FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Mehr Mitsprache für Sportler! :
Wie der Fußball die Menschlichkeit zurückgewinnen kann

Von
Jonas Baer-Hoffmann
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Die „One Love“-Kapitänsbinde führte vor der WM zu hitzigen Debatten.
Die „One Love“-Kapitänsbinde führte vor der WM zu hitzigen Debatten.dpa

Nicht nur bei der WM in Qatar: Die Machtverteilung im internationalen Sport ist sein grundlegendes Problem. Sportler brauchen mehr Mitsprache und Verantwortung. Ein Gastbeitrag.

Als sich die iranischen Nationalspieler bei der Weltmeisterschaft in Qatar aus Unterstützung der Protestierenden in ihrem Heimatland weigerten, die eigene Nationalhymne zu singen, setzten sie eine lange Tradition des Protests von Athleten fort. Den vielleicht legendärsten Moment schufen Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968, als sie ihre Fäuste in die Luft reckten, um gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in ihrer Heimat zu protestieren. Ihre freie Meinungsäußerung, das Risiko, das sie eingingen, und das unbequeme Schlaglicht, das sie erzeugten, während die ganze Welt zusah, sind von unschätzbarem Wert. Sie haben die Rolle des Sports in unserer Gesellschaft geprägt.

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