Die Risikogruppe an den Schulen
Etwa ein Viertel der Kinder hat schon in normalen Zeiten Probleme in der Schule. Jetzt brauchen sie dringend Hilfe, aber die wird es nicht überall geben.
Etwa ein Viertel der Kinder hat schon in normalen Zeiten Probleme in der Schule. Jetzt brauchen sie dringend Hilfe, aber die wird es nicht überall geben.
Mit der Ankündigung, dass es im Wintersemester kaum Präsenzlehre geben werde, ruft der Fachbereich Informatik der TU Darmstadt Irritationen hervor. Das Uni-Präsidium beruhigt.
Die Kultusminister rechnen damit, dass nach den Sommerferien für alle Jahrgänge und in allen Fächern wieder regulärer Präsenzunterricht möglich ist. Bei der Frage, ob die Schüler dann noch Masken tragen müssen, bleiben sie vage.
Studierende sitzen seit fast drei Semestern im Homeoffice. Sie müssen so schnell wie möglich in die Präsenzlehre zurückkehren. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag des Präsidenten der Universität Potsdam.
Schülerinnen und Schüler von der Gustav-Falke-Grundschule in Berlin reihten sich am Mittwoch wohlgelaunt in Zweierreihen ein, um sich dann in ihre Klassenzimmer führen zu lassen.
Von einsilbigen Verwaltungsmails und allgemeiner Mutlosigkeit: Die Hochschulen könnten eine Zusatzinjektion fröhliche Wissenschaft und Zukunftsfreude vertragen. Ein Gastbeitrag.
Ein Gericht stoppt die Testpraxis an Schulen mit Verweis auf den Datenschutz. Schuld daran sind Behörden, die nicht wissen, was sie tun.
Pünktlichkeit, Höflichkeit, Fleiß: Rektor Michael Rudolph macht sich für klare Regeln und Strafmaßnahmen im Schulalltag stark. Erfolgreich ist er damit – aber ist sein System wirklich fair?
Mehr als ein Jahr lang haben junge Leute auf vieles verzichtet, um die Alten vor Corona zu schützen. Das Land schuldet ihnen nun etwas.
Mit der Bundes-Notbremse brach an manchen Orten in Deutschland Chaos aus. An anderen hielt sich die Aufregung in Grenzen – weil das Gesetz keine wirkliche Verschärfung brachte.
Erst sah es so aus, als widersetzte sich die größte hessische Stadt den Regeln, die im Land gelten. Aber dann schlossen die Schulen doch. Warum Frankfurt dem Druck nachgab.
Die Lehre an der Schule habe wenig gemein mit der Lehre an Unis, kritisiert der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Die „minimalen Praxismöglichkeiten“ müssten auch bei höheren Inzidenzen erhalten bleiben.
Seit einem Jahr nehmen Hochschullehrer und Studenten vor Webcam und Computer Platz. Wie sind die Hochschulen in der Pandemie vorangekommen – und wie weit ist es noch zu gutem digitalem Unterricht?
An den Hochschulen hat das dritte Semester im Corona-Modus begonnen. Viele Studenten sind ermattet und enttäuscht. Können Tests wieder mehr Präsenzlehre ermöglichen?
Wer sich nicht testen lässt, soll nicht am Präsenzunterricht teilnehmen – das fordern zumindest der Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Lehrerverband. CDU-Chef Laschet wünscht sich derweil einheitliche Regeln.
Die Pandemie kostet Kompetenzen. Es müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um die Lernrückstände wieder aufzuholen. Ein Gastbeitrag.
Millionen Kinder und Jugendliche sind in England am Montag zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder zur Schule gegangen. Damit ging der zweite Schul-Lockdown zur Verlangsamung der Ausbreitung von COVID-19 zu Ende.
Die Corona-Einschränkungen fallen ab diesem Montag etwas milder aus: Mehr Kontakte sind erlaubt, Einkaufen wird einfacher und in Schulen beginnt langsam wieder in den Präsenzunterricht. Die wichtigsten Änderungen im Überblick
Israel lockert Beschränkungen des öffentlichen Lebens, vor allem Geimpfte profitieren. Die Infektionszahlen sind aber weiter hoch – insbesondere die Öffnung von Schulen gilt als Risiko.
