Kurden feiern Sieg über den IS in Kobane
Die kurdischen Verteidiger haben am Dienstag den Sieg über den „Islamischen Staat“ in Kobane verkündet. Nach 133 Tagen Belagerung sei es den Kämpfern gelungen, die „dunklen Banden“ zu vertreiben.
Die kurdischen Verteidiger haben am Dienstag den Sieg über den „Islamischen Staat“ in Kobane verkündet. Nach 133 Tagen Belagerung sei es den Kämpfern gelungen, die „dunklen Banden“ zu vertreiben.
Die monatelang hart umkämpfte syrische Grenzstadt Kobane steht kurz vor der kompletten Rückeroberung durch kurdische Aktivisten. Für beide Kriegsparteien steht bei der Schlacht viel auf dem Spiel.
Panzer, Raketen und Gewehre sollen die Milizionäre des „Islamischen Staats“ bereits zurückgelassen haben, doch noch dauern die Kämpfe um Kobane an. Vier Monate nach Beginn der Belagerung steht die Stadt aber offenbar kurz vor der Befreiung.
In der als Symbol des Widerstands gegen die Terrormiliz IS bekannt gewordenen kurdischen Stadt Kobane sind die Dschihadisten auf dem Rückzug. Doch der Kampf gegen IS ist noch lange nicht entschieden. In anderen Regionen sind die sunnitischen Kämpfer erfolgreicher.
In der kurdischen Enklave Afrin leben 700.000 Flüchtlinge, denen es an allem mangelt. Im Osten hält die Türkei ihre Grenze dicht. Aus allen anderen Richtungen drängt jedoch der „Islamische Staat“.
Die Offensive kurdischer Peschmerga-Kämpfer zwingt die Terrormiliz IS zum Rückzug. Nach der Befreiung mehrerer Dörfer haben die kurdischen Einheiten viele Opfer der Dschihadisten entdeckt.
Die libanesische Armee hat laut Sicherheitskreisen nahe der syrischen Grenze mutmaßlich die Ehefrau und einen Sohn des Führers der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Abu Bakr al Bagdadi, festgenommen.
Die Kurden in Kobane haben dem „Islamischen Staat“ Gelände abgerungen, doch der schickt immer neue Kämpfer und Waffen. Asya Abdullah, die Ko-Vorsitzende der kurdischen PYD, über die dramatische Lage in der Stadt.
Nach Selbstmordanschlägen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) nahe der syrischen Grenzstadt Kobane erhebt die kurdische Arbeiterpartei PKK Vorwürfe gegen Ankara. Die türkische Regierung unterstütze die Dschihadisten.
Syrische Kurden kämpfen für ihr Land und ihre Werte. Oft nehmen sie radikale Islamisten fest. Manche der Gefangenen warnen inzwischen selbst vor dem IS.
Seit mehr als zwei Monaten versucht der „Islamische Staat“, die Kurden-Enklave nahe der türkischen Grenze einzunehmen. Längst ist Kobane für Ankara zum Faustpfand im Ringen um eine veränderte Syrien-Strategie geworden.
Seit Wochen wehren kurdische Einheiten in Kobane und im Nord-Irak Angriffe der Terrormiliz IS ab. Jetzt sehen sich die kurdischen Kämpfer in der Offensive gegen die Dschihadisten - auch durch deutsche Hilfe.
Nach einem tätlichen Angriff von drei Unbekannten verlässt der in Düren geborene Fußballspieler Deniz Naki den türkischen Erstligaklub Genclerbirligi Ankara. Naki setzt sich für die kurdisch-syrische Stadt Kobane ein.
Der Druck auf die IS-Kämpfer in Aleppo und Kobane wächst – und die Türkei sieht sich vor einer weiteren Flüchtlingswelle. Vergeblich dringt sie auf eine „Sicherheitszone“ und stärkere Bemühungen um einen Sturz Assads.
Kämpfer der Terrormiliz IS sollen in der syrischen Stadt Kobane mehr als hundert Jugendliche monatelang festgehalten und gefoltert haben. Trotz der Anschlagsgefahr pilgern Millionen Schiiten zum Aschura-Fest in das irakische Kerbela.
Mehrere Tote: Vor Istanbul ist ein Flüchtlingsschiff gekentert. Das erinnert die Türken daran, dass vor ihrer Haustür Krieg herrscht. Die Auswirkungen für das Innere des Landes sind nicht mehr zu leugnen.
In Frankfurt und Marburg sind am Samstag zahlreiche Menschen auf die Straßen gegangen, um ihre Unterstützung für die Kurden im nordsyrischen Kobane auszudrücken.
