Maulkorb für Lehrer
Für den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sind „kommunistische Lehrer“ eine Gefahr für Schüler. Jetzt versucht er ein Gesetz für „ideologiefreie Schulen“ zu etablieren. Das schüchtert die Lehrer ein.
Konservative und Liberale in Brasilien wenden sich enttäuscht von Präsident Jair Bolsonaro ab. Statt eines Reformers halten sie ihn inzwischen für einen Protektionisten. Und suchen einen neuen Weg für Veränderung.
Für den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sind „kommunistische Lehrer“ eine Gefahr für Schüler. Jetzt versucht er ein Gesetz für „ideologiefreie Schulen“ zu etablieren. Das schüchtert die Lehrer ein.
Brasiliens nächster Präsident heißt Jair Bolsonaro. Seine Wähler erhoffen sich vom ultrarechten Abgeordneten aus Rio den ersehnten Umschwung. Seine Gegner sehen die Demokratie in Gefahr.
Der Wahlkampf wird mit manipulierten Massenmedien geführt, die evangelikale Kirche übt Einfluss, wo sie kann, und Jair Bolsonaro wird zum Kreuzritter in einem gespaltenen Land: Wie Brasilien vor der Stichwahl die Kontrolle verliert.
Die Jahre des Aufschwungs sind vorbei, das Land steckt fest zwischen Frust und Nostalgie. Bei der Wahl des Präsidenten sehnen sich einige nach der Ordnung der Militärdiktatur. Die Wirtschaft hat sich schon entschieden.
Dass die größte Demokratie Südamerikas ihre unheilvolle Vergangenheit nicht aufgearbeitet hat, könnte sich jetzt bei der Wahl rächen: Ausgerechnet der gewaltbereiteste Kandidat wird vielleicht Präsident.
Der Kampf um die Präsidentschaft in Brasilien ist ein Kampf des Establishments gegen einen radikalen Kandidaten. Der tritt für Recht und Ordnung ein, pflegt aber auch die Nostalgie der Diktatur.
Im vergangenen Jahr wurde Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff aus dem Amt entfernt, nun macht sie wieder Wahlkampf. Ein Gespräch über Verrat, Fehler und ihre politische Zukunft.
Ganz knapp fiel die Entscheidung aus, die Michel Temer sein Amt rettete. Brasiliens Staatschef steht aber noch wegen anderer Vorwürfe unter Druck.
Brasilien hat einen spektakulären Korruptionsskandal, in dessen Zentrum Präsident Michel Temer steht. Er soll Schweigegeldzahlungen zugestimmt haben. Die Ermittlungsmethoden sind nicht minder spektakulär.
In Brasilien spitzt sich die politische Lage zu: Staatspräsident Temer soll geholfen haben, Mitwisser in einem Korruptionsskandal gegen Geld zum Schweigen zu bringen. Landeswährung und Aktienmarkt brechen ein.
Er ist wieder da: Brasiliens früherer Präsident Lula kündigt an, noch einmal als für das höchste Amt in seinem Land zu kandidieren. Der einst hoch populäre Linkspolitiker will seine geschasste Nachfolgerin rächen – seine Chancen stehen gut.
Es ist der größte Korruptionsskandal in der brasilianischen Geschichte. Nun wird gegen 83 Politiker ermittelt – doch ob es zu Verurteilungen kommt, ist fraglich.
Nach der Entmachtung Dilma Roussefs stieg Michel Temer vom Vize-Präsidenten zum ersten Mann Brasiliens auf und zog in den Präsidentenpalast. Jetzt ist er wieder ausgezogen. Der Grund: Eine „sonderbare Energie“.
Sérgio Moro ist als Richter zuständig für den größten Korruptionsskandal in der Geschichte Brasiliens. Ein Gespräch über Schmiergeld und die Rache der Mächtigen.
Rio de Janeiro hat einen neuen Bürgermeister. Die Metropole wird künftig von einem tief religiösen Politiker regiert, der mit Attacken auf Schwule empört. Die Wahl ist nicht nur für Homosexuelle ein Rückschlag.
Seit der Ablösung der Präsidentin Rousseff fassen Unternehmen und Verbraucher in Brasilien Zuversicht. Ihr konservativer Nachfolger Temer muss sich nicht um seine Beliebtheit kümmern.
