„Islamischer Staat“ : Islamisten dringen wieder nach Kobane vor

Die Dschihadisten vom „Islamischen Staat“ versuchen Kobane zurückzuerobern. Südlich der Stadt wurden Dutzende Dorfbewohner ermordet. Beobachter vermuten, dass die IS-Kämpfer über türkisches Gebiet eingedrungen seien. Die Türkei bestreitet das.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ist abermals bis in die nordsyrische Grenzstadt Kobane vorgestoßen. In der Nacht habe es in mehreren Gebieten des Ortes schwere Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und den Extremisten gegeben, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag. In einem Dorf südlich von Kobane seien dann mindestens 20 Zivilisten ermordet worden, darunter auch Frauen und Kinder. Die Dschihadisten hätten auch Bewohner des Ortes Barech Butan erschossen, die sich im Kampf gegen den IS bewaffnet hätten, hieß es weiter.





