Griechenland :
Die Wut der Etablierten

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Demonstranten vor dem griechischen Parlament.
Demonstranten vor dem griechischen Parlament.dpa

In Griechenland regt sich Kritik an der Reformliste der Regierung. Der frühere Finanzminister Evangelos Venizelos versucht, sie als nie dagewesene Erniedrigung seines Landes darzustellen. Vor allem ein Versprechen weckt offenbar seinen Furor.

Evangelos Venizelos ist ein selbstbewusster Mann. Doch jüngst war von dem nicht zur Lakonie neigenden Vorsitzenden der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung, früheren Außenminister und stellvertretenden Regierungschef nicht viel zu hören. Kein Wunder, denn die allgriechischen Sozialisten hatten bei der Parlamentswahl am 25. Januar das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren: 4,7 Prozent, die Partei gilt als schrottreif. Am Dienstag aber meldete Venizelos sich zurück. Das regierende „Bündnis der radikalen Linken“ (Syriza) von Ministerpräsident Alexis Tsipras stoße das Land wieder in überwunden geglaubte Tiefen der Krise, schimpfte der Krisenveteran. Spätestens im Juli, so der Pasok-Chef, werde Griechenland nach 2010 und 2012 ein drittes Memorandum (Hilfspaket) akzeptieren müssen.
FAZ

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