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Medienschau : Japan interveniert am Devisenmarkt

  • Aktualisiert am
          21 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Telekom grenzt Gewinnrückgang im künftigen Kerngeschäft ein

          Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal im künftigen Kerngeschäft bessere Ergebnisse erzielt als zu Jahresanfang. Dank Kosteneinsparungen und höherer Nachfrage sind die Rückgänge im Jahresvergleich kleiner geworden, wie der Dax-Konzern am Donnerstag mitteilte. Schwachpunkt bleibt das zum Verkauf stehende amerikanische Geschäft. Insgesamt verbuchte die Telekom im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang um knapp 7 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gab um 6,5 Prozent nach. Analysten hatten mit etwas größeren Einbußen gerechnet. Ohne das amerikanische Geschäft, dessen Verkauf an den Konkurrenten AT&T noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, schrumpfte der Telekom-Umsatz um 3,3 Prozent, das operative Ergebnis um 2,6 Prozent. Im ersten Quartal waren diese Zahlen im Jahresvergleich schlechter ausgefallen. Auf dem Heimatmarkt verzeichnete der Ex-Monopolist zuletzt ähnliche Entwicklungen wie zuvor. In der Festnetzsparte gehen Kunden und Umsatz verloren, im Mobilfunkbereich schlägt die von den Regulierern vorgegebene Tarifbegrenzung ins Kontor. Der Umsatz im Deutschland-Geschäft lag im zweiten Quartal mit knapp 6 Milliarden Euro um 3,4 Prozent unterhalb des Vorjahreswerts. Dank Sparmaßnahmen blieb das bereinigte Ebitda mit 2,44 Milliarden Euro konstant. Auch im Europa-Segment lief es den Angaben zufolge besser. Der Erlösrückgang wurde auf 5,5 Prozent begrenzt, das operative Ergebnis ging um 8 Prozent zurück. Für die künftigen Kernbereiche bekräftigte die Deutsche Telekom AG die Prognose von 14,9 Milliarden Euro an bereinigtem Ebitda im Gesamtjahr. Der Free Cashflow soll weiter mindestens die 6,5 Milliarden Euro des Vorjahres erreichen. Auch die Schätzung für das amerikanische Geschäft behielt die Telekom bei und rechnet mit einem Beitrag von 5,5 Milliarden Dollar zum operativen Gewinn. T-Mobile Vereinigten Staaten leidet unter anhaltendem Kundenschwund. Zwischen April und Juni verlor das Unternehmen erneut über 280.000 Vertragskunden. Der Umsatz schrumpfte um 16 Prozent, das Betriebsergebnis ging um über 20 Prozent zurück. (Dow Jones Newswires)

          Adidas enttäuscht hohe Erwartungen

          Der fränkische Sportartikelhersteller Adidas hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal dank hoher Absatzzuwächse in China gesteigert. Der Überschuss sei binnen Jahresfrist auf 140 Millionen Euro von zuvor 126 Millionen Euro geklettert, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Traditionsunternehmen blieb damit leicht unter den Analystenerwartungen. Der Konzernumsatz legte im zweiten Quartal um fünf Prozent auf 3,06 Milliarden Euro zu. Gegen den Branchentrend hielt Adidas seine Bruttomarge bei 48,8 Prozent stabil. Höhere Rohstoffkosten seien durch margenträchtiges Geschäft im Einzelhandel ausgeglichen worden, hieß es. „Egal ob man unsere Ergebnisse nach Segmenten, Regionen oder Marken betrachtet: Unser Geschäft läuft in jeder Hinsicht hervorragend“, sagte Vorstandschef Herbert Hainer. (Reuters)

          Münchener Rück steigert Quartalsgewinn überraschend

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