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ESM-Chef Klaus Regling : Konflikt mit Italien ist keine Krise

  • Aktualisiert am

Klaus Regling Bild: François Bouchon/Le Figaro/laif

Die Eurogruppe hat diese Woche die „Stärkung“ des Euro-Krisenfonds ESM beschlossen. Dessen Chef erklärt, was sich für ihn ändert und was uns in Italien droht.

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          Herr Regling, sind Sie der neue Chef des Europäischen Währungsfonds?

          Nein. Schon deshalb nicht, weil der ESM seinen Namen nicht verändern wird. Es hat sich in Deutschland umgangssprachlich eingebürgert, von einem Währungsfonds zu sprechen. Ich bin aber froh, dass wir weiter ESM heißen. Wir müssen unsere Anleihen plazieren, und die Investoren kennen uns jetzt als ESM. Würden wir umgetauft, müssten einige von ihnen erst wieder unsere Kreditwürdigkeit untersuchen. Gegen eine Namensänderung spricht ein weiterer Grund: Anders als der Internationale Währungsfonds (IWF) refinanzieren wir uns nicht monetär, das heißt nicht über die Zentralbanken.

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