Sportpolitik

Kein Auftritt beim WM-Finale: Wolodymyr Selenskyj hatte zur Weltgemeinschaft sprechen wollen.

WM-Finale in Qatar:
Keine Bühne für Selenskyj

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi wollte das WM-Endspiel in Qatar als Bühne für eine Friedensbotschaft nutzen. Zu einem Auftritt kommt es nicht. Die FIFA bestreitet, eine Anfrage erhalten zu haben.

Alexander Davydov

Versammelt auf der großen Sport-Bühne: Lionel Messi, Tamim bin Hamad Al Thani und Gianni Infantino (von rechts)

Unsensibel gastfreundlich:
Der Emir und sein Umhang

Der Emir von Qatar überreicht Weltmeister Lionel Messi bei der Siegerehrung einen „Bischt“. Anschließend wird viel und teilweise heftig diskutiert. Was hat Tamim bin Hamad Al Thani falsch gemacht?

Christoph Ehrhardt
Hat gut lachen: Für  den mächtigen FIFA-Boss Gianni Infantino war die WM in Qatar trotz aller Kontroversen ein milliardenschwerer Erfolg.

FAZ+Die FIFA nach der WM:
Das ist Infantinos Welt

Mehr Fußball, mehr Geld, mehr Gianni: Gianni Infantino dehnt das Recht, verbiegt die Wirklichkeit und der DFB spielt mit. Ein einziger Satz entlarvt dabei den mächtigen FIFA-Boss.

Christopher Meltzer, Christoph Becker

FAZ+Iran bei Fußball-WM:
Unmenschliches Spiel

Christoph Becker
Ein Kommentar von
Christoph Becker

Nur ein Tor fehlte zum Achtelfinale: Die iranische Nationalmannschaft hat bei der WM bemerkenswert gespielt, obwohl die Bedingungen unzumutbar erschienen. Die FIFA tat nichts dagegen.

FAZ+Infantinos Hinterhalt:
Wer die Macht hat

Christoph Becker
Ein Kommentar von
Christoph Becker

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Europäer richtig eingeschätzt: Ihr Widerstandswillen in der „One Love“-Affäre erwies sich als mickrig. Doch dem Fußballchef geht es um etwas anderes.

FAZ+Debatten bei der Qatar-WM:
Sie sollen spielen!

Michael Horeni
Ein Kommentar von
Michael Horeni

All das, was über Jahre vernachlässigt oder ignoriert wurde, lässt sich populistisch, lautstark und moralisierend nicht auf die Schnelle vor dem WM-Start kompensieren. Auch nicht durch eine „One Love“-Binde.

FAZ+Geschmacklos mit System:
Im Tollhaus der FIFA

Christoph Becker
Ein Kommentar von
Christoph Becker

Größenwahnsinnige Auftritte wie die des Fußballpräsidenten Gianni Infantino sind kein Zufall. Es wird so weitergehen. Wer sollte die Megalomanie der FIFA stoppen?

FAZ+Fußball in Qatar:
Die WM als Wendepunkt?

Christian Kamp, Al-Ruwais
Ein Kommentar von
Christian Kamp, Al-Ruwais

Der Protest gegen das Turnier in Qatar trifft die Herren des Spiels an ihrer empfindlichsten Stelle: der Geldbörse. Fußball ohne Rücksicht auf moralische Verluste – das wird es künftig kaum noch geben.

WDR-Doku zur Fußball-WM:
Beweise gegen Qatar

Christopher Meltzer
Ein Kommentar von
Christopher Meltzer

Wen hassen Spindoktoren wie die Pest? Benjamin Best. Die Recherchen des Journalisten korrigieren seit Jahren die Katalogversion der WM in Qatar, die die Herrscher von ihren Helferlein verbreiten lassen.

FAZ+WM-Kommentar:
Fußball ist Putins Opium

Evi Simeoni
Ein Kommentar von
Evi Simeoni

Das Spektakel überdeckt die Skandale des russischen Sports. Wer denkt da schon gerne über gepanschte Urinproben nach? Festzuhalten bleibt: Die Instrumentalisierung der Fußball-WM ist Putin gelungen.

WM-Kommentar:
Blatter und nichts als die Wahrheit

Anno Hecker
Ein Kommentar von
Anno Hecker

Grüezi, ich bin’s, euer Präsident! Blatter besucht Putin und die WM. Obwohl er im Fußball noch lange gesperrt ist, grüßt „Very Important Sepp“ aus dem Stadion. Obacht! Da arbeitet einer an seinem Comeback.


  • Wladimir Putin umgibt sich mit Granden des Weltfußballs.

    FAZ+WM-Kommentar:
    Fußball ist Putins Opium

    Das Spektakel überdeckt die Skandale des russischen Sports. Wer denkt da schon gerne über gepanschte Urinproben nach? Festzuhalten bleibt: Die Instrumentalisierung der Fußball-WM ist Putin gelungen.

    Ein Kommentar von Evi Simeoni
  • Joseph Blatter ist zu Besuch in Russland bei der Fußball-WM.

