Die ersten Europäer
Vor sieben Jahrzehnten schuf ein Abkommen die Grundlage für die Einwanderung aus Italien. Ein früherer Schafhirte, ein Anwalt und eine Forscherin über das gar nicht immer süße Leben im Gastland Deutschland.
Der Irankrieg trifft nicht nur Ölmärkte und Rüstungsbudgets. Er erschüttert ein stilles Finanzsystem, das mehr als eine Milliarde Menschen unterstützt: die Rücküberweisungen der Gastarbeiter am Golf.
Vor sieben Jahrzehnten schuf ein Abkommen die Grundlage für die Einwanderung aus Italien. Ein früherer Schafhirte, ein Anwalt und eine Forscherin über das gar nicht immer süße Leben im Gastland Deutschland.
Das alternde Deutschland brauche mehr ausländische Arbeitskräfte, mahnen Ökonomen. Doch im Jahr 2024 brach die Erwerbszuwanderung um 32 Prozent ein. Warum?
Die AfD wirbt im Wahlkampf auch gezielt um Menschen mit Migrationshintergrund. Allen voran der Europaabgeordnete Maximilian Krah, der in Videos gezielt Türkeistämmige anspricht. Funktioniert das?
Gastarbeiter wählen häufig SPD, Russlanddeutsche meist CDU? So einfach ist das nicht mehr. Eine Studie zeigt, welche Parteien bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte gut ankommen.
Nach dem Feuer mit 23 Toten in einer Fabrik wird in Südkorea über die mangelnde Sicherheit für Gastarbeiter diskutiert. Das Land braucht sie dringend wegen des fehlenden Nachwuchses.
Über den Geiseldeal in Israel sprechen wir mit unserem Korrespondenten Christian Meier. Außerdem beleuchten wir das Schicksal thailändischer Gastarbeiter in den Fängen der Hamas.
Von der Gewalt in Israel sind besonders viele thailändische Gastarbeiter betroffen. Die Regierung nutzt ihre globalen Kontakte, unter anderem zu Iran – und zeigt sich optimistisch.
Das Einzige, was übrig blieb, war Zorn: Der Kabarettist und Schauspieler Fatih Çevikkollu erörtert die Folgen der Arbeitsmigration am Beispiel seiner Familie.
Tausende rumänische Arbeiter bauen unter miserablen Bedingungen an der Zukunft Deutschlands. Ein Projekt am Institut für Sozialforschung in Frankfurt begleitet einige der Wanderarbeiter.
Hassan al-Thawadi rühmt die WM in Qatar als bestes Turnier in der Geschichte. Der Cheforganisator äußert sich auch zur Situation der Gastarbeiter und zum Entschädigungsfonds.
In einem Kricketstadion in der Doha Industrial Area schauen sich Tausende Gastarbeiter die Spiele dieser Weltmeisterschaft an. Im Kampf um Geld und Macht sind sie die Verlierer. Das sind ihre Geschichten.
Mehrere Hundert Gastarbeiter sind im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft ums Leben gekommen. Das gesteht Organisationschef Hassan al-Thawadi ein – und verweist auf Reformen.
Stoff für zukünftige Lehrpläne: Alexander Clarkson wirft einen erhellenden Blick auf unterschiedliche Diasporagruppen in Deutschland – einige seien mittlerweile „im Herzen der Macht in Deutschland“ angekommen.
Arbeitsmigranten aus Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei haben die Geschichte der Bundesrepublik und des Wirtschaftswunders maßgeblich mitgeprägt. Ein Ausstellungskatalog des Technoseums Mannheim erzählt ihre Geschichte über Erinnerungsstücke von Einwanderern.
Was können wir aus der Erfahrung der türkischen Gastarbeiter der ersten, zweiten und dritten Generation für den Umgang mit den Zuwanderern der Gegenwart lernen?
Sie galten als Garant des Aufschwungs Asiens. Die Pandemie aber zwang viele Gastarbeiter zur Heimkehr. Die südostasiatische Wirtschaft muss sich neu ausrichten.
In einem Haus, in dem früher Gastarbeiter unter schwierigen Bedingungen lebten, ist jetzt die selbstbewusste Praxis eines syrischen Zahnarztes. Ein Besuch mit Erinnerungen.
Die Historikerin Olga Sparschuh vergleicht die Situation italienischer Arbeitsmigranten in Turin und München zwischen 1950 und 1975 – und erzählt damit ein Stück europäische Geschichte.