Die Bundeskanzlerin kann sich vorstellen, die Ausbildungsmission der Bundeswehr im Irak auszuweiten. Bagdads Armee könnte von deutschen Soldaten geschult werden. Unterdessen haben die kurdischen Peschmerga-Kämpfer nach eigenen Angaben Kobane erreicht.
In Kobane sind die ersten Peschmerga-Kämpfer angekommen, um die Kurdenstadt gegen die IS-Miliz zu verteidigen. Schon bei ihrer Anreise standen sie unter Beschuss. Ihr Gegner erhält immer weiteren Zulauf ausländischer Kämpfer-
Erst verlangten Islamisten von Frauen, dass sie sich verschleiern. Jetzt werden sie vergewaltigt, verkauft und versklavt – von jungen Burschen, die echte Männer sein wollen. Ein Gastbeitrag.
Auch wenn die kurdischen Verteidiger Kobanes nun Verstärkung erhalten haben - an den Fronten wird sich so rasch nichts ändern, Der Krieg gegen den „Islamischen Staat“ steht erst am Anfang.
Deutsche Soldaten fliegen heute ins Krisengebiet und prüfen, wie sie den Kampf gegen den IS weiter unterstützen können. Die Terrorgruppe hat derweil entführte Schüler freigelassen. Aber nicht Kinder ihrer Gegner.
Mehrere Dutzend Rebellen der Freien Syrischen Armee haben Kobane erreicht, wo sie die Kurden im Kampf gegen die Terrormiliz IS unterstützen wollen. Auch etwa 150 Peschmerga-Kämpfer sind auf dem Weg in die Stadt.
Der IS hat ein neues Video veröffentlicht. Es zeigt den entführten Briten John Cantlie, der sich als TV-Reporter gebärden und die vermeintlichen Erfolge der Dschihadisten loben muss.
Gegen den immer radikaler werdenden Islamismus. Und gegen den populären Anti-Islamismus. Was seit Wochen in Kobane passiert, betrifft uns alle, Eine Trennung zwischen dort und hier ist nicht mehr möglich. Ein Aufschrei
Die kurdischen Verteidiger Kobanes haben mit schweren Waffen und flankiert von internationalen Luftangriffen weiter Boden in der Stadt zurückerobert. Ein strategisch wichtiger Hügel am Rand der Stadt ist wieder in ihrer Hand.
Die kurdischen Verteidiger der belagerten Stadt Kobane können auf Hilfe hoffen. 1300 Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ sind dem türkischen Präsidenten Erdogan zufolge bereit, sie zu unterstützen.
Irakische Sicherheitskräfte haben laut eines Medienberichtes erstmals einen Chemiewaffen-Einsatz durch IS-Extremisten dokumentiert. Außenminister Steinmeier ist alarmiert und will den UN-Sicherheitsrat einschalten.
Im Kampf um Kobane startet die IS-Miliz eine Großoffensive, weil sie Verstärkung für die Kurden befürchtet. Die Türkei wird zunächst zweihundert kurdische Peschmerga über ihr Staatsgebiet passieren lassen.
Die Situation in Kobane verschärft sich, der „Islamische Staat“ startet eine neue Großoffensive. Die kurdische Politikerin Asya Abdullah ist vor Ort. Ein Gespräch über mutmaßlichen Giftgaseinsatz und eine Schlacht, deren Ausgang entscheidend für das Schicksal der Region sein könnte.
Die syrische Regierung in Damaskus behauptet, den Kurden in Kobane in ihrem Kampf gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ militärisch beizustehen. Die Bewohner der Enklave seien Syrer und würden mit Munition und Waffen ausgestattet.
Auf einem Video der Terrormiliz sind auch deutsche Handgranaten eines älteren Fabrikats zu sehen. Zuvor soll bei Kobane ein von den Amerikanern abgeworfenes Waffen-Bündel für die Kurden versehentlich bei IS-Kämpfern gelandet sein.
Die Kovorsitzende der Partei der Demokratischen Union (PYD) erhebt schwere Vorwürfe gegen die sunnitische Terrormiliz IS: „Eine chemische Waffe“ hätten deren Kämpfer am Dienstag nach Kobane abgefeuert.
Der „Islamische Staat“ kann trotz immer neuer Kämpfer Kobane nicht einnehmen. Die kurdischen Verteidiger warten aber noch immer vergeblich auf Verstärkung aus dem Irak.
Amerikas Militär will bei den Kämpfen um die syrische Stadt Kobane Hunderte Kämpfer des „Islamischen Staats“ getötet haben. Dennoch kann die Terrormiliz die internationale Allianz im Irak vor sich hertreiben.