Die IS-Terroristen hissen wieder ihre Flaggen
In den kurdischen Orten, die Golanis Truppen in Syrien erobern, werden die IS-Terroristen aus den Gefängnissen freigelassen. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Region, sondern auch für Europa.
Paris hat im Kampf gegen den IS in Syrien eng mit den kurdischen Kämpfern der SDF zusammengearbeitet. Nun will man ein Blutvergießen verhindern.
In den kurdischen Orten, die Golanis Truppen in Syrien erobern, werden die IS-Terroristen aus den Gefängnissen freigelassen. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Region, sondern auch für Europa.
In Gefangenenlagern im Nordosten Syriens sitzen Zehntausende IS-Kämpfer und ihre Frauen – auch Deutsche. Muss Berlin die Dschihadisten bald zurücknehmen?
Erdoğan plant ein Gesetz, wie man es aus Russland kennt – gegen „ausländische Einflussnahme“. Das bringt viele in Gefahr, so auch mich. Das Gesetz könnte schon bald kommen.
Im Kobane-Prozess wurden die Parteiführer der kurdischen HDP zu langen Haftstrafen verurteilt. Die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei erfährt damit einen neuen Rückschlag.
Der Mainzer Verein Armut und Gesundheit in Deutschland bezichtigt die Türkei eines Raketenangriffs. Eine medizinische Ambulanz des Vereins in Nordsyrien wurde zerstört.
Der italienische Comicautor Zerocalcare ist zum zweiten Mal ins Kurdengebiet in Nordsyrien gereist und erzählt in „No Sleep till Shingal“ auf ebenso berückende wie bedrückende Weise von der Notsituation der dort lebenden Kurden.
Die angegriffenen Regionen würden „als Stützpunkte von Terroristen genutzt“, heißt es aus Ankara. Die Türkei beruft sich dabei auf ihr Recht zur Selbstverteidigung.
Linke und CDU wollen die türkischen Angriffe in Nordsyrien und Nordirak verurteilen. Doch das Thema steht erst nach der Sommerpause auf der Tagesordnung.
Die türkische Justiz will Verfahren gegen Dutzende prokurdische Politiker eröffnen. Die Vorwürfe konzentrieren sich auf Vorgänge vor sechs Jahren. Will Erdogan damit nur von steigenden Corona-Zahlen ablenken?
Der Mainzer Arzt Gerhard Trabert bringt immer wieder medizinisches Gerät nach Nordsyrien. Er fragt, warum die Politik nicht mehr für die Menschen dort tut.
Das Militär der Türkei hat offenbar Stellung der Kurdenmiliz YPG bombardiert. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten werden im Krieg in Syrien von den Vereinigten Staaten unterstützt.
Die langfristigen politischen Erfolgsaussichten der „Operation Olivenzweig“ sind in Syrien schlecht. Es dürfte den Türken schwerfallen, in Afrin durchsetzungsstarke Statthalter zu installieren. Die Kurden werden ihre Selbständigkeit verteidigen.
Ihr Ex-Mann schleifte sie mit einem Seil um den Hals an der Anhängerkupplung 200 Meter durch die Kleinstadt Hameln. Jetzt verkauft Kader K. das Tatfahrzeug, um Geld für Waisenkinder im nordsyrischen Kobane zu sammeln.
An seiner Sympathie gibt’s keinen Zweifel: Der italienische Comiczeichner Zerocalcare berichtet vom Kampf der Kurden gegen den IS in Syrien. Und vom Dauerkonflikt in der Türkei.
Der Ostermarsch offenbart manches ideologische Dilemma. Bei schlechtem Wetter versammeln sich rund 1.000 Teilnehmer auf dem Römerberg.
In Frankfurt sind am Sonntag mehr als 500 Menschen aus Solidarität mit der syrischen Stadt Kobanê auf die Straße gegangen. Auch in anderen deutschen Städten hatten sich Demonstranten zusammengefunden.
Die türkische Armee hat ihre Angriffe auf die Kurden auf syrisches Gebiet ausgeweitet. Damit will Ankara verhindern, dass die Kurden ein geschlossenes Gebiet an der Grenze zur Türkei erringen.
Nach dem Anschlag in Ankara steuert die Türkei auf Wahlen im Ausnahmezustand zu. Kann die Abstimmung am 1. November nun überhaupt stattfinden?