Zuhören, lostanzen: Acht Jahre nach dem Erfolgsalbum „Songs of Gastarbeiter“ von Imran Ayata und Bülent Kullukcu gibt es jetzt die großartige Fortsetzung.
Der Großvater kam als einer der ersten türkischen Gastarbeiter 1961 nach Lübeck. Seine Frau, sein Sohn und seine Enkelkinder erinnern sich.
Vor 60 Jahren schloss die Bundesrepublik mit der Türkei einen Vertrag über das Anwerben sogenannter Gastarbeiter. Eine Fotoausstellung in Essen gewährt nun Einblicke in das Leben türkischer Migranten in den Neunzigern.
Die beiden großen Kirchen stellen nach mehr als 20 Jahren ein zweites „Migrationswort“ vor. Der EKD-Ratsvorsitzende fordert bei der Präsentation den Spurwechsel von der Asyl- zur Arbeitsmigration – wie die Ampel-Parteien.
Die Führung in Abu Dhabi öffnet zögerlich die Aufenthaltsrechte für Ausländer. Jetzt sollen einige die Staatsbürgerschaft erhalten – zu wenige, sagen Skeptiker.
Um die unwürdige Behandlung der „Gastarbeiter“ hierzulande zu kritisieren, benutzte Norbert Blüm im Jahre 1972 zum Vergleich einen eindeutig abwertenden Begriff. Von rassistischer Gesinnung gab es bei dem CDU-Politiker freilich keine Spur.
Die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie gelten als besonders hart, nur wenige halten hier lange durch. Doch viele Arbeiter bleiben auch nach ihrer Anstellung in Deutschland – und stellen die Kommunen vor Herausforderungen.
Singapur hatte die Corona-Pandemie scheinbar vorbildlich im Griff. Doch dann trudelte der Stadtstaat in eine Katastrophe. Jetzt ist neues Denken gefragt, um die Fallzahlen zu senken.
In Singapur und der Region am Golf leben Millionen Gastarbeiter. Sie sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen – weil sie oft besonders schlecht behandelt werden. In Singapur machen sie einen Großteil der Infizierten aus.
Da sie durch die Corona-Pandemie ihre Arbeitsplätze verloren haben, strömen Gastarbeiter nun zurück in ihre Heimatregionen. Dabei nehmen sie eine Ansteckung in Kauf, denn an Busbahnhöfen, auf Plätzen und Straßen drängen sie sich zu Tausenden zusammen.
Mehr als 45.000 Gastarbeiter wollte Japans Regierung in diesem Fiskaljahr ins Land holen. Doch bislang hat die Regierung gerade mal 900 Visa erteilt. Das Justizministerium sieht Anlaufschwierigkeiten.
Obwohl es traditionell kaum Migration zulässt, muss das alternde Japan sich für Gastarbeiter öffnen. Deren Lage will die Regierung nun verbessern, denn oft werden sie ausgebeutet.
Vor etwa 50 Jahren erfuhr Mainz einen großen Zuzug von Gastarbeitern. Das prägt die Region bis heute. Jetzt befasst sich auch die „dritte Generation“ mit dem Thema.
In der Dauerhitze des Sommers kühlt sich zumindest ein Teil der Migrationsdiskussion merklich ab. Drei sehr unterschiedliche Protagonisten arbeiten ohne großen Streit an einem Gesetz zur Regelung von Arbeitsmigration.
Die Koalition regelt endlich die Arbeitsmigration, wohl ohne ein Punktemodell. In der F.A.S. plädiert Arbeitsminister Heil (SPD) für unbürokratische Prozesse – und Schnupper-Visa für Einwanderer.
Hat Deutschland die Integration seiner „Gastarbeiter“ verhindert? Diese in der Türkei geborene Autorin meint: Für den ersten Schritt sind nicht die Deutschen verantwortlich. Ein Gastbeitrag.
Für Joachim Gauck ist es „nicht hinnehmbar“, wenn Türken kein Deutsch können. Weiß er nicht, wie hart das Leben für uns in diesem Land war? Ein Gastbeitrag.
Ehemalige griechische Gastarbeiter haben in deutschen Städten heute weniger Grund zur Trauer als in Udo Jürgens’ bekanntem Lied vom Wein aus der Heimat.