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Gastarbeiter in der Pandemie : Wie das Vorbild Singapur die Kontrolle verlor

  • -Aktualisiert am

Vor der Isolierstation: Wartende Gastarbeiter in Singapur Bild: Getty

Singapur hatte die Corona-Pandemie scheinbar vorbildlich im Griff. Doch dann trudelte der Stadtstaat in eine Katastrophe. Jetzt ist neues Denken gefragt, um die Fallzahlen zu senken.

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          Jahrelang hat Singapur an seinem Ruf gearbeitet: Modern wollte der Stadtstaat sein, sauber sowieso, effizient und eine der lebenswertesten Städte der Welt. Dann schlug die Corona-Pandemie zu und trieb die Millionärs-Insel an den Rand des Chaos. Denn über sein glänzendes Image hat Singapur seine Gastarbeiter vergessen.

          Dabei hatte alles so gut begonnen. Im Februar galt Singapurs Corona-Kampf als „Goldstandard“. Doch Anfang April schnellte die Zahl der Infizierten Tag für Tag um tausend in die Höhe. Die Regierung musste die Stadt ins künstliche Koma versetzen: Bis Anfang Juni gilt nun die weitgehende Ausgangssperre, der „circuit breaker“. Dessen Verlängerung dürfte die Finanzmetropole Milliarden Dollar kosten.

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