85 Geiseln