Papst-Vertrauter kommt vor Gericht
Er galt als einer der mächtigsten Männer im Vatikan und als enger Vertrauter von Papst Franziskus. Nun wird George Pell wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs der Prozess gemacht.
Er galt als einer der mächtigsten Männer im Vatikan und als enger Vertrauter von Papst Franziskus. Nun wird George Pell wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs der Prozess gemacht.
Als Franziskus sich nach seiner Wahl 2013 den Gläubigen das erste Mal zeigte, sah er nicht aus wie ein Papst. Hat der bescheidene Pontifex in den fünf Jahren den Vatikan verändert?
Der australische Kardinal George Pell steht wegen Missbrauchsvorwürfen erstmals vor Gericht. Der Papst-Vertraute beteuert seine Unschuld – kehrt aber vorerst nicht auf seinen Posten als Finanzchef des Vatikans zurück.
George Pell ist im Vatikan einer der ranghöchsten Würdenträger. Nun werden ihm Vergehen aus seiner Zeit als junger Priester zur Last gelegt. Papst Franziskus hat ihm jetzt „die Erlaubnis für eine Auszeit“ gegeben.
Im australischen Ballarat missbrauchten Priester und Lehrer jahrelang reihenweise Kinder. Bis heute weigern sich viele Bürger, der Wahrheit ins Auge zu sehen.
Gegen den ranghöchsten Kardinal Australiens werden schwere Missbrauchsvorwürfe laut. Dabei hatte sich George Pell erst kürzlich kritisch zu Kindesmissbrauch in der Kirche geäußert.
Am Dienstag beginnt in Rom ein spannender Prozess: Es geht um geheime Dokumente des Vatikan. Über die Vorwürfe des Journalisten Gianluigi Nuzzi gegen die Finanzgeschäfte des Heiligen Stuhls.
Ausschweifende Partys, Korruption und Geldverschwendung: Zwei neue Bücher befeuern die Debatte um die Zustände am Heiligen Stuhl. Demnach tobt hinter den Mauern des Vatikans ein Krieg gegen Papst Franziskus – weil er dem Treiben ein Ende setzen will.
Ein neuer Enthüllungsskandal im Vatikan zieht weitere Kreise. Zwei frühere Mitarbeiter des Heiligen Stuhls sollen Journalisten Mitschnitte von Telefongesprächen von Papst Franziskus zugespielt haben. Einer von ihnen sitzt jetzt in Haft.
Der Vatikan steht finanziell viel besser da als gedacht. Jetzt wurden etliche Millionen Euro entdeckt, die auf Unterkonten abseits der Bilanz schlummerten. Ab 2015 soll ein externer Berater für mehr Transparenz sorgen.
Der neu eingerichtete „Wirtschaftsrat“ im Vatikan soll dabei helfen, die Finanzen zu ordnen. Papst Franziskus hat dabei Kardinal Marx eine wichtige Rolle zugedacht. Schwarze Kassen soll es nicht mehr geben.
Der Papst geht die Reform der kritisierten römischen Kurie an. Ein Gremium aus acht Kardinälen soll Vorschläge dafür erarbeiten. Womöglich werden Räte gestrichen und kollegiale Strukturen geschaffen.