Wird es eine Chefin?
Die Chefs des Vorstands und des Aufsichtsrats beugen sich der Kritik der Aktionäre, auch der deutsche Staat ist unzufrieden. Mitten im Umbau lassen sie die Commerzbank führungslos zurück. Die Suche nach den Nachfolgern beginnt.
Die Chefs des Vorstands und des Aufsichtsrats beugen sich der Kritik der Aktionäre, auch der deutsche Staat ist unzufrieden. Mitten im Umbau lassen sie die Commerzbank führungslos zurück. Die Suche nach den Nachfolgern beginnt.
Paukenschlag bei der Commerzbank: Konzernchef Martin Zielke und Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann wollen überraschend ihre Posten räumen. Auch Kürzungen im Auslandsgeschäft werden diskutiert. Zuletzt hatte es Streit um die Sparpläne gegeben.
Die Sitzung des Commerzbank-Kontrollgremiums an diesem Mittwoch ist abgesagt: Die Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaft Verdi wittern eine Allianz zwischen den Großaktionären Bund und Cerberus.
Nach kurzer Pause sind Aktionäre global wieder im Angriffsmodus. In Deutschland erinnert Cerberus daran, dass sich kein Konzern ausruhen kann. Er wirft dem Commerzbank-Vorstand eine zu hohe Kostenbasis, eine verfehlte Strategie und Untätigkeit vor.
Der Autohersteller aus Wolfsburg zeigt Interesse am Autovermieter aus Paris. Eine Übernahme könnte das Geschäft mit Mobilitätsdiensten beschleunigen und den Elektroauto-Absatz ankurbeln.
Mit dem zweiten Brief binnen einer Woche legt der zweitgrößte Aktionär der Commerzbank mit seiner Kritik am Vorstand nach. Eine außerordentliche Hauptversammlung fordert der Finanzinvestor aber noch nicht.
Die Forderung nach Sitzen im Aufsichtsrat der Großbank ist formal abwegig. Inhaltlich aber ist die Kritik des Finanzinvestors angesichts des schwächelnden Wachstums gerechtfertigt.
In einem Brandbrief forderte Commerzbank-Anteilseigner Cerberus zwei Sitze im Aufsichtsrat und kritisierte die Bank scharf. Die Antwort des Aufsichtsratsvorsitzenden Stefan Schmittmann dürfte dem Investor nicht gefallen.
Der amerikanische Finanzinvestor verlangt zwei Sitze im Aufsichtsrat der Commerzbank. Cerberus hält rund 5 Prozent der Aktien. Ob er genug Unterstützer findet?
Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Commerzbank bekommt Ärger mit dem zweitgrößten Aktionär. Der seit Sommer 2017 an der Bank beteiligte Finanzinvestor Cerberus ist mit der Führung offenbar sehr unzufrieden und verlangt daher zwei Sitze im Aufsichtsrat.
Die Fünf-Quadratmeter-Regel in der Gastronomie wird aufgehoben. Die Pandemie hat die Fraport AG hart getroffen. Nicht alle Branchen leiden besonders stark unter der Corona-Krise. Das, und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Auch in diesem Jahr verspricht die Hauptversammlung der Deutschen Bank Würze. Aufsichtsratschef Paul Achleitner muss wieder mit Gegenstimmen rechnen. Und auch sein möglicher Nachfolger erhält nicht nur positive Rückmeldungen.
Der Vorschlag stößt allerdings in Brüssel auf wenig Gegenliebe. Ein ehemaliger Bundesbanker warnt zudem davor, dass alte Problemkredite vergemeinschaftet werden könnten.
Auch in der privaten Vermögensverwaltung sollen Kunden der deutschen Bank künftig die höheren Zinsen ausländischer Banken genießen können. Pikanterweise profitiert davon eine Beteiligung des Großaktionärs Cerberus.
Etwas mehr als ein Jahr lang spürt die Insight-Mission auf unserem Nachbarplaneten bereits Erschütterungen nach. Nun gibt es ein erstes wissenschaftliches Fazit – und ein paar Überraschungen.
Eine Fondsgesellschaft aus Los Angeles hat gut drei Prozent der Deutsche-Bank-Aktien erworben – der Kurs des Geldhauses klettert um 11 Prozent.
