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Gefangenenaustausch : Die Verteidiger von Mariupol kommen frei

Aus russischer Gefangenschaft entlassen: Ukrainische Verteidiger Mariupols Bild: via REUTERS

Bei dem Austausch zwischen Russland und der Ukraine kam auch ein Freund Putins frei. Doch während die Ukraine die Rückkehr der Männer und Frauen als „215 gute Nachrichten“ feiert, gibt Moskau sich wortkarg.

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          Zwischen der Ukraine und Russland ist es in der Nacht zum Donnerstag zum größten Gefangenenaustausch seit Kriegsbeginn gekommen. „215 gute Nachrichten“ verkündete der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, in einem Video, „215 Helden“ seien heimgeholt worden. So konnten sich 205 Ukrainer und zehn Ausländer, vor allem Briten und Amerikaner, die auf ukrainischer Seite gekämpft und dafür in der „Volksrepublik“ Donezk zum Teil zum Tode verurteilt worden waren, über ihre wiedergewonnene Freiheit freuen.

          Gerhard Gnauck
          Politischer Korrespondent für Polen, die Ukraine, Estland, Lettland und Litauen mit Sitz in Warschau.
          Friedrich Schmidt
          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.
          Christoph Ehrhardt
          Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.

          Im Gegenzug kamen 55 für Russland kämpfende Soldaten und ein prorussischer Politiker frei. Ein ukrainisches Video von der Grenze zu Russland zeigte, wie sich in der Dunkelheit Männer umarmten und jemand „Ruhm den Helden“ rief. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, einer der Vermittler dabei, hatte die Aktion schon am Dienstag angekündigt. Auch Saudi-Arabien war beteiligt.

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