Friedensnobelpreis : Leuchtturm Tunesien

Zivilgesellschaft statt Milizenherrschaft. Der Friedensnobelpreis für das tunesische „Quartett für den nationalen Dialog“ stärkt die Kräfte in Nahost, die auf Pluralismus und Teilhabe setzen – und nicht auf autoritäre Lösungen von oben.
Die Überraschung war groß: Nicht für Angela Merkel oder Papst Franziskus, sondern ausgerechnet für ein weithin unbekanntes Bündnis tunesischer Gewerkschafter, Anwälte, Industrieller und Menschenrechtler hat sich das Friedensnobelkomitee in Oslo als diesjährigen Preisträger entschieden.