Schnell- und Selbsttests sollen den Präsenzunterricht in Schulen in der Corona-Pandemie ermöglichen. Doch Ärzte für Kinder und Jugendliche warnen vor den Folgen möglicher falscher Ergebnisse.
Elmar Fulda ist Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Im Interview spricht er über Corona-Frust, Präsenzlehre trotz Kritik und die Sorgen seiner Studenten.
Seit Monaten findet in den meisten Schulen kein oder nur wenig Präsenzunterricht statt. Besonders schwer ist dies für schwache Schüler. In Problemvierteln kämpfen Schulen um jeden einzelnen.
Der Schulalltag, der in den meisten Ländern wieder beginnt, ist weit entfernt von vorpandemischer Normalität. Trotzdem gilt es jetzt, Lernlücken rasch zu schließen.
Nach Distanzlernen haben vor allem die Erst- bis Sechstklässler von Montag an wieder Präsenzunterricht. Die Schulen organisieren dies unterschiedlich. Das ist mit Sorgen verbunden.
Auch die meisten Lehrkräfte sind zurück an den Schulen – obwohl sich ältere Pädagogen, die zur Risikogruppe zählen, befreien lassen können. Der Altersdurchschnitt unter Sachsens Lehrern ist vergleichsweise hoch.
Nach dem Corona-Gipfel haben mehrere Bundesländer angekündigt, wieder mit dem Präsenzunterricht zu beginnen – allerdings vorerst nur für jüngere Kinder. Die Bedingungen dafür sind unterschiedlich. Ein Überblick.
Frankreich hält seit Monaten am Präsenzunterricht unter strengen Regeln fest. Die Konsequenzen der zwischenzeitlichen Schulschließungen hatten das Land entsetzt. Eine Wiederholung will man unbedingt vermeiden.
Manche Schüler wissen erst dank Video, wie die anderen ohne Maske aussehen. Und ein Viertel der Grundschüler sitzt täglich im Klassenraum.
Für Lockerungen oder die Rückkehr zum Präsenzunterricht fehlten an den meisten Schulen und Kitas noch immer die Voraussetzungen, argumentiert die GEW. Offenbar sieht das auch die Kanzlerin so.
Die Kultusminister betonen seit dem März, wie wichtig der Präsenzunterricht sei. Aber strukturelle Vorkehrungen, die diesen in einer Pandemie ermöglichen, treffen sie nicht.
Seit Montag dürfen einige wenige Kinder wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren. Viele ältere Hessen haben Hemmungen davor, die Impfzentren aufzusuchen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Seit Dienstag arbeiten die Bundesländer daran, die Beschlüsse zum Kampf gegen die Pandemie umzusetzen. Vor allem in der Schulpolitik gehen sie unterschiedliche Wege. Ein Überblick unserer Korrespondenten.
Hessen setzt den Präsenzunterricht weitgehend aus. Bei der Pro-Kopf-Impfquote liegt Hessen unter den westlichen Bundesländern weiter vorn. Den Kreisen Limburg-Weilburg und Gießen drohen die Einschränkung der Bewegungsfreiheit.
Starke Präsidenten, Präsenzlehre trotz Pandemie und ein genauer Blick auf das Promotionsrecht: Sieben Neujahrswünsche für die Hochschulen der Rhein-Main-Region.
Die Kanzlerin spricht mit Studenten über ihre Sorgen im Corona-Alltag. Neben finanziellen Problemen geht es darum, wie sie durch die Beschränkungen im Studium zurückgeworfen werden.
Derzeit ist das digitale Studium nicht zu vermeiden. Doch die Universität lebt von der Präsenz. Der Trick könnte lauten, nicht von einer „Rückkehr“ oder einer „Wiederaufnahme“ der Präsenzlehre zu sprechen. Ein Gastbeitrag.