CO2-Preis ab 2023 auch für Abfall und Braunkohle
Seit einem Jahr müssen Inverkehrbringer von Öl und Gas 30 Euro pro ausgestoßener Tonne CO2 zahlen. Nun sollen auch Müllverbrennungsanlagen und Braunkohle-Kraftwerke zur Kasse gebeten werden.
Seit einem Jahr müssen Inverkehrbringer von Öl und Gas 30 Euro pro ausgestoßener Tonne CO2 zahlen. Nun sollen auch Müllverbrennungsanlagen und Braunkohle-Kraftwerke zur Kasse gebeten werden.
RWE bevorzugt eine Stiftungslösung für die Braunkohle.
Die Braunkohle bleibt im RWE-Verbund.
Ausgerechnet der grüne Minister Robert Habeck könnte längst stillgelegte Braunkohle-Blöcke länger in Bereitschaft halten und aktivieren. Dabei emittiert Braunkohle am meisten Kohlendioxid.
Trotz der Gaskrise bleibt es beim Ausstiegsfahrplan für Kohlekraftwerke. RWE legt am Freitag ein Braunkohlekraftwerk still, will es aber für kurze Zeit in Reserve halten.
Der Energiekonzern RWE darf nach nach einem Gerichtsbeschluss am Braunkohletagebau Garzweiler in der Ortschaft Lützerath mit dem Abriss von Gebäuden beginnen.
Der aktivistische Aktionär Enkraft will auf der Hauptversammlung über die schnellere Abtrennung der Braunkohle abstimmen lassen. RWE pocht auf ein geordnetes Verfahren für den Auslauf.
Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ohne die Energiewende zu gefährden, muss Deutschland dringend handeln. Was Wissenschaftler dafür empfehlen.
Ostsee-Pipeline, Sanktionen und Marktturbulenzen werden zum Risiko: Der Versorger ist eng mit Russland verflochten. Das kann ihm jetzt auf die Füße fallen.
Ein Aktionär fordert mehr Sachverstand im Aufsichtsrat von RWE. Die Deutschland AG mag offiziell der Vergangenheit angehören, in vielen Kontrollgremien regiert aber immer noch das Prinzip der guten Kontakte – nicht das der Expertise.
Der Energiekonzern RWE muss sich mit einem aufmüpfigen Aktionär herumschlagen. Enkrafts Forderung: RWE soll schneller die Braunkohle losschlagen.
Für den Strukturwandel in den Braunkohleregionen steht viel Geld bereit, auch in der Lausitz. Doch über Sinn, Einsatz und Verteilung der Mittel gibt es Streit.
So lange die umstrittene Disziplinarkammer der polnischen Justiz existiert, muss das Land Strafe zahlen. Grund ist die Weigerung des Landes, höchstrichterliche Entscheidungen zur Justizreform umzusetzen.
Am frühen Morgen sind rund 20 Aktivisten auf Geräte im Braunkohletagebau Garzweiler II geklettert. Sie fordern den sofortigen Kohleausstieg und den Erhalt aller vom Tagebau bedrohten Dörfer.
Die Klimaaktivistinnen Greta Thunberg und Luisa Neubauer zeigen sich in Lützerath solidarisch mit dem vom Tagebau bedrohten Dorf. Ihre Botschaft: „Wir sind bereit, uns zwischen die Häuser und die Bagger zu stellen“.
Polens Streit mit der EU über die Rechtsstaatlichkeit ist abermals eskaliert. Auslöser ist diesmal ein Braunkohle-Tagebau im polnisch-tschechisch-deutschen Dreiländereck. Warschau will ihn trotz eines EuGH-Urteils nicht schließen.
Ein aktivistischer Aktionär macht Druck. Das Energieunternehmen soll schneller grün werden. Chef Markus Krebber lehnt eine vorzeitige Stilllegung von fossilen Kraftwerken ab.
Polen weitet den Braunkohletagebau nahe Tschechien und Deutschland aus. Als Folge geht den Anwohnern das Trinkwasser aus. Der Streit um die Wasserversorgung trübt das Klima zwischen Prag und Warschau.
