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Sehnsucht nach Vergleichbarkeit Warum ein bundesweites Zentralabitur unrealistisch ist

Wieder mal bricht eine Debatte über das Zentralabitur los. Dabei gibt es gemeinsame Standards, es halten sich nur nicht alle dran – und dafür sind vor allem die Länder verantwortlich. Mehr

25.07.2019, 11:27 Uhr | Feuilleton
Annette Schavan

Annette Schavan ist eine am 10. Juni 1955 geborene deutsche Politikerin, die der CDU angehört. Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages.

Beginn der politischen Karriere
Schavan trat 1973 in die CDU ein und nahm anschließend Aufgaben als sachkundige Bürgerin im Rat der Stadt Neuss wahr. 1995 wurde sie zur baden-württembergischen Ministerin für Kultus, Jugend und Sport ernannt. Zusätzlich zog sie 2001 in den Landtag Baden-Württembergs ein. 1998 wurde sie als stellvertretende Vorsitzende der CDU eingesetzt. 2012 gab sie bekannt, dass sie als Kandidatin für diesen Posten zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehe.

Schavans Wahlergebnis und Wirken im Bundestag
Mit 48,7 Prozent der Erststimmen erzielte Annette Schavan im Jahr 2005 ein hervorragendes Wahlergebnis und zog in den Deutschen Bundestag ein. Bald folgte die Berufung als Bundesministerin für Bildung und Forschung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Während ihrer Amtszeit brachte Schavan zahlreiche Neuerungen auf den Weg, so beispielsweise den Hochschulpakt, die Hightech-Strategie und das 2013 eröffnete Berliner Institut für Gesundheitsforschung.

Plagiatsaffäre und Rücktritt vom Ministeramt
Bereits im Jahr 2012 wurden erste Vermutungen laut, nach denen Annette Schavan in eine Plagiatsaffäre verwickelt sein könnte. Doch erst Anfang 2013, nachdem die Universität Düsseldorf ihr ihren Doktorgrad aberkannt hatte, trat sie von ihrem Amt als Ministerin zurück. Im Bundestag wurde Annette Schavan hingegen im September 2013 von den Wählern mit einem sehr guten Wahlergebnis von 52,1 Prozent der Stimmen bestätigt.

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