Die Staatsanwaltschaft in Brasilien hat den früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva angeklagt. Sie wirft ihm vor, der „Comandante Máximo“ eines riesigen Korruptionsnetzwerks zu sein.
Dilma Rousseff ist des Amtes enthoben, ihr wirtschaftliches Erbe verheerend. Bis zum Schluss sah sie sich als Opfer eines Putsches und zeigte die Eigenschaften, mit denen sie sich von Beginn an isoliert hatte. Ein Kommentar.
Venezuela, Ecuador und Bolivien ziehen als Reaktion auf die Amtsenthebung von Dilma Rousseff ihre Botschafter aus Brasilien zurück. Die Regierungen sprechen von einem Staatsstreich.
Mit der Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff geht nach 13 Jahren die Herrschaft der Linken in Brasilien zu Ende. Auf ihren Nachfolger warten gewaltige Aufgaben.
Dilma Rousseff ist nicht mehr Präsidenten Brasiliens. Der Senat stimmte mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit für die Absetzung der ersten Frau an der Spitze des fünftgrößten Land der Welt.
NRW-Gerichtshof urteilt über „Kommunal-Soli“. Entscheidung über Amtsenthebung von Brasiliens Präsidentin Rousseff. Prozess um Schienenkartell: Ex-Bahnchef Mehdorn als Zeuge erwartet. Schwarz-Grün, Wahlkampf: Grünen-Spitze tagt in Mecklenburg-Vorpommern
Brasiliens suspendierte Präsidentin wirft alle Vorwürfe gegen sich zurück. Vor dem Senat des Landes warnt sie vor einem Bruch der Demokratie.
Parlament in Estland wählt neuen Staatspräsidenten. Letzter Auftritt? Brasiliens Präsidentin Rousseff verteidigt sich. Berufung gegen US-Auslieferungsersuchen: Kim Dotcom vor Gericht
Der bleibende Mehrwert der Olympischen Sommerspiele für Brasilien dürfte gering sein. Die Bevölkerung hat vom Fernseher aus zugeschaut, nicht im Stadion. Trotzdem entwickelt sich etwas zum Positiven.
An der Copacabana sind alle gleich, Hauptsache, sie treiben Sport. Einmal in der Woche tragen dort die Einheimischen ihre Spiele aus.
Der Senat in Brasilien macht den Weg für eine Amtsenthebung der bisherigen Präsidentin Dilma Rouseff frei. Nun könnte alles schnell gehen.
Feuerwerk und Samba, ein Supermodel und ein politischer Eklat - die Eröffnungsfeier in Rio war kurzweilig. Ein Deutscher sprach die entscheidenden Worte.
Das Olympialand galt als Hoffnungsträger. Jetzt stecken die Brasilianer in der tiefsten Wirtschaftskrise seit hundert Jahren. Wer ist schuld daran?
Tränengas und Gummigeschosse: Proteste gegen soziale Missstände eskalieren beim Olympischen Fackellauf in der Nähe von Rio. Außerdem haben die Organisatoren Probleme mit einer Sicherheitsfirma.
Einst war Brasilien ein Kaiserreich. Manche sehnen sich in politisch instabilen Zeiten nach dem Monarchen zurück. Dom Rafael, Urururenkel von Kaiser Pedro II., weiß, wie er sein Land besser regieren würde.
Er brachte Präsidentin Rousseff zu Fall, jetzt wirft er selbst hin. Eduardo Cunha soll Millionen an Schmiergeldern eingestrichen haben. Weil er die Ermittlungen behinderte, war er schon seit Mai suspendiert.
Seit gut einem Monat ist Interimspräsident Michel Temer in Brasilien im Amt. Nun tritt bereits der dritte Minister seiner Regierung zurück. Und auch Temer selbst wird der Korruption beschuldigt.
Die brasilianische Übergangsregierung ist erst seit zwei Wochen im Amt und wird schon erschüttert. Ein Telefongespräch bringt Planungsminister Jucá zu Fall.
Brasiliens Linke hat sich selbst besiegt – für unpopuläre Reformen war sie nicht zu haben. Präsidentin Dilma Rousseff hat ihren Nachfolgern ein Schlachtfeld hinterlassen.
Der brasilianische Interimspräsident Michel Temer verspricht in seiner Antrittsrede, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Er will sein tief zerstrittenes Land einen - die Vielfalt Brasiliens repräsentiert sein Kabinett nicht.