Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi wollte das WM-Endspiel in Qatar als Bühne für eine Friedensbotschaft nutzen. Zu einem Auftritt kommt es nicht. Die FIFA bestreitet, eine Anfrage erhalten zu haben.
Der Emir von Qatar überreicht Weltmeister Lionel Messi bei der Siegerehrung einen „Bischt“. Anschließend wird viel und teilweise heftig diskutiert. Was hat Tamim bin Hamad Al Thani falsch gemacht?
Hassan al-Thawadi rühmt die WM in Qatar als bestes Turnier in der Geschichte. Der Cheforganisator äußert sich auch zur Situation der Gastarbeiter und zum Entschädigungsfonds.
Mehr Fußball, mehr Geld, mehr Gianni: Gianni Infantino dehnt das Recht, verbiegt die Wirklichkeit und der DFB spielt mit. Ein einziger Satz entlarvt dabei den mächtigen FIFA-Boss.
FIFA-Präsident Gianni Infantino spricht von „unglaublichen“ Momenten bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft. Der Schweizer äußert sich auch zur „One Love“-Binde – und erklärt, dass er noch lange im Amt bleiben könnte.
In Qatar ist Solidarität mit Palästinensern erwünscht. Immer wieder tauchen die Farben Palästinas bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf. Das prominenteste Zeichen setzen die Marokkaner.
Nur ein Tor fehlte zum Achtelfinale: Die iranische Nationalmannschaft hat bei der WM bemerkenswert gespielt, obwohl die Bedingungen unzumutbar erschienen. Die FIFA tat nichts dagegen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Europäer richtig eingeschätzt: Ihr Widerstandswillen in der „One Love“-Affäre erwies sich als mickrig. Doch dem Fußballchef geht es um etwas anderes.
All das, was über Jahre vernachlässigt oder ignoriert wurde, lässt sich populistisch, lautstark und moralisierend nicht auf die Schnelle vor dem WM-Start kompensieren. Auch nicht durch eine „One Love“-Binde.
Größenwahnsinnige Auftritte wie die des Fußballpräsidenten Gianni Infantino sind kein Zufall. Es wird so weitergehen. Wer sollte die Megalomanie der FIFA stoppen?
So wie sich der FIFA-Präsident in Qatar um Kopf und Kragen predigt, kann das nur der Chef einer Organisation, der keinen wirklichen Widerstand fürchten muss. Auch nicht vom Deutschen Fußball-Bund.
Sport-Großereignisse in Autokratien? Die alte, kalte Kalkulation der FIFA geht nicht mehr auf. Auch wegen der kritischen Berichterstattung über Qatar und die WM.
Der Protest gegen das Turnier in Qatar trifft die Herren des Spiels an ihrer empfindlichsten Stelle: der Geldbörse. Fußball ohne Rücksicht auf moralische Verluste – das wird es künftig kaum noch geben.
Wen hassen Spindoktoren wie die Pest? Benjamin Best. Die Recherchen des Journalisten korrigieren seit Jahren die Katalogversion der WM in Qatar, die die Herrscher von ihren Helferlein verbreiten lassen.
Das Spektakel überdeckt die Skandale des russischen Sports. Wer denkt da schon gerne über gepanschte Urinproben nach? Festzuhalten bleibt: Die Instrumentalisierung der Fußball-WM ist Putin gelungen.
Grüezi, ich bin’s, euer Präsident! Blatter besucht Putin und die WM. Obwohl er im Fußball noch lange gesperrt ist, grüßt „Very Important Sepp“ aus dem Stadion. Obacht! Da arbeitet einer an seinem Comeback.
Tunesische Fans auf den Rängen, marokkanische Spieler beim Mannschaftsbild, ein Flitzer auf dem Rasen: Die Farben Palästinas sind bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar beinahe omnipräsent.
Die Spiele hochklassig, die Stadien wunderschön, das Publikum unglaublich: FIFA-Präsident Infantino lobt die Fußball-WM in höchsten Tönen. Menschenrechtsanwältin Schenk kritisiert die angebliche Opposition.
Nicht nur bei der WM in Qatar: Die Machtverteilung im internationalen Sport ist sein grundlegendes Problem. Sportler brauchen mehr Mitsprache und Verantwortung. Ein Gastbeitrag.
Mehrere Hundert Gastarbeiter sind im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft ums Leben gekommen. Das gesteht Organisationschef Hassan al-Thawadi ein – und verweist auf Reformen.
