„Merkel war ein Glücksfall“
Die Erinnerungen Wolfgang Schäubles sind das Vermächtnis eines herausragenden Politikers. Man lernt so viel über Politik wie aus kaum einem anderen Buch.
In der Eurokrise stand Griechenland vor zehn Jahren am Abgrund. Nach vielen Reformen wächst die Wirtschaft wieder. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
Die Erinnerungen Wolfgang Schäubles sind das Vermächtnis eines herausragenden Politikers. Man lernt so viel über Politik wie aus kaum einem anderen Buch.
In Griechenland geht die junge Generation auf die Straße. Ein Zugunglück sorgt für Empörung. Im Mai wird ein neues Parlament gewählt. Und was sagt der Schriftsteller Petros Markaris dazu? Ein Besuch in Athen.
Zwei Gründungsväter der AfD erklären den Griechen bei einer Konferenz, warum diese aus der EU austreten sollten. Die Rückkehr zur Drachme soll dem zu starken Euro entgegenwirken – und ein Schuldenschnitt die restlichen Probleme lösen.
Nach mehr als acht Jahren endet das vorerst letzte Hilfsprogramm für Griechenland. Ministerpräsident Tsipras, der keines seiner Versprechen gehalten hat, soll das Land zurück an die Märkte führen.
Die Zahlen klingen beeindruckend: 750.000 Arbeitsplätze, 900 Projekte, knapp 1 Prozent zusätzliches Wachstum hat die EU-Investitionsoffensive gebracht. Dennoch sehen manche den „Juncker-Plan“ kritisch.
Nicht erst seit dem bizarren Auftritt mit einem Revolver auf dem Rasen durch einen Klub-Besitzer herrscht im griechischen Fußball Chaos. Nun droht dem Land eine sehr harte Strafe.
Die Stimmung in den Führungsetagen deutscher Firmen könnte kaum besser sein. Woher diese Zuversicht?
Warum spricht Deutschlands erfahrener Finanzminister öffentlich über den „Grexit“? Gibt es handfesten Streit? Oder steckt Wahltaktik dahinter? Auf jeden Fall machen einige Spekulationen die Runde.
EU-Kommissionschef Juncker zweifelt, ob die von Deutschland geforderte Beteiligung des Internationalen Währungsfonds am griechischen Hilfsprogramm weiter sinnvoll ist. Athen wirft Finanzminister Schäuble vor, den Grexit zu wollen.
FDP-Chef Christian Lindner hat Griechenland scharf kritisiert, SPD-Mann Thomas Oppermann hält dagegen. Der IWF macht sich derweil Sorgen um einen Teil des griechischen Sozialstaats.
Der Streit über die Schuldenkrise in Griechenland könnte wieder ausbrechen. Das hat mehrere Gründe: die Lage im Land, die IWF-Postion nach Trumps Amtsantritt - und die Bundestagswahl.
Italiens Regierungschef Renzi hat sein politisches Schicksal an den Ausgang des Verfassungsreferendums in einem Monat geknüpft. Warum das die Sorgen um Italiens Wirtschaft vergrößert und manche auf einmal vom „Italexit“ reden.
Griechenlands Wirtschaft steht auf tönernen Füßen. Nichts funktioniert. Die Regierung Tsipras knüpft an die Vorgänger an: Sie versagt auf ganzer Linie.
Adonis Georgiadis, stellvertretender Vorsitzender der griechischen „Nea Dimokratia“, sieht die Anschläge am Istanbuler Flughafen mit großer Besorgnis. Ein Gespräch über autoritäre Politik in der Türkei und die Abwendung des Grexit.
Der EU-Kommissionspräsident muss an vielen Fronten kämpfen. Mit den Ungarn über Flüchtlinge, mit den Briten über den Brexit und den Türken über das Abkommen. Im Gespräch mit der F.A.Z. erklärt Jean-Claude Juncker seine Sicht der Dinge. Und warum mehr Europa für ihn keine Lösung ist.
Die Zeit für Griechenland wird wieder mal knapp: Spätestens im Juli braucht Athen frisches Geld. Also alles wie im vergangenen Jahr? Nein, in Wahrheit ist es ganz anders: Griechenland wird nicht mehr aus der EU fliegen! Eine Analyse.
In Brüssel geht wieder das Wort Grexit um. Nach dem Treffen der Eurogruppe wurden allerdings optimistische Töne angeschlagen – auch von Wolfgang Schäuble. Eine Entscheidung über neue Hilfen ist aber noch nicht gefallen.
Ist die Euro-Krise vorbei? Nein. Griechenland schiebt Reformen auf die lange Bank, und Europa zahlt Milliarden. Aber in Finnland kommt der Euro-Austritt in Bewegung.
Nach „Grexit“ und „Brexit“ steht nun der „Fixit“ im Raum, der Austritt Finnlands aus dem Euro. Die erste Hürde für ein Volksbegehren ist bereits genommen.
Griechenland wählt am Sonntag. An den Finanzmärkten gibt es diesmal keine Grexit-Ängste. Ganz im Gegenteil - es gibt mehrere Anzeichen für eine Beruhigung der Lage.
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Wenn Griechenland seine Reformzusagen bricht oder seine Zahlungsverpflichtungen nicht einhält, besteht immer noch ein Grexit-Risiko. Das sagte der Chef des Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, in Berlin.
Der Streit über Hilfe für Griechenland spaltet die Unionsfraktion. Dabei kann das Land den Euro gar nicht verlassen. Nun rückt die Einigung einen Schritt näher, aber schmerzlos wird sie nicht sein. Ein Gastbeitrag.
Eine Umfrage zeigt: In vielen europäischen Ländern gibt es eine Mehrheit dafür, dass Griechenland die Eurozone verlässt. Trotzdem hat sich Deutschland mit seiner Krisenpolitik nicht beliebt gemacht.
Die Analysten von Standard & Poor’s stufen ihren Ausblick für die EU von „stabil“ auf „negativ“ herab, weil eine Pleite Griechenlands nun noch teurer für die Eurozone wäre. Und es gibt einen zweiten Grund.
Der Sachverständigenrat fordert ein Insolvenzrecht für Staaten und warnt vor einem europäischen Finanzministerium. Ein Mitglied schließt sich dem Sondergutachten allerdings nicht an. Und auch von anderer Stelle kommt Kritik.
Hat Giannis Varoufakis bei seiner abenteuerlichen Grexit-Planung geltende Gesetze gebrochen? Er selbst winkt ab.
In Frankreich blühen zur Griechen-Krise die tollsten antideutschen Ressentiments. Gemäßigte Kreise loben zwar Merkel, radikale empfehlen aber einen „Germexit“.
Griechenlands Schuldenlast kann und muss im Euroraum erleichtert werden. Das ist rechtlich auch ohne Grexit möglich. Bei den Verhandlungen mit Athen sollte dies Thema sein. Ein Gastbeitrag.
Nein, die amerikanischen Volkswirte denken über Griechenland nicht alle wie Paul Krugman - sagt der deutsche Forscher Rüdiger Bachmann. Er spricht über den Schuldenstreit, Aktivismus und Hans-Werner Sinn.
Die Entwicklung Griechenlands wird nach der Einigung mit den Gläubigern als „stabil“ eingestuft. Doch die Bonität des Landes beinhaltet weiter „erhebliche Risiken“.
Trotz seines Kurswechsels vertrauen die meisten Griechen Alexis Tsipras fast blind. Der Ministerpräsident ist das einzige politische Kapital, das Griechenland noch besitzt.
Die Kritik der SPD an Bundesfinanzminister Schäuble reißt nicht ab: Das Kokettieren mit angeblichen Rücktrittsabsichten sei nicht zielführend, sagt der stellvertretende Parteivorsitzende Stegner.
Für die einen ist er ein Held, für die anderen eine Hassfigur: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble wird als Antieuropäer geschmäht - dabei meint er es doch nur gut.
Die deutsche Politik im Schulden-Streit war genau richtig. Denn es ging nicht nur um Griechenland und den Euro, sondern um viel mehr.
Für seine harte Haltung in der Griechenlandkrise hat Finanzminister Schäuble viel Kritik einstecken müssen. Nun hat er in einem Interview die Möglichkeit eines Rücktritts erwähnt.