Der Fernsehgrieche
Warum arbeitet ein Ex-FDP-Politiker für Alexis Tsipras? Jorgo Chatzimarkakis saß einst im Bundesvorstand der FDP, dann verlor er seinen Doktortitel. Nun soll er in Deutschland für Griechenland gut Wetter machen.
Verdächtigungen über angebliche Bestechungsgelder aus der Schweiz wirbeln Griechenlands Politik auf. Angebliche Zeugen sind anonym und unangreifbar – noch.
Warum arbeitet ein Ex-FDP-Politiker für Alexis Tsipras? Jorgo Chatzimarkakis saß einst im Bundesvorstand der FDP, dann verlor er seinen Doktortitel. Nun soll er in Deutschland für Griechenland gut Wetter machen.
In Griechenland regt sich Kritik an der Reformliste der Regierung. Der frühere Finanzminister Evangelos Venizelos versucht, sie als nie dagewesene Erniedrigung seines Landes darzustellen. Vor allem ein Versprechen weckt offenbar seinen Furor.
Der neue griechische Außenminister Nikos Kotzias ist ein Mann des alten Systems. Bei seiner Amtseinführung kam es fast zum Affront, als Vorgänger Venizelos ihm das öffentlich unter die Nase rieb.
Nirgends dürfte Syrizas Sieg mehr Freude hervorgerufen haben als im Kreml. Der griechische Außenminister hat zweifelhafte Kontakte zum russischen Rechtsradikalismus. Athen könnte weitere EU-Sanktionen gegen Moskau blockieren.
Der ehemalige Ministerpräsident Papandreou hat sich von der sozialistischen Pasok losgesagt und eine neue Partei gegründet. Seine Bewegung könnte bei der Neuwahl ungewollt Schützenhilfe leisten für Ministerpräsident Samaras.
Vor Griechenlands Parlamentswahl sendet Berlin indirekte Botschaften Richtung Athen. Sie machen deutlich: Alles ist möglich – selbst das Ausscheiden des Landes aus dem Euroraum.
Finanzminister Wolfgang Schäuble soll der griechischen Regierung im Jahr 2011 zunächst den Austritt aus der Euro-Zone nahegelegt haben. Das berichtet der stellvertretende Ministerpräsident Evangelos Venizelos.
Als Ministerpräsident Griechenlands stand Giorgios Papandreou zwei Jahre im Zentrum der Euro-Krise. Eine Volksbefragung sollte Klarheit über das weitere Vorgehen bringen – und bewirkte seinen Sturz. Jetzt blickt Papandreou auf diese Zeit zurück.
Der serbische Ministerpräsident Dacic spricht vom wichtigsten Tag für sein Land seit Ende des Zweiten Weltkriegs: Die EU hat die Beitrittsverhandlungen mit Serbien offiziell aufgenommen.
Außenminister Steinmeier macht den Griechen deutlich, dass der Eintritt der SPD in die Regierung ihnen zwar mildere Töne bringt. Auf einen Geldregen sollten sie aber nicht hoffen.
Einen weiteren Schuldenerlass brauche ihr Land nicht, sagt die griechische Regierung. Ein „seriöser Dialog“ über andere Erleichterungen müsse aber geführt werden.
Ist die Troika demokratisch legitimiert? Der griechische Außenminister Venizelos hatte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Zweifel angemeldet. Seine Kritik kommt in Berlin nicht gut an.
Selbstbewusst übernimmt die griechische Regierung die EU-Ratspräsidentschaft. Wer mit 240 Milliarden Euro in der Kreide steht, muss keine Rücksicht mehr üben.
Griechenlands Außenminister Venizelos verlangt, dass die Troika, die die Reformen seines Landes überwacht, der Kontrolle des europäischen Parlaments unterstellt wird. In der F.A.S. fordert er die Deutschen dazu auf, „die europäische Vielfalt“ zu akzeptieren.
Griechenlands Außenminister Venizelos hat davor gewarnt, die Diskussion über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone wieder aufflammen zu lassen. Im F.A.S.-Interview sagt er, das könne „sehr wohl zu einer Bedrohung für den deutschen Steuerzahler werden“.
Griechenland übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft. Auch Athen will „mehr Europa“. Damit aber ist Quantität gemeint - nicht Qualität.
Griechenlands früherer Finanzminister Papakonstantinou wird beschuldigt, seine Verwandtschaft von einer Liste potentieller Steuerhinterzieher gestrichen zu haben. Das Parlament hat seine Immunität aufgehoben. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.
In Athen wankt die neue Regierung von Ministerpräsident Samaras schwierigen Aufgaben entgegen. Die Mehrheit im Parlament ist dünn, die Minister im Kabinett sind „recycelt“.
