Gramegna folgt Regling als ESM-Chef
Im September schien Gramegna im Streit um die Nachfolge Klaus Reglings aus dem Rennen zu sein. Warum bekommt er das Amt jetzt doch noch?
Ökonomen des Euro-Krisenfonds warnen vor neuen EU-Schulden und werben für „bestehende Ausleihkapazitäten“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Im September schien Gramegna im Streit um die Nachfolge Klaus Reglings aus dem Rennen zu sein. Warum bekommt er das Amt jetzt doch noch?
Am Freitag endet die Amtszeit des langjährigen ESM-Chefs, seit dem Frühjahr wurde erfolglos nach einem Nachfolger gefahndet. Jetzt muss sein Stellvertreter das Amt vorübergehend übernehmen.
Der altgediente Finanzfachmann Klaus Regling leitet geschäftsführend weiter den Euro-Krisenfonds ESM, weil sich der Streit um seine Nachfolge nicht lösen lässt. Es geht um weit mehr als eine Personalie.
Seit Frühjahr sucht die Eurogruppe nach einem Nachfolger für Klaus Regling. Jetzt haben die verbliebenen beiden Kandidaten ihre Bewerbung zurückgezogen. Deutschland und Frankreich blockieren sich gegenseitig.
Droht eine neue Eurokrise? Die Eurofinanzminister tun alles, um diesen Eindruck zu zerstreuen.
Klaus Regling hat den Rettungsschirm geprägt. Sein Nachfolger wird ein Politiker, der sich auf einen Versorgungsposten freut.
Klaus Regling, der Gründungsdirektor des Euro-Krisenfonds, tritt im Herbst ab. Die Nachfolgekandidaten blockieren sich gegenseitig.
Als "Euro-Rettungsschirm" ist der Krisenfonds ESM bisher konzipiert. Sein Chef will ihn auch für andere Aufgaben einsetzen.
Warum soll der Chef des Euro-Krisenfonds am besten wissen, wie der Stabilitätspakt reformiert werden soll? Er hätte in der Diskussion um die Haushaltsregeln besser geschwiegen.
Vor 50 Jahren skizzierte der Werner-Plan erstmals den Weg zu einer europäischen Währungsunion. Vierzig Jahre später musste ein Rettungsschirm aufgespannt werden, um den Euro zu retten. Ein Jubiläum zum Feiern?
Deutsche Spitzenbeamte in der EU sind rar. Auch unter Ursula von der Leyen ist die EU-Kommission nicht „deutscher“ geworden. Ob das eine Rolle spielt, bleibt eine Frage der Perspektive.
Die Eurogruppe hat diese Woche die „Stärkung“ des Euro-Krisenfonds ESM beschlossen. Dessen Chef erklärt, was sich für ihn ändert und was uns in Italien droht.
Ende gut alles gut? Geht es um Griechenland, ist die Hoffnung zart. Zum Ende des letzten Hilfsprogramms gibt es mahnende Worte – und Ouzo.
Seit Jahren leidet Griechenland unter seiner Schuldenlast und kann sich nur dank zahlreicher Rettungsprogramme über Wasser halten. Glaubt man dem Chef des Euro-Rettungsschirmes, könnten diese Zeiten schon bald vorbei sein.
Gerade läuft das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Der Leiter einer wichtigen Gläubiger-Behörde macht nun Hoffnung für das Land.
Der Euro-Rettungsschirm ESM soll stärker werden, wünscht sich zum Beispiel Deutschland. Wie das geht und was das heißt, sagt sein Chef. Und auch, was das für die EU-Kommission bedeuten würde.
Um gegen künftige Krisen besser gewappnet zu sein, soll der Euroraum ein neues Instrument schaffen, empfiehlt Rettungsfonds-Chef Regling. Und nennt ein Vorbild.
Für den Behördenchef Andrea Enria sind die faulen Kredite der Finanzinstitute ein gesamteuropäisches Problem. Deshalb sollen sie jetzt in einer einzigen Bank gesammelt „entsorgt“ werden.
