Wieso in Tunesien kaum jemand wählen geht
Tunesiens Staatspräsident Kais Saïed verspricht mehr Basisdemokratie. In Wirklichkeit zementiert er jedoch seine Macht. Und sucht die Nähe zu Russland und China.
Die erste Klub-WM mit 32 Teams findet vom 14. Juni bis 13. Juli in den USA statt. Der FC Bayern und Borussia Dortmund spielen mit. Hier gibt es alle Infos zu Spielplan, Stadien, Gruppen und Terminen.
Tunesiens Staatspräsident Kais Saïed verspricht mehr Basisdemokratie. In Wirklichkeit zementiert er jedoch seine Macht. Und sucht die Nähe zu Russland und China.
In Tunesien wollten sich fünf EU-Abgeordnete mit Vertretern der Zivilgesellschaft, der Opposition und tunesischen Parlamentariern treffen. Doch die Regierung in Tunis lässt die Delegation nicht einreisen.
Tunesien ist sich über die Zukunft seines Landes so uneinig wie nie zuvor. Vor der Parlamentswahl am kommenden Sonntag steigt nun die Sorge, dass das Land unregierbar werden könnte.
Sami A. soll per richterlicher Anordnung zurück nach Deutschland geholt werden. Doch hier will kaum jemand den Gefährder zurück – da passt es gut, dass ihn auch Tunesien gerade nicht gehen lässt.
Die Aktienindizes der Börsen Tunis, Qatar, Saudi-Arabien und Abu Dhabi sind seit Jahresbeginn stark gestiegen. Zwei Faktoren beflügeln den Aufwärtstrend.
Nach dem Fund von hochgiftigem Rizin zum Bombenbau in einer Kölner Wohnung erhärtet sich der Terrorverdacht gegen Sief Allah H. Unterdessen wurden in Tunesien zwei mutmaßliche Komplizen des Islamisten festgenommen.
Die Deutschen sind zurück: Drei Jahre hat es gedauert, bis die Urlauber wieder so zahlreich an die Strände Tunesiens kommen wie vor dem Anschlag von Sousse. Doch die wiedergewonnene Sicherheit hat einen Preis.
Mit Beratungszentren will Deutschland die Migrationsströme bremsen: Ausreisewilligen und Rückkehrern sollen Perspektiven im eigenen Land aufgezeigt werden. Aber in Tunesien wächst die Ungeduld.
Lange galt Tunesien als Musterland in Nordafrika. Junge Leute wachsen dort in Freiheit auf. Doch die wirtschaftliche Lage droht das Land zu destabilisieren.
Frauen mit tunesischem Pass dürfen nicht mehr in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen. Die Gründe sind unklar. Aber die Reaktion aus Tunis ist deutlich.
Fortschritt in der arabischen Welt ist für viele Menschen eine ungewöhnliche Schlagzeile. Doch in Tunesien ist die Zivilgesellschaft eine treibende Kraft bei der Stärkung der Frauenrechte.
Jean Touitou ist Gründer der Pariser Modemarke A.P.C. Im Interview spricht er über seine trotzkistische Vergangenheit, emanzipatorische Kleidung und politische Rückschritte in der Mode.
Agenturen lotsen Studierwillige aus Ägypten, dem Libanon und Tunesien an deutsche Hochschulen. Doch immer häufiger bekommen sie am Ende kein Visum – und verlieren viel Geld.
Mit der Selbstverbrennung eines Obsthändlers im tunesischen Sidi Bouzid begann vor fünf Jahren die Arabellion. Für die meisten Menschen im Land hat sich kaum etwas zum Besseren verändert – und das hat Folgen. Ein Besuch.
Zivilgesellschaft statt Milizenherrschaft. Der Friedensnobelpreis für das tunesische „Quartett für den nationalen Dialog“ stärkt die Kräfte in Nahost, die auf Pluralismus und Teilhabe setzen – und nicht auf autoritäre Lösungen von oben.
Verfassungsschutz-Chef Maaßen sieht einen klaren Zusammenhang zwischen den jüngsten Terroranschlägen in Tunesien und Frankreich. Die Regierung in Tunis geht davon aus, dass der Attentäter Helfer gehabt hat.
Nach dem Terroranschlag in Tunesien treten tausende Urlauber überstürzt ihre Heimreise an. Unter den mindestens 38 Toten ist auch ein Deutscher, wie Außenminister Steinmeier bestätigte. Tunesien will jetzt 80 Moscheen schließen lassen.
Der Attentäter von Tunesien war ein Einzeltäter. Der 23 Jahre alte Student richtete in einem tunesischen Badeort ein Blutbad an. 37 Menschen starben, viele von ihnen waren Touristen. Das Auswärtige Amt befürchtet, dass auch Deutsche unter den Opfern sind.