Die neue griechische Koalitionsregierung aus Konservativen und Sozialisten steht. Dies hat Regierungssprecher Simos Kedikoglou mitgeteilt. Neuer Außenminister wird Evangelos Venizelos.
Die griechische Regierungskoalition unter Samaras schmilzt. Nach dem Rückzug der Demokratischen Linken hat sie nur noch 153 von 300 Sitzen.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Griechenlands darf nach einer Gerichtsentscheidung vorerst nicht vollständig geschlossen werden. Das oberste griechische Verwaltungsgericht ordnete an, es müsse Programme geben, bis eine neue Rundfunkanstalt senden könne.
tens. ISTANBUL, 13. Juni. Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras hat am Donnerstag die Vorsitzenden der beiden anderen Parteien seiner Koalition zu ...
Drei Jahre nach Beginn der Griechenland-Rettung hat der Internationale Währungsfonds eine kritische Zwischenbilanz gezogen und Fehler eingeräumt. In Athen stößt das Eingeständnis auf Applaus, die EU-Kommission bezeichnet die Kritik als „falsch und unfundiert“.
Der SPD-Kanzlerkandidat ist nach Griechenland gereist und hat sich dort mit den führenden Politikern getroffen. Sparen allein sei keine Lösung, sagte Steinbrück.
Mit Mühe bringt die griechische Regierung das Sparpaket durch das Parlament. Auch bei der Abstimmung über den Haushaltsentwurf für 2013 am Sonntag wird es wohl zu einer Mehrheit reichen.
Griechenlands Regierungsparteien haben sich auf weitere Sparmaßnahmen geeinigt. Ihre Umsetzung aber wird auch in Athen selbst angezweifelt. Die innerparteiliche Krise in der Pasok spitzt sich derweil zu.
tens. ISTANBUL, 2. August. Nach der am Mittwochabend verkündeten vorläufigen Einigung der drei Athener Regierungsparteien auf Sparmaßnahmen im Umfang von mehr ...
Die Vorsitzenden der griechischen Regierungsparteien wollen weder Leute entlassen, noch soziale Belastungen erhöhen. Doch wo sollen die Einsparungen herkommen? Athen ringt mit der Troika.
Mit dem Sparen ist Griechenland weit hinterher. Jetzt will Regierungschef Samaras aufholen. Doch erst muss er sich mit seinen Koalitionspartnern einigen. Die Regierung befürchtet, dass das Land unregierbar werden könnte.
Nach dem Besuch von EU-Kommissionspräsident Barroso in Griechenland hat der Chef der Partei Pasok mit markigen Worten vor einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone gewarnt und ihn als „Selbstmord der Eurozone“ bezeichnet . Zuvor hatte Barroso den Griechen Mut zugesprochen.
Griechenland hat eine neue Regierung: Der Vorsitzende der Nea Dimokratia, Antonis Samaras, ist in Athen als Ministerpräsident vereidigt worden. Zuvor hatten sich die Konservativen unter Samaras, die sozialistische Pasok und die „Demokratische Linke“ auf die Bildung einer Regierung verständigt.
In Athen wird an der Regierungsbildung gearbeitet, in Brüssel an Kompromissen: Offenbar sind die Geldgeber Griechenlands zunehmend bereit, dem Mittelmeerland mehr Zeit für Reformen zu geben.
Eine Einigung zwischen den drei möglichen Koalitionsparteien in Griechenland könnte sich noch bis zum Ende der Woche hinziehen. Es gebe noch offene Fragen in Bezug auf das Rettungspaket, sagte der Vorsitzende der Demokratischen Linken, Kouvelis. FDP-Fraktionschef Brüderle stellte unterdessen mehr Zeit für Griechenlands Sparbemühungen in Aussicht.
Die EU bleibt nach der Wahl in Griechenland skeptisch. Schließlich machte Wahlsieger Samaras bis vor einem Jahr noch Stimmung gegen jeden Sparbeschluss. Auch Pasok-Chef Venizelos hat in Brüssel nicht den besten Ruf.
Nach der Wahl in Griechenland müht sich die konservative Nea Dimokratia (ND) um eine Regierungsbildung: Sie wurde stärkste Kraft, braucht aber Koalitionspartner. Das Linksbündnis Syriza kündigte an, sich nicht zu beteiligen. ND-Chef Samaras sagte, alle Regierungsparteien müssten dazu stehen, dass Griechenland „seinen Verpflichtungen nachkommt“.
Griechenlands früherer Wirtschaftsminister Stefanos Manos kritisiert die Forderungen des Auslands an sein Land: Sie sind ihm nicht radikal genug.