Energie : Polens Kohlekraft in Staatshand

Alle Kohle- und Braunkohlekraftwerke des Landes sollen bis Ende nächsten Jahres in einer neuen staatlichen Agentur zusammengefasst werden. Damit will Warschau die Energiekonzerne entlasten.
Die polnische Regierung plant eine weitreichende Umstrukturierung der Kohleindustrie. Alle Kohle- und Braunkohlekraftwerke des Landes sollen bis Ende nächsten Jahres in einer neuen staatlichen Agentur zusammengefasst werden, kündigte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Staatsvermögen, Jacek Sasin, an. Das betreffe 70 Kraftwerksblöcke, die derzeit den mehrheitlich in Staatsbesitz befindlichen Energiekonzernen PGE, Enea und Tauron gehörten. Den Konzernen soll damit ein Weg für die schnellere Ausrichtung auf erneuerbare Energien eröffnet werden.