Das Foto seines Leichnams am Strand löste auf der ganzen Welt Bestürzung aus. Jetzt ist der Flüchtlingsjunge Aylan gemeinsam mit seinem Bruder Galip und seiner Mutter im syrischen Kobane beigesetzt worden.
Das Bild eines toten Jungen an einem türkischen Strand geht um die Welt. Mit seiner Familie wollte der drei Jahre alte Aylan dem Krieg in Syrien entkommen. Weil Kanada ihnen die Reise zu den Verwandten verweigerte, stiegen sie in ein Boot.
Als Reaktion auf den Anschlag von Suruc will die türkische Regierung die Grenze zu Syrien besser überwachen. Die Suche nach dem Täter haben mittlerweile Spezialeinheiten übernommen.
In der türkischen Stadt Suruc sind bei einer Explosion mehrere Menschen getötet worden. Das Innenministerium spricht von mindestens 27 Opfern. Suruc liegt in der Nähe der syrischen Stadt Kobane.
Nach den jüngsten Erfolgen im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ reicht das Territorium der syrischen Kurden vom Euphrat bis zum Tigris. Doch die Dschihadisten schlagen an allen Fronten zurück.
Nach dem Überraschungsangriff der Terrormiliz IS haben kurdische Einheiten die nordsyrische Stadt Kobane wieder komplett unter ihre Kontrolle gebracht. Der militärische Erfolg ist überschaubar.
Bei der jüngsten Offensive auf die kurdische Enklave an der syrisch-türkischen Grenze haben Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ nach Angaben von Aktivisten mehr als 120 Menschen getötet. Der IS setzte auch Selbstmordattentäter ein.
Mindestens 49 Menschen sterben durch einen unerwarteten Überfall von Milizen des „Islamischen Staats“ in Kobane. Die syrische Grenzstadt war Anfang des Jahres nach langen Kämpfen aus der Gewalt des IS befreit worden und schien sicher zu sein.
Die Dschihadisten vom „Islamischen Staat“ versuchen Kobane zurückzuerobern. Südlich der Stadt wurden Dutzende Dorfbewohner ermordet. Beobachter vermuten, dass die IS-Kämpfer über türkisches Gebiet eingedrungen seien. Die Türkei bestreitet das.
Der „Islamische Staat“ ist vertrieben, aber nach fünf Monaten Schlacht gleicht die Kurden-Stadt Kobane einer großen Ruine. Nun wird der Wiederaufbau organisiert. Die Türkei zögert bei einer zentralen Frage.
Eine junge Deutsche ist im Kampf gegen die islamistische Terrormiliz IS bei Gefechten um die syrische Stadt Tall Tamr getötet worden. Wer ist Ivana Hoffman, die sich einer linksstehenden kurdischen Guerrillatruppe anschloss?
Die irakische Armee schlägt zurück: Mit rund 27.000 Soldaten und tausenden Milizionären soll Takrit, die Geburtsstadt Saddam Husseins, dem Islamischen Staat entrissen werden. Die Militäroperation gilt als Test für das weitere Vorgehen gegen den IS.
Ende Januar vertrieben kurdische Einheiten die IS-Terrormiliz aus der nordsyrischen Stadt Kobane. Jetzt können sie im Nordosten des Landes eine wichtige Versorgungsroute in den Irak abschneiden.
Das syrische Außenministerium verurteilt den türkischen Militäreinsatz in der Nähe der Stadt Kobane als „Aggression gegen syrisches Gebiet“. In einer nächtlichen Aktion hatten türkische Soldaten die sterblichen Überreste eines wichtigen Osmanen aus einem Grab geholt.
Kurdische Kämpfer haben nicht nur Kobane befreit, sondern drängen nun die Terrormiliz „Islamischer Staat“ auch aus dem Umfeld der Stadt zurück. Rumänien bestreitet derweil Anschuldigungen, Munition an die Islamisten verkauft zu haben.
Schritt für Schritt nehmen die Bewohner Kobanes ihre zerstörte Stadt wieder unter Kontrolle. Ganze Straßenzüge sind dem Erdboden gleich gemacht. Tod und Zerstörung sind allgegenwärtig.
Nach monatelangen Kämpfen haben kurdische Kämpfer Kobane von der IS-Miliz erobert. Doch die Stadt ist zerstört. Über den Ruinen liegt gespenstische Stille.
Die kurdischen Verteidiger haben am Dienstag den Sieg über den „Islamischen Staat“ in Kobane verkündet. Nach 133 Tagen Belagerung sei es den Kämpfern gelungen, die „dunklen Banden“ zu vertreiben.