Euro-Rettungsfonds : Neue Arbeit für den Krisenfonds
Als "Euro-Rettungsschirm" ist der Krisenfonds ESM bisher konzipiert. Sein Chef will ihn auch für andere Aufgaben einsetzen.
wmu./mas. Brüssel/Berlin ⋅ Der Chef des Euro-Krisenfonds ESM, Klaus Regling, hat die alte Debatte um ein Extrabudget für den Euroraum wiederbelebt. Diese Diskussion war in den Hintergrund geraten, seitdem die EU im Jahr 2020 den Corona-Aufbaufonds von 750 Milliarden Euro für die gesamte EU beschlossen hatte. Regling schlägt nun vor, unabhängig davon nur für den Euroraum einen „permanenten Stabilitätstopf“ einzurichten, „damit es nicht zu ausgewachsenen Krisen kommt“. Er glaube, „dass der ESM so etwas gut leisten könnte“, sagte Regling der „Süddeutschen Zeitung“.
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