Italienische Polizisten haben in der Nähe von Mailand einen jungen Mann festgenommen, der an dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis beteiligt gewesen sein soll. Nach weiteren Verdächtigen wird noch immer gefahndet.
Nach dem Attentat auf das Bardo-Museum in Tunis ist möglicherweise der Anführer einer Terrorzelle festgenommen worden, die für den Anschlag verantwortlich sein soll. Das teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit.
Nach dem Terroranschlag auf ein Museum in Tunis bröckelt der Burgfrieden zwischen der islamistischen Ennahda und dem Umfeld von Präsident Essebsi. Es droht ein Rückschlag für die Demokratie.
Nach dem Terroranschlag auf ausländische Touristen in Tunis fahnden die Behörden nach einem dritten Attentäter. Bilder von Überwachungskameras zeigen, wie die beiden später am Tatort erschossenen Attentäter im Bardo-Museum einem dritten Mann begegneten.
Bei einer landesweiten Razzia hat die tunesische Polizei mehrere Personen festgenommen. Sie sollen mit dem tödlichen Anschlag auf das Bardo-Museum zu tun haben, bei dem am Mittwoch 21 Menschen starben. Offenbar war das Museum kaum bewacht gewesen.
Die Toten in Tunis oder Sanaa sind nur Mittel zum Zweck. Das Ziel der IS-Terroristen ist es, die Einkommensquellen der Staaten auszutrocknen. In Jemen ist das bereits gelungen. Afrikas Mitte quert ein breiter Gürtel durch Terror gescheiterter oder scheiternder Staaten.
Der Anschlag von Tunis trifft das Land in einer heiklen Lage - und macht viele politische Fortschritte zunichte. Mit dem Tourismus wurde eine wichtige Geldquelle des wirtschaftlich schwächelnden Landes getroffen.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat sich in einer Internetbotschaft des Anschlags auf ein Museum in Tunis bezichtigt. Die tunesische Armee wurde unterdessen in Alarmbereitschaft versetzt.
Präsident Essebsi kündigt nach dem Anschlag in Tunis einen „gnadenlosen“ Kampf gegen Terror an. Ob ein deutscher Staatsbürger getötet wurde, ist weiterhin unklar. Frankreichs Präsident Hollande bestätigte, dass zwei Landsleute unter den Opfern sind.
Bei einem Angriff auf das Nationalmuseum in Tunis sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sind 17 ausländische Touristen, darunter auch ein Deutscher. Präsident Béji Caïd Essebsi fordert, das Land müsse alle Kräfte mobilisieren.
Tunesien steht am Sonntag vor einer entscheidenden Wahl. Das Land, indem die Arabellion begann, ist gezeichnet von Unruhe, Gewalt und wirtschaftlicher Not. Der nächste Präsident muss vor allem für Stabilität sorgen.
Vor hundert Jahren reisten August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet nach Tunesien. In Europa schrieb ihre Studienfahrt Kunstgeschichte. In Tunesien werden die drei gerade erst entdeckt.
Noch sind die Stimmen nach der Tunesienwahl nicht ausgezählt. Doch die Säkularen sehen schon am Wahlabend Anzeichen für einen Sieg. Die Islamisten bleiben zurückhaltend.
Das Auswärtige Amt hat den Tod einer 24 Jahre alten Deutsch-Tunesierin bestätigt. Sie wurde von der Polizei in ihrem Auto an einer Straßensperre nahe der Stadt Kasserine erschossen - ebenso wie ihre 18 Jahre alte Cousine.
Die Revolutionäre sehen sich betrogen. Es gibt zwar Lichtblicke in der arabischen Welt, zum Beispiel in Tunesien. Aber insgesamt überwiegen drei Jahre nach Beginn des „Arabischen Frühlings“ Enttäuschung und Düsternis, in Libyen, Ägypten, im Irak und im Libanon. Ein Kommentar.
In Malta harren Tausende Flüchtlinge aus, die meisten von ihnen aus Afrika, aus Bürgerkriegsländern wie Eritrea und Somalia. Eine Perspektive haben sie bislang nicht – aber immerhin einige Helfer. Wenn auch nicht in der Politik.
In Tunesien haben zehntausende Menschen den Rücktritt der islamistischen Regierung gefordert. Die Demonstranten zogen vor das Gebäude der Verfassunggebenden Versammlung.
Die islamistische Regierungspartei Ennahda organisiert den größten Protest seit Beginn der politischen Krise in Tunesien - es bleibt friedlich. Unterdessen wurde am Rande der Hauptstadt ein Terrorverdächtiger von Sicherheitskräften getötet.