Willst du Frieden, sprich vom Krieg
Die Gegner von Waffenhilfe für die Ukraine fordern Verhandlungen mit Russland – und zwar jetzt. Das Problem dabei: Der Krieg würde dadurch länger.
Die Gegner von Waffenhilfe für die Ukraine fordern Verhandlungen mit Russland – und zwar jetzt. Das Problem dabei: Der Krieg würde dadurch länger.
Laut russischer Darstellung haben Ukrainer in einem Dorf im Südwesten Russlands das Feuer eröffnet. Kiew dementiert das und verweist auf das Telegram-Video einer Gruppe russischer Regimegegner.
Es ist kein gutes Zeichen, dass Moskau den Abrüstungsvertrag für die strategischen Atomwaffenarsenale aussetzt – doch das Abkommen lag ohnehin praktisch auf Eis. Außerdem fehlte ein dritter wichtiger Spieler.
Bei einem Moskau-Besuch will Chinas ranghöchster Außenpolitiker für eine angebliche neue Friedensinitiative zum Krieg in der Ukraine werben. In Russland heißt es, man habe „viel zu besprechen“.
Am Freitag jährt sich der russische Einmarsch in der Ukraine zum ersten Mal. Was Biden, Putin, die UN, die OSZE und China bis dahin vorhaben. Ein Überblick.
Der Kreml verbreitet trotz der Lieferung westlicher Kampfpanzer Siegesgewissheit. Das Außenministerium hält die Formel von „roten Linien“ für veraltet. Russische Hacker rufen zu Cyberangriffen gegen Deutschland auf.
Polen hat seinen Antrag, Leopard-Panzer in die Ukraine zu liefern, mit Kritik an Deutschland kombiniert. Die Bundesregierung wolle der Ukraine nicht helfen, sich zu verteidigen.
Russland spielt die Bedeutung neuer Waffen für Kiew herunter. Unterhalb Putins werden die Drohungen jedoch immer schriller. Und in Moskau bringt man Flugabwehrsysteme in Stellung.
Der Kreml schlachtet den angeblichen Erfolg von Soledar im Donbass aus, um Aufbruchstimmung zu schüren. Putin sieht auf dem Schlachtfeld eine „positive Dynamik“.
Mindestens 40 Menschen starben in einem Wohnblock. Schuld sei die ukrainische Luftabwehr, so der Kreml. Trotzdem gedenken Menschen in Moskau der Opfer.
Bei seiner ersten Auslandsreise nach Russlands Angriff haben Abgeordnete und Senatoren Wolodymyr Selenskyj in Washington mit Jubel empfangen. Der ukrainische Präsident betonte die Bedeutung der amerikanischen Hilfe.
Aussagen Bidens und Macrons heizen im Westen die Diskussion über mögliche Verhandlungen mit Wladimir Putin an. Der setzt aber, allen Rückschlägen zum Trotz, weiter auf seine Maximalziele.
Der Kreml will die von der EU und anderen Staaten vereinbarte Preisobergrenze nicht hinnehmen. Moskau ist laut einem Sprecher aber auf deren Einführung vorbereitet. Details nannte er nicht.
Wolodymyr Selenskyj hat am Montag die befreite Stadt Cherson besucht. Er trägt weder Helm noch schusssichere Weste, singt die Nationalhymne und empört Kremlsprecher Peskow.
300.000 Reservisten wurden nach offiziellen Angaben ausgehoben. Putin sieht „den Punkt gesetzt“. Derweil wird geplant, Reservisten, die einer Einberufung nicht folgen, hart zu bestrafen.
Die UN, die Türkei und die Ukraine wollen den Export ukrainischen Getreides über das Schwarze Meer fortsetzen, obwohl Russland das Abkommen darüber ausgesetzt hat. Putins Sprecher Peskow nennt das „riskant“.
Der Kreml hält Russlands Potential für ausreichend, um die Ukraine zu besiegen, obwohl die NATO seiner Einschätzung nach schon am Konflikt teilnimmt. Und Musk will die Ukraine weiter unterstützen.
