Friedensnobelpreis :
Leuchtturm Tunesien

Von
Markus Bickel
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Ein Demonstrant mit einer tunesischen Flagge während der Revolutionsfeierlichkeiten
Ein Demonstrant mit einer tunesischen Flagge während der RevolutionsfeierlichkeitenReuters

Zivilgesellschaft statt Milizenherrschaft. Der Friedensnobelpreis für das tunesische „Quartett für den nationalen Dialog“ stärkt die Kräfte in Nahost, die auf Pluralismus und Teilhabe setzen – und nicht auf autoritäre Lösungen von oben.

Die Überraschung war groß: Nicht für Angela Merkel oder Papst Franziskus, sondern ausgerechnet für ein weithin unbekanntes Bündnis tunesischer Gewerkschafter, Anwälte, Industrieller und Menschenrechtler hat sich das Friedensnobelkomitee in Oslo als diesjährigen Preisträger entschieden.

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