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Corona-Pandemie : Jetzt sind die Jungen dran

Eine Erinnerung an unbeschwerte Zeiten Bild: Getty

Mehr als ein Jahr lang haben junge Leute auf vieles verzichtet, um die Alten vor Corona zu schützen. Das Land schuldet ihnen nun etwas.

          5 Min.

          Eine größere Aktion der Solidarität hat dieses Land in Friedenszeiten noch nicht gesehen: Kein Festival besuchen. Das Fußballtraining ausfallen lassen. Kaum Freunde treffen. Selten zur Schule gehen. Seit mehr als einem Jahr bleiben junge Leute zu Hause – um das Land vor einer Krankheit zu schützen, die für die Alten viel gefährlicher ist.

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Sie haben damit Leben gerettet, und zwar viele. Deutschland hat Erstaunliches erreicht: Die größte Pandemie der vergangenen 50 Jahre dauert an, doch in diesem Jahr sind in Deutschland bislang nicht mehr Menschen gestorben als in Jahren mit schweren Grippewellen. Dank bevorzugten Impfungen für die Alten, und dank der Lockdowns. Die Last der Pandemie, sie äußerte sich vor allem im Verzicht. Alle haben verzichtet. Dieser Verzicht war im Großen und Ganzen auch richtig. Doch niemanden trifft der Verzicht so sehr wie die jungen Leute. So ist es bis heute:

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