Winfried Schäfer hat als Fußballtrainer in Iran gearbeitet. Er spricht über den inhaftierten Profi Vouria Ghafuri, den Einfluss des Regimes, eine Alternative zur FIFA und das Duell mit den USA.
Die Spieler der iranischen Fußball-Nationalmannschaft vollführen bei der WM in Qatar einen Spagat. Das Regime will sie instrumentalisieren, doch sie sehen sich als Stimme der Proteste.
Innenministerin Nancy Faeser trägt die auf dem Rasen verbotene „One Love“-Binde im Stadion in Qatar. Dort sitzt sie neben FIFA-Präsident Gianni Infantino – der sich mit ihr und der Binde lächelnd fotografieren lässt.
Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser trägt in Qatar beim deutschen WM-Auftaktspiel auf der Tribüne die von der FIFA auf dem Rasen verbotene Kapitänsbinde. Vor den Augen der Welt.
Die Politisierung der WM bedroht die Fähigkeit des beliebtesten Sports der Welt, Menschen mit unterschiedlicher Anschauung im besten Sinne zusammenzubringen.
Beim WM-Spiel zwischen den USA und Wales macht ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann aus ihrer Haltung zur „One Love“-Binde keinen Hehl – und wagt einen Protest. Auch die betroffenen Teams äußern sich klar.
Die FIFA macht ernst und droht Nationen, deren Kapitäne bei dieser WM mit der „One Love“-Binde auflaufen mit Konsequenzen. Auch der DFB macht einen Rückzieher und gibt sich wütend.
All das, was über Jahre vernachlässigt oder ignoriert wurde, lässt sich populistisch, lautstark und moralisierend nicht auf die Schnelle vor dem WM-Start kompensieren. Auch nicht durch eine „One Love“-Binde.
Die FIFA verbietet den Ländern das Auflaufen mit der „One Love“-Binde und droht ihnen bei Nichtbeachtung mit Konsequenzen. Der DFB knickt ein und gibt sich empört.
Die Frauenbewegung Open Stadiums hat versucht, der FIFA zu erklären, was iranischen Fußballfans in Qatar drohen könnte. Sie bekamen keine Antwort. Wieder einmal. Ein Gastbeitrag.
Größenwahnsinnige Auftritte wie die des Fußballpräsidenten Gianni Infantino sind kein Zufall. Es wird so weitergehen. Wer sollte die Megalomanie der FIFA stoppen?
So wie sich der FIFA-Präsident in Qatar um Kopf und Kragen predigt, kann das nur der Chef einer Organisation, der keinen wirklichen Widerstand fürchten muss. Auch nicht vom Deutschen Fußball-Bund.
Längst ist die bunte „One-Love“-Binde mehr als ein Symbol für Diversität und Toleranz. Sie wirft die Frage auf: Was geht bei dieser WM und was nicht? Die FIFA blockt Nachfragen ab. Jetzt wird es ernst.
Einen Tag vor der WM schlägt die Stunde des FIFA-Präsidenten. Gianni Infantino rechnet mit den Kritikern ab und schlägt sich voll auf die Seite Qatars. Die Debatten beendet das nicht – im Gegenteil.
Sport-Großereignisse in Autokratien? Die alte, kalte Kalkulation der FIFA geht nicht mehr auf. Auch wegen der kritischen Berichterstattung über Qatar und die WM.
Gianni Infantino ist als Chef der FIFA unantastbar. Kritiker lässt er abblitzen – nichts soll seine WM gefährden. Einblicke, wie er über den internationalen Fußball herrscht.
Der Protest gegen das Turnier in Qatar trifft die Herren des Spiels an ihrer empfindlichsten Stelle: der Geldbörse. Fußball ohne Rücksicht auf moralische Verluste – das wird es künftig kaum noch geben.
Kurz vor der Weltmeisterschaft äußert sich Gianni Infantino beim Gipfel der G20 zum Krieg in der Ukraine: Der FIFA-Präsident appelliert an die Staatenlenker – und regt eine Feuerpause an.
Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft will das iranische Parlament den Sportminister einbestellen. Hintergrund ist offenbar die Angst, durch symbolträchtige Protestaktionen bloßgestellt zu werden.
Eintracht-Vorstandsmitglied Philipp Reschke lässt offen, ob er sich die WM im Fernsehen ansieht. Fanvertreter Dario Minden wird „keine Minute schauen“. Vorfreude auf das Ereignis verspürt kaum einer.