Gianni Infantino im Fokus : Keine Widerrede gegen den FIFA-Chef

So wie sich der FIFA-Präsident in Qatar um Kopf und Kragen predigt, kann das nur der Chef einer Organisation, der keinen wirklichen Widerstand fürchten muss. Auch nicht vom Deutschen Fußball-Bund.
Dafür, dass Gianni Infantino, Präsident des Fußballweltverbands FIFA, die Vertreter der nationalen Verbände gerade gebeten hat, sich in den Wochen der WM nicht in ideologischen und politischen Debatten zu verrennen, hat er sich am Samstag ganz schön in einer politischen und ideologischen Debatte verrannt. Man sollte sich fast darüber freuen. So durfte man wenigstens wieder dokumentieren, wie die ewige Selbstschutzlüge des Sports – Wir sind unpolitisch, ätsch, bätsch! – seinen nächsten Protagonisten in einen performativen Widerspruch drängte.
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