Die Zeit für Griechenland wird wieder mal knapp: Spätestens im Juli braucht Athen frisches Geld. Also alles wie im vergangenen Jahr? Nein, in Wahrheit ist es ganz anders: Griechenland wird nicht mehr aus der EU fliegen! Eine Analyse.
Die Europäer wollen eine neue Eskalation der Griechenland-Krise im Sommer verhindern. Dem Land wird die Auszahlung der nächsten Tranche des Hilfspakets in Aussicht gestellt. Zudem wird langfristig über Schuldenerleichterungen beraten.
Bedingung für das dritte Hilfspaket war der Verkauf von griechischem Staatsvermögen im Wert von 50 Milliarden Euro. Bislang wurde jedoch nur ein Bruchteil der Summe erreicht.
Eine Milliarde sollte Griechenland dieses Jahr noch bekommen. Doch die Auszahlung ist mehrmals verschoben worden. Jetzt kommt das Geld. Gleichzeitig muss ein früherer Finanzminister vor Gericht.
Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich zum Gipfel in Brüssel, der Europäische Gerichtshof urteilt über Steuerberatung aus dem Ausland in Deutschland und das Europäische Parlament berät über Patente und Rechte von Pflanzenzüchtern.
Reformen gegen Milliardenhilfen - das ist der Deal bei der Griechenland-Rettung. Noch vor Weihnachten wollen die Geldgeber neue Beschlüsse in Athen sehen. Die Regierung reagiert.
Der europäische Rettungsschirm kann sich vorstellen, Anleihen in fremder Währung zu begeben. Irgendwann könnten das auch einmal Anleihen in Yuan sein, sagt Direktor Regling einer chinesischen Zeitung.
Wenn Griechenland seine Reformzusagen bricht oder seine Zahlungsverpflichtungen nicht einhält, besteht immer noch ein Grexit-Risiko. Das sagte der Chef des Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, in Berlin.
Ministerpräsident Tsipras bekommt sein Referendum: Griechenlands oberstes Verwaltungsgericht hat die Abstimmung über die Reformauflagen der Gläubiger genehmigt. Schlechte Nachrichten kommen hingegen aus Luxemburg: Laut Rettungsfonds ist Athen jetzt pleite.
Der Konflikt um Griechenland scheint kaum lösbar. Jauchs Sendung zeigte: Wie kurz vor dem Ersten Weltkrieg ist die Führung Europas wegen innenpolitischer und ideologischer Zwänge kompromisslos. Eine gefährliche Situation.
Eine Sitzung nach der anderen, immer noch kein Ergebnis: Sind die Griechenland-Verhandlungen nicht längst unerträglich? Nicht unbedingt.
Die nächtlichen Gespräche zwischen Griechenlands Regierungschef Tsipras und den Kreditgebern haben keinen Durchbruch gebracht. Bereits am Morgen soll es weitergehen. Für eine Einigung bleiben nur wenige Stunden.
ESM-Chef Regling warnt davor, dass Griechenlands Zeit knapp werde. Anders gewendet: Die Pleite droht nicht schon morgen. Auch anderes ist nicht so dramatisch wie getan wird.
Griechenland müsse sich zu weiteren Reformen im Sinne der Gläubiger verpflichten, um eine Staatspleite abzuwenden, sagt der deutsche Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM. Grundsätzlich sei genug Geld da.
Millionen, Milliarden, zig Milliarden: Was hat die Schuldenkrise der Griechen Deutschland bislang gekostet? Und wie teuer könnte es noch werden?
Europa hat Griechenland seine Hilfskredite zu niedrigen Zinsen gegeben. Davon hat das Land kräftig profitiert.
Einen weiteren Schuldenerlass brauche ihr Land nicht, sagt die griechische Regierung. Ein „seriöser Dialog“ über andere Erleichterungen müsse aber geführt werden.
Irland verlässt am Sonntag den Euro-Rettungsschirm. Nun darf man sich wieder selbständig verschulden. Doch die Inselrepublik will vor allem ihre Souveränität zurück und verzichtet auf die vorsorgliche ESM-Kreditlinie.