Die amerikanische Investmentgesellschaft Capital Group steigt bei der Deutschen Bank ein. An der Börse kommt das gut an.
Es müssen nicht immer Klimaschützer oder Präsidenten sein: Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sind Gäste aus Frankfurt ebenfalls gefragte Gesprächspartner.
Frankfurt präsentiert sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Es gilt: Je bekannter die Gäste, desto größer die Aufmerksamkeit. Und mit etwas Glück schaut Donald Trump vorbei.
Die Brüsseler Wettbewerbshüter geben grünes Licht für die milliardenschwere Rettung der Norddeutschen Landesbank. Doch bis das Geld fließt, sind weitere Hürden zu nehmen.
Brüssel wird nach Informationen der F.A.Z. die Rettung der Nord LB durchwinken. Die geplanten 3,6 Milliarden Euro von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und den Sparkassen sind demnach nicht wettbewerbswidrig.
Das Frankfurter Landgericht hat die Entlastung von Vorstandschef und Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank gekippt. Unmittelbare Folgen hat die Entscheidung allerdings nicht.
Peinlicher Rückschlag für die Deutsche Bank: Das Landgericht Frankfurt kippt die Entlastung von Konzernchef Sewing und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Achleitner durch die Hauptversammlung.
Ewald Nowotny, Chef der österreichischen Notenbank, zieht Bilanz nach elf Jahren im EZB-Rat. Ein Gespräch über den Teamgeist in der Finanzkrise und eine Zukunft ohne Zinsen.
Der Aktienkurs der Deutschen Bank fällt immer tiefer. Nachfolger des Aufsichtsratschefs Achleitner sollte jemand mit Investmentbanking-Expertise sein. Die Liste der Anforderungen ist lang.
Der Druck auf Paul Achleitner ist so stark gewachsen, dass die Bank offenbar einen Nachfolger für das Jahr 2022 sucht. Dabei führt Achleitner selbst den Vorsitz des für Personalfragen zuständigen Gremiums.
Der letzte angeklagte ehemalige HSH Nordbank-Vorstand hat eine Millionen-Strafzahlung akzeptiert. Damit endet ein jahrelanger Prozess, der ansonsten im August neu aufgelegt worden wäre.
Eine neue Tochtergesellschaft der Förderbank KfW stellt zwei Milliarden Euro für Wagniskapitalfonds bereit. Ihr Ziel ist es vor allem, mehr private Investoren für die Wagniskapitalfinanzierung zu begeistern.
Die Bankenaufsicht fordert von den Eignern der Nord LB die Aufstellung eines kompletten Rettungsplans. Doch Niedersachsen und die Sparkassen ringen miteinander.
Seit Monaten wird darüber spekuliert, jetzt ist es offiziell: Deutsche Bank und Commerzbank beginnen Fusionsgespräche. Noch ist das Ergebnis offen – aber über Optionen und vor allem den Sinn einer Fusion wird schon lange heftig diskutiert.
Die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank bleibt in der Finanzszene eines der am meisten diskutierten Themen. Doch hätte eine Ehe zwischen den beiden Protagonisten einen Sinn?
Die geplante Stützung des Instituts aus Hannover kommt voran. Gleichzeitig geht die Diskussion über eine Super-Landesbank weiter. Doch nicht alle können der Idee etwas abgewinnen.
Und ewig lockt die Schimäre der „Deutschen Commerzbank“. Jetzt soll angeblich der Großaktionär Cerberus nichts mehr gegen eine Fusion haben. Das sorgt für Aufschläge am Aktienmarkt.
Die Nord LB hat faule Kredite über 2,7 Milliarden Euro an den amerikanischen Finanzinvestor Cerberus abgestoßen. Niedersachsen will zusammen mit der Sparkassengruppe eine Auffanglösung auf den Weg bringen.
Für die Rettung der Norddeutschen Landesbank ist nun ein Entschluss gefasst. Ein Einstieg privater Investoren ist vom Tisch. Doch auch die jetzt geplante Lösung sieht harte Einschnitte vor.
Die Kapitallücke der Nord LB soll nach langen Diskussionen mit Geldern aus Landesbanken, Sparkassen und einem bundesweiten Fonds überbrückt werden. Nicht alle Sparkassenvorstände sind damit einverstanden.