Steinmeier in Athen :
Die Vermessung des griechischen Weges

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Steinmeier und Venizelos
Steinmeier und Venizelosdpa

Außenminister Steinmeier macht den Griechen deutlich, dass der Eintritt der SPD in die Regierung ihnen zwar mildere Töne bringt. Auf einen Geldregen sollten sie aber nicht hoffen.

Politik sei immer auch Kommunikation, sagt Frank-Walter Steinmeier. Was das anbelangt, hat der neue alte Außenminister auf seinem Antrittsbesuch in Griechenland durchaus etwas im Gepäck. Steinmeier formuliert mit Bedacht: Da es in den vergangenen vier Jahren, die für die Griechen Schuldenkrise und für die Sozialdemokraten Opposition bedeuteten, im Miteinander von Athen und der vormaligen deutschen Regierung schon mal an gegenseitigem Verständnis gemangelt hat, sagt er in unterschiedlichen Paraphrasierungen immer wieder Sätze wie diesen: „Wir Deutsche haben Respekt vor dem ersten Teil des Weges. Ich weiß, dass man ein starkes Rückgrat braucht. Ich hoffe sehr und setze darauf, dass diese Regierung den Weg, den sie begonnen hat, auch zu Ende geht und die Legislaturperiode nutzt, um das zu tun, was möglich und auch notwendig ist.“

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