Das Satelliten-Internet Starlink von Elon Musk ist für die Ukraine im Abwehrkampf gegen die russischen Invasoren lebenswichtig. Nun kommen Zweifel auf, ob es ihr weiter zur Verfügung steht.
Putin trifft Erdogan in Kasachstan und wirbt für neue Pipelines. Fachleute bezweifeln, dass sein Vorstoß Erfolg haben kann. Mit einem türkisch vermittelten Treffen zwischen Putin und Selenskyj ist nicht zu rechnen.
Seit Beginn des Ukrainekriegs nutzt Russland die nukleare Drohkulisse, um den Westen einzuschüchtern. Das ist ein zwiespältiges Instrument – in mehrfacher Hinsicht.
Der Jubeltag des Präsidenten sollte ein ganz normaler Tag sein. Die Armeeführung ist bemüht, „zurückgeschlagene Angriffe“ und „vernichtete“ ukrainische Soldaten zu vermelden.
Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich zum informellen Gipfel in Prag, Putin empfängt zum Geburtstag in Sankt Petersburg und der Friedensnobelpreis wird vergeben. Der Newsletter für Deutschland.
Der ukrainische Präsident stößt mit der Forderung nach Präventivschlägen auf Kritik. Wladimir Putin feiert seinen Geburtstag im luxuriösen Konstantins-Palast. Der Überblick.
In Prag gründen 44 Staaten die „Europäische Politische Gemeinschaft“, die Öl-Allianz lässt den Ölpreis steigen, beim Ironman Hawaii starten die Frauen und der Literaturnobelpreis könnte für eine Überraschung sorgen.
Während die Ukrainer Gelände zurückgewinnen, treibt Russland sein Annexionsprogramm voran, wobei die „Grenzen“ der Gebiete unklar bleiben. Moskau will darin keinen Widerspruch sehen.
Moskau arbeitet das Annexionsprogramm einträchtig ab. Wegen der militärischen Lage mehrt sich derweil die Kritik an der militärischen Führung – unterhalb des Präsidenten. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit wächst.
Die Feierstunde zu den neuen Annexionen im Kreml gerät zu einer traurigen Veranstaltung. Putins Inszenierung wird von der Mobilmachung und der militärischen Lage überschattet.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag im Kreml „Beitrittsverträge“ über vier weitere ukrainische Gebiete unterzeichnet. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten haben die Annexion von vier besetzten ukrainischen Gebieten als unrechtmäßig zurückgewiesen.
Seit Montag entweicht aus drei Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2 Gas in die Ostsee. Nun fragen sich alle: Wer hat die Pipelines sabotiert?
Kremlsprecher Peskow rechnet mit einer schnellen Aufnahme der Gebiete in die Russische Föderation, so die Voten positiv ausfallen. Nicht alle von ihnen scheinen für Russlands Machthaber gleich bedeutsam zu sein.
Putin verfügt eine „Teilmobilmachung“. Sein Sprecher Peskow redet weiter von „Spezialoperation“. Vor der will sich Peskows Sohn drücken. Indes kommen Kämpfer des ukrainischen Asow-Regiments frei. Und zeigen ihren Widerstandswillen.
Bei dem Austausch zwischen Russland und der Ukraine kam auch ein Freund Putins frei. Doch während die Ukraine die Rückkehr der Männer und Frauen als „215 gute Nachrichten“ feiert, gibt Moskau sich wortkarg.
Russlands Präsident braucht neue Truppen und trifft eine folgenreiche Entscheidung. Die Mobilisierung ist auch ein Eingeständnis, dass die bisherige Kriegstaktik gescheitert ist.
300.000 Reservisten will Moskau nun in den Ukrainekrieg schicken. Doch das dürfte nur ein Anfang sein. Aus Angst vor einer Niederlage riskiert der Präsident, die Bevölkerung gegen sich aufzubringen.
Die Nichteinladung Putins zur Beerdigung Elisabeths II. ändert den Tonfall Moskaus drastisch. Das Staatsfernsehen diffamiert die Verstorbene sogar persönlich.