    WM-Kommentar:
    Blatter und nichts als die Wahrheit

    Grüezi, ich bin’s, euer Präsident! Blatter besucht Putin und die WM. Obwohl er im Fußball noch lange gesperrt ist, grüßt „Very Important Sepp“ aus dem Stadion. Obacht! Da arbeitet einer an seinem Comeback.

    Ein Kommentar von Anno Hecker
  • Das „Diversity House“ in St. Petersburg.

    Fußball-WM in Russland:
    Ein Signal für Toleranz

    Zunächst hatten die russischen Behörden die Öffnung des „Diversity House“ in St. Petersburg verhindert. Doch die Aktivisten haben ein Ausweichquartier gefunden. Dort werben sie für Toleranz und gegen Rassismus.

    Christoph Becker
  • Eine Weltmeisterschaft kann Brücken bauen: So zumindest lautete der Tenor bei der jüngsten Bundestags-Debatte zum Thema Sport.

    Sportpolitische Debatte:
    Die WM als Brücke

    Die Debatte im Deutschen Bundestag über Sport und Menschenrechte beinhaltete Kritik an den Verbänden und eine Anregung für ein besseres Miteinander mit Russland. Ein spezieller Begriff fiel dabei immer wieder.

    Michael Reinsch, Berlin
  • Zur Freude der Funktionäre: Den Pokal haben sie noch nicht, aber immerhin den Zuschlag für die WM 2026

    FAZ+WM-Kommentar:
    Amerika ist die richtige Wahl

    Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird in drei Ländern stattfinden: Die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko haben sich gegen Marokko durchgesetzt. Das ist erfreulich. Vor allem, weil die Wahl nicht mehr im Hinterzimmer ausgekungelt wurde.

    Ein Kommentar von Michael Ashelm, Moskau
  • Trainer und Spieler mussten sich auf anderem Weg als normal mit Schuhen ausstatten.

    Fußball-Kommentar:
    Iran muss barfuß zur WM

    Wegen der Sanktionen gegen Iran wird das WM-Team durch Nike nicht mehr mit Schuhen ausgerüstet. Der Schuldige ist ausgemacht. Er sitzt im Weißen Haus. Irans Hardliner jedenfalls können sich freuen.

    Ein Kommentar von Christoph Becker
  • Bunte Welt der Fifa-Wahlen: Bis zum letzten Moment wird spekuliert und um Stimmen geworben

    FAZ+WM-Vergabe für 2026:
    Das Zittern der Fifa vor Trumps Rache

    Gegenseitige Vorwürfe über miese Tricksereien kursieren kurz vor der Vergabe der Fußball-WM 2026. Das Duell spitzt sich in den letzten Stunden zu. Und dann gibt es noch die Option eines ganz verrückten Ausgangs.

    Michael Ashelm, Moskau
  • Gegenwind für den Fifa-Präsidenten: Gianni Infantino

    Vor der Fußball-WM:
    Blues für Fifa-Boss Infantino

    Präsident Gianni Infantino bekommt bei der Sitzung des Fifa-Rats vor der Fußball-Weltmeisterschaft Gegenwind für seine Schnellschüsse. Vor allem die Europäer stellen sich quer. Der Schweizer muss Geld liefern, um seine Versprechen zu halten.

    Michael Ashelm, Moskau
  • Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman will mit Softpower zur Sport-Macht aufsteigen.

    Sport-Macht Saudi-Arabien:
    Ein aufstrebender Gegner

    Sportpolitisch gewinnt Saudi-Arabien zusehends an Einfluss. Doch während man sich der Fifa als fortschrittlicher Partner anbiedert, liegt im Land noch einiges im Argen. Ein Kommentar.

    Christoph Becker
  • Wer bekommt die WM 2026? Fifa-Präsident Gianni Infantino.

    Fifa-Bericht:
    Kann Marokko die Mammut-WM stemmen?

    Das Trio Mexiko, Kanada und Vereinigte Staaten wird durch die Fifa klar besser bewertet als Marokko bei der Bewerbung um die Fußball-WM 2026. Das muss aber nichts heißen – dank des neuen Wahlmodus.

  • Paolo Guerrero spielte einst für die Bayern und den Hamburger SV.

    Peru:
    Kapitän Guerrero darf trotz Doping-Sperre zur WM

    Der wichtigste Mann ist doch dabei. Perus Fußballfans freuen sich über die ausgesetzte Doping-Sperre von Paolo Guerrero. Der Stürmer selbst spricht von „Gerechtigkeit“ – und sieht für seine Mannschaft bei der WM keine Grenzen.

  • Will Fußball in Amerika sehen: Donald Trump

    Amerikanische WM-Bewerbung:
    Trump droht Fifa-Entscheidern

    Die Vereinigten Staaten bewerben sich gemeinsam mit Kanada und Mexiko um die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Nun schaltet sich der amerikanische Präsident Donald Trump ein. Natürlich per Tweet.