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Russlands Ukrainekrieg : Vielleicht bereit zu Verhandlungen, aber nicht zu Kompromissen

Präsidentenhuldigung als Teil der Inszenierung: Putin in einer Videokonferenz zur Förderung von Behinderten Bild: AP

Aussagen Bidens und Macrons heizen im Westen die Diskussion über mögliche Verhandlungen mit Wladimir Putin an. Der setzt aber, allen Rückschlägen zum Trotz, weiter auf seine Maximalziele.

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          Der junge Mann sitzt im Rollstuhl. Vor ihm stehen Fähnchen Russlands und der „Donezker Volksrepublik“ im Osten der Ukraine. Hinter ihm hängt eine Landkarte des Separatistengebildes. An der Uniform des Invaliden hängen Orden. Er sei 2015 verwundet worden, erzählt er. Leider sei die Rehabilitation erfolglos geblieben. „Macht nichts“, im Rollstuhl sei das Leben „genauso farbenfroh“.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
          Friedrich Schmidt
          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.
          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Dann dankt der junge Mann Wladimir Putin, dem er per Videoverbindung zugeschaltet ist, „ganz stark dafür, dass Sie den Donbass nach Russland geholt haben. Wir haben nicht umsonst gekämpft.“ Er schluchzt. „Die Jungs sind nicht umsonst gestorben.“

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