FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Probleme in Athen :
Warum zwei ehemalige AfDler für den Grexit werben

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Am 25. Januar 2015 bejubeln Griechen in Athen den Wahlsieg von Alexis Tsipras.
Am 25. Januar 2015 bejubeln Griechen in Athen den Wahlsieg von Alexis Tsipras.dpa

Zwei Gründungsväter der AfD erklären den Griechen bei einer Konferenz, warum diese aus der EU austreten sollten. Die Rückkehr zur Drachme soll dem zu starken Euro entgegenwirken – und ein Schuldenschnitt die restlichen Probleme lösen.

Noch vor drei Jahren wäre das kaum vorstellbar gewesen: Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty, die zu den Gründervätern der AfD gehören, kommen nach Athen, um öffentlich für einen Grexit zu werben, also ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Henkel war einst Manager und danach Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Der Tübinger Professor Starbatty stritt schon wider den Euro, bevor es den überhaupt gab. Beide sind davon überzeugt, dass Griechenland nur mit einer eigenen Währung den Weg aus der Krise finden könne. Dass sie solche Ideen nun auf einer zweitägigen, störungsfrei verlaufenen Konferenz in Athen vertreten konnten, zeugt auch von der abgekühlten Betriebstemperatur, bei der die griechische Krise knapp zehn Jahre nach ihrem Ausbruch diskutiert werden kann.

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