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KfW & Investoren : So wird der Staat zum Risikokapitalgeber

Aus Freude am Mitfahren: Die Technik des Hamburger Start-ups Wunder Mobility verbindet Autohalter mit Mobilitätssuchenden. Bild: Wunder Mobility

Eine neue Tochtergesellschaft der Förderbank KfW stellt zwei Milliarden Euro für Wagniskapitalfonds bereit. Ihr Ziel ist es vor allem, mehr private Investoren für die Wagniskapitalfinanzierung zu begeistern.

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          Das Teilen von Autos erfreut sich auf der ganzen Welt wachsender Beliebtheit. Auch auf den Philippinen, in Indien und Südafrika. Das Hamburger Start-up Wunder Mobility profitiert davon. Ursprünglich wollten die Gründer selbst ins Carsharing einsteigen; doch bald haben sie gesehen, dass sie eigentlich mehr Geld damit verdienen könnten, ihre Software-Lösung in Lizenz in alle Welt zu verkaufen.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Und so nutzen nun Sharing-Dienste unter anderen in der philippinischen Hauptstadt Manila und der indischen Kapitale Delhi das Programm der Hamburger. Dass die Gründer ihre Expansion in mehrere Länder finanzieren konnten, haben sie unter anderen auch der KfW zu verdanken. Denn die staatliche Förderbank beteiligt sich über ihre neue Tochtergesellschaft KfW Capital an Wagniskapitalfonds, und so zum Beispiel auch an Cherry Ventures, der einer der wichtigsten Geldgeber von Wunder Mobility ist.

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