Alle Kohle- und Braunkohlekraftwerke des Landes sollen bis Ende nächsten Jahres in einer neuen staatlichen Agentur zusammengefasst werden. Damit will Warschau die Energiekonzerne entlasten.
Auf einer Wiese am Rande des Braunkohletagebaus hat die Bewegung „Hambi bleibt!“ mehrere provisorische Gebäude errichtet. Diese müssen nun entfernt werden, entschied das Verwaltungsgericht Aachen.
Keyenberg soll für den Braunkohletagebau Garzweiler II abgebaggert werden. Ein Streit über die Zukunft der Dorfkirche entzweit die Gemeinde. Die einen wollen abschließen. Die anderen weiterkämpfen.
Tschechien plant eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Regierung möchte gegen den Ausbau des polnischen Braunkohletagebaus vorgehen und argumentiert mit der Verletzung von Bürgerrechten.
Dort, wo Braunlkohle abgebaut wird, muss auch jede Menge Erde abgetragen und an anderer Stelle aufgeschüttet werden. Das bringt den Untergrund vielerorts gefährlich in Bewegung und Hänge ins Rutschen. Mit Satelliten können solche Vorgänge nun genauer beobachtet werden.
Zwei Ökoaktivisten wollen den deutschen Atomausstieg bis mindestens 2030 verschieben, um die Erderwärmung zu bremsen. Die erneuerbaren Energien seien noch nicht weit genug, sagen sie. Die Grünen bringt das in Verlegenheit.
Obwohl Deutschland bis spätestens Ende 2038 aus der Kohleenergie aussteigen will, wird weiter am Betrieb des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler II festgehalten. Kohlegegner befürchten, dass für den Ausbau des Tagebaus noch weitere Dörfer zerstört werden.
Nie zuvor kam so viel Strom aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Energieträgern wie in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Was folgt daraus?
Das Kraftwerk in Schkopau hat für die Gegend eine große Bedeutung, dennoch gibt es verschiedene Meinungen.
Das Kraftwerk in Schkopau hat für die Gegend eine große Bedeutung, dennoch gibt es verschiedene Meinungen.
Sachsen-Anhalt fürchtet um seine Braunkohle, denn Uniper will das Kohlekraftwerk Schkopau früher als geplant abschalten. Gegenüber der F.A.Z. sagt der Regierungschef, was nun auf dem Spiel steht.
Am Mittwoch will die neue EU-Kommission ihren „Green Deal“ vorstellen, nach dem Europa bis 2050 klimaneutral werden soll. Voraussetzung ist der Kohleausstieg aller Länder. Für die vom Strukturwandel besonders betroffenen Regionen soll es Milliardenhilfen geben.
Die Verhandlungen über den Ausstieg aus der Kohleverstromung nehmen immer absurdere Züge an. Wohin soll die Reise eigentlich gehen?
Eine Milliarde Euro will die Bundesregierung an Betreiber von Kohlekraftwerken zahlen. Die Vorstellungen der Verhandlungspartner gehen allerdings noch weit auseinander.
Geplant war das Jahr 2023 - nun muss der Bergbaukonzern Leag den Betrieb eines Braunkohletagebaus bei Cottbus voraussichtlich schon zum kommenden Sonntag einstellen. Das hat ein Gericht auf Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe entschieden.
Die Demonstranten wollten mit einer Sitzblockade den Braunkohletransport nahe dem Tagebau Garzweiler behindern. Auch die Brände im Amazonas waren ein wichtiges Thema für die Teilnehmer der Demonstration.
Der Anblick des Braunkohletagebaus sei ihr schwer gefallen, sagt Greta Thunberg. Die schwedische Klimaaktivistin hat am Samstag überraschend den Hambacher Forst im Rheinischen Revier besucht – und zum Thema ziviler Ungehorsam Stellung bezogen.
Klimabewegte Jugendliche demonstrieren neben radikalen Aktivisten im Braunkohlerevier. Die Polizei warnt die Schüler von Fridays for Future eindringlich vor einer Instrumentalisierung und Straftaten, doch die wollen davon nichts wissen.