatikans hat in den neunziger Jahren zwei Chorknaben in Melbourne missbraucht. Die Vorsitzende Richterin spricht von einem Prozess, der ihr Land gespalten habe
Wegen Missbrauchs von zwei Chorknaben wurde der ehemalige Finanzchef des Vatikan verurteilt. Jetzt verfolgt die australische Staatsanwaltschaft Journalisten, die über den Prozess berichtet hatten.
Der australische Kardinal George Pell bekommt für sexuellen Kindesmissbrauch sechs Jahre Haft und einen Eintrag in das Register für Sexualstraftäter. Der zuständige Richter begründet sein Urteil sorgfältig.
Der australische Kardinal George Pell muss wegen Kindesmissbrauchs sechs Jahre in Haft. Der 77-Jährige bestreitet die Vorwürfe und will gegen das Urteil vorgehen. Der Richter ließ keinen Zweifel daran, was er von den Verbrechen des Australiers hält.
Der 77-jährige ehemalige Finanzchef des Vatikans wird das Gefängnis möglicherweise nicht mehr lebend verlassen. Seine Anwälte haben Berufung angekündigt.
Wochenlang fand im Geheimen der Missbrauchsprozess gegen den australischen Kardinal George Pell statt. Die Verkündung des Strafmaßes am Mittwoch in Melbourne soll nun sogar im Fernsehen übertragen werden.
In Australien ist eine Debatte über die Verurteilung von Kardinal Pell wegen sexuellen Missbrauchs entbrannt. Das Strafmaß soll am Mittwoch verkündet werden.
Das Urteil gegen den ehemaligen Finanzchef des Vatikans, George Pell, wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern wurde schon im Dezember gesprochen. Doch warum erfährt die Öffentlichkeit das erst jetzt?
Kardinal George Pell ist wegen Missbrauchs verurteilt worden. Er ist das Symbol einer Kirche, in der sich Päpste bis heute weigern, die „Pathologien der Religion“ beim Namen zu nennen.
Das Urteil gegen Kardinal George Pell erging bereits im Dezember, wurde jedoch zunächst unter Verschluss gehalten. Der Vatikan spricht von einem „schmerzhaften Nachricht“ – will ansonsten aber das Berufungsverfahren abwarten.
Der australische Kardinal und beurlaubte Vatikan-Finanzchef George Pell ist wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden. Der 77-Jährige wurde schuldig gesprochen, sich in den 1990er Jahren in der Kathedrale von Melbourne an zwei Chorknaben vergangen zu haben.
Gustavo Óscar Zanchetta soll sich an Untergebenen sexuell vergangen haben. Die argentinische Justiz ermittelt bereits. Was wusste sein Förderer Franziskus davon?
Einer der mächtigsten Männer der Weltkirche, Kardinal George Pell, ist in Melbourne als Kinderschänder verurteilt worden. Der Richter hat eine Nachrichtensperre verhängt. Das ist weltfremd und herablassend.
Der Erzbischof Philip Wilson wurde vor einigen Wochen wegen der Vertuschung von Missbrauchsfällen zu zwölf Monaten Haft verurteilt. Nun hat der Papst seinen Amtsverzicht angenommen.
Ein Laie im Vatikan soll für bessere Presse sorgen: Papst Franziskus ernennt den Journalisten Paolo Ruffini zum PR-Chef. Der Vorgänger hatte nach einer Panne den Hut nehmen müssen.
Als bisher höchster Vertreter der katholischen Kirche steht George Pell in Australien wegen möglichen Kindesmissbrauchs vor Gericht. Der Fall des Kurienkardinals stürzt den Vatikan in eine Krise.
Er galt als einer der mächtigsten Männer im Vatikan und als enger Vertrauter von Papst Franziskus. Nun wird George Pell wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs der Prozess gemacht.
Als Franziskus sich nach seiner Wahl 2013 den Gläubigen das erste Mal zeigte, sah er nicht aus wie ein Papst. Hat der bescheidene Pontifex in den fünf Jahren den Vatikan verändert?
Der australische Kardinal George Pell steht wegen Missbrauchsvorwürfen erstmals vor Gericht. Der Papst-Vertraute beteuert seine Unschuld – kehrt aber vorerst nicht auf seinen Posten als Finanzchef des Vatikans zurück.