Der Bund taugt nicht zum Retter
Manche glauben, der Kampf gegen Wald- und Flächenbrände müsse zentralisiert werden. Das wäre ein Irrweg.
Feuer in Belgien rückt nicht weiter nach Deutschland vor +++ Löscharbeiten bei Waldbrand in Schramberg dauern an +++ Klimawandel sorgt für mehr Tage mit hoher Waldbrandgefahr +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Manche glauben, der Kampf gegen Wald- und Flächenbrände müsse zentralisiert werden. Das wäre ein Irrweg.
Ein von starken Winden angefachter Waldbrand hat im nordgriechischen Touristenort Chalkidiki Hunderte Urlauber und Einwohner zur Flucht gezwungen. Mehr als 140 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Während zwei Helikopter versuchen, einen außer Kontrolle geratenen Waldbrand in der Region Attika zu löschen, kam es zu einem tödlichen Unfall. Zwei Insassen seien dabei getötet worden, teilte die Feuerwehr mit.
Nach dem Hubschrauberabsturz in Griechenland mit zwei Toten ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Brände in vielen Teilen des Landes wüten unterdessen weiter.
In Südeuropa führt die Hitze zu zahlreichen Waldbränden. In Griechenland kommt es besonders in der Region um Athen zu einem Großbrand. Was das Auswärtige Amt Reisenden nun rät.
Große Waldbrände halten Griechenland weiter in Atem. Nordwestlich von Athen wurden bisher mehr als 100 Häuser zerstört. Feuerwehr und Löschhubschrauber kämpfen gegen die Flammen.
Große Waldbrände wüten seit Wochen in Südeuropa. Löschflugzeugstaffeln sind im Einsatz und werden europaweit immer weiter ausgebaut. Doch in Deutschland ist die Ausstattung minimal.
In Griechenland ist beim Kampf gegen die Flammen ein weiterer Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Auf Kreta werden 8000 Menschen in Sicherheit gebracht. Löschflugzeuge können teils nicht eingesetzt werden.
Neue Zahlen verraten, was die Bilder der vergangenen Tage zeigten: In Südeuropa steigen von Spanien bis Italien die Feuerrisiken. Der „Klimadruck“ nimmt zu und frisst die Fortschritte der Brandbekämpfer immer schneller auf.
Die Flammen auf der beliebten griechischen Urlaubsinsel sind außer Kontrolle. Die Feuerwehr fordert Hilfe vom Festland an, Bewohner flüchten an die Strände.
An Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX wurden am Sonntag die ersten Wärmebildsatelliten Griechenlands in den Weltraum transportiert. Hintergrund sind die verheerenden Waldbrände, die das Land in den vergangenen Jahren heimgesucht haben.
Das größte Feuer, das die spanische Extremadura jemals erlebte, ist gelöscht. Die Menschen feiern die Feuerwehrleute, von denen einige auch aus Deutschland kamen – und misstrauen den Politikern.
In Spanien sind seit Beginn des Monats mehr als 100.000 Hektar verbrannt. Die Löschflugzeuge reichen längst nicht aus. Noch schlimmer ist die Lage in Portugal.
Die Europäer, die Ukraine und die USA beraten sich vor dem Treffen Trumps mit Putin. Schwarz-Rot blickt auf die ersten 100 Tage im Amt zurück. Und es wird noch heißer. Der F.A.Z.-Frühdenker.
In Griechenland breiten sich mehrere große Brände unkontrolliert aus. Die Behörden lassen die Gemeinde Kato Achaia bei Patras räumen – mehr als 7500 Menschen sind betroffen.
In der Türkei sind bei einem Einsatz in der Provinz Brusa drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Auch in anderen Ländern sind die Rettungskräfte weiter im Einsatz.
Die Menschen in der Türkei leiden unter einer Hitzewelle. Feuerwehrleute kämpfen gegen mehrere Waldbrände. Auch in Griechenland brennen Wälder. Das Land bittet die EU um Hilfe.
Starke Winde erschweren den Feuerwehrleuten den Kampf gegen die Flammen. Auf Chios fürchten die Menschen nicht nur um ihre Sicherheit – sondern auch um die Mastix-Haine. Die Pflanze wächst weltweit nur auf dieser Ägäis-Insel.
Die beiden Toten hatten einem Freund bei Löscharbeiten helfen wollen. Einsatzkräfte konnten nur noch ihre verkohlten Leichen bergen. In Griechenland wüten großflächig Brände, die von starken Winden angefacht werden.
Vom Amazonas bis Brandenburg: Die Rekordjahre mit Wald- und Buschbränden rund um den Globus häufen sich. Eine Naturgewalt, die uns ökologisch und ökonomisch beschäftigen muss. Inwieweit ist sie auch ein Symptom der menschengemachten Klimakrise?
Nachdem die verheerenden Waldbrände nahe Athen sich bis in die Vororte ausgebreitet haben, unterstützen Anwohner die Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Diese vermeldet nun erste Erfolge bei der Bekämpfung der Brandherde.
Der größte Waldbrand des Jahres vertreibt tausende Menschen in Griechenland aus ihren Häusern. Eine Frau kommt ums Leben. Die Feuerwehr meldet jedoch einen ersten Teilerfolg.
Trump spricht mit Musk auf X, die Wirtschaft warnt vor AfD und BSW im Osten und die ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt ist wieder frei. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wegen starker Winde breitet sich das Feuer nordöstlich der griechischen Hauptstadt weiter aus. Die griechische Regierung hat um die Aktivierung des EU-Katastrophenschutzes gebeten. Zehn Orte und zwei Krankenhäuser mussten bisher evakuiert werden.
In acht Gebieten nahe Athen haben die Behörden Menschen dazu aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen. Ein Mann erlitt auf der Flucht vor den Flammen einen Herzinfarkt.
„Es scheint sich zu beschleunigen“: Satelliten registrieren in der Klimakrise weltweit mehr als zweimal so viele Waldbrände wie vor zwanzig Jahren und viel heftigere Brände.
Mehrere Waldbrände und der Leichtsinn einiger Touristen halten griechische Rettungskräfte in Atem. Für manche, die die Hitzewelle unterschätzen, endet der Urlaub tödlich.
Große Reiselust sorgt für ein Rekordgeschäft. Viele haben für den Sommer schon gebucht. Hohe Umsätze verdecken aber, dass einiges auf dem Reisemarkt im Umbruch ist.
Griechenland gilt als eines der Traumziele schlechthin. Doch vergangenen Sommer stand das Urlaubsparadies auf einmal vielerorts in Flammen. Dem Touristenfieber hat das anscheinend trotzdem keinen Abbruch getan.
In diesem Jahr regnet es zwar wieder, doch hat jahrelange Trockenheit die Bäume ausgezehrt. Vor allem in Monokulturen schwinden daher Abwehrkräfte gegen Schädlinge und Stürme. Förster sind alarmiert.
Wenige Wochen nach den Bränden und trotz der Unwetter in Griechenland läuft der touristische Betrieb auf Rhodos wieder auf Hochtouren. Doch die Insel braucht neue Ideen, um in Zeiten des Klimawandels zukunftsfähig zu sein.
Trotz Waldbränden und Rekordhitze kommen die Touristen zahlreicher denn je. Die Regierung will die Saison verlängern; mancher Grieche beklagt aber den Ansturm.
Nur Pech oder ein Mentekel des Klimawandels? Rhodos kehrt nach den Waldbränden zur Normalität zurück – und weiß doch, dass sich vieles ändern muss.
Für die Löscharbeiten an der fast zehn kilometerlangen Feuerfront wurden bisher mehr als 400 Feuerwehrleute und 60 Fahrzeuge mobilisiert. Brüssel arbeitet nun daran, eine eigene Löschflotte aufzubauen.
Am Klimawandel ist die Regierung nicht schuld, an der Unterfinanzierung der Feuerwehr schon, sagt Griechenlands Opposition. Oder sind Brandstifter am Werk?
In Griechenland werden 18 verkohlte Leichen von Menschen gefunden, die niemand als vermisst gemeldet hat. Die Behörden vermuten, es seien Migranten gewesen. Doch offene Fragen bleiben.