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Kommentar : Grexit, Brexit, Fixit

  • -Aktualisiert am

Ist die Euro-Krise vorbei? Nein. Griechenland schiebt Reformen auf die lange Bank, und Europa zahlt Milliarden. Aber in Finnland kommt der Euro-Austritt in Bewegung.

          Ist die Euro-Krise vorbei? Nein, hier geht alles seinen gewohnten Gang, nachdem der „Grexit“ abgeblasen worden ist. Während der Kampf gegen den islamistischen Terror und die Bewältigung des Flüchtlingsstroms die Leute bewegen, schiebt in Griechenland die kürzlich neugewählte Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras Reformen wie die Rente mit 67, höhere Steuern für Reeder und längst zugesagte Privatisierungen weiter auf die lange Bank.

          Derweil fließen die Milliarden aus dem dritten Hilfspaket via Brüssel, Luxemburg und Frankfurt planmäßig nach Athen. Routiniert finanziert die Europäische Zentralbank wacklige Banken ebenso wie klamme Staaten. Zwar brachte die Flutung von Banken und Märkten mit Billionen die Eurozone wirtschaftlich kaum voran, doch bescherte sie Rekordkurse und eine Schrumpfung des Eurowerts.

          Alles wie gehabt, könnte man meinen, gäbe es da nicht eine neue Nachricht aus Finnland. Dort wurde die erste Hürde für eine Volksabstimmung über den Euro genommen. Werden im kommenden Jahr folglich nicht nur die Briten mit einem drohenden „Brexit“ die EU beschäftigen, sondern obendrein die Finnen die Eurozone mit einem möglichen „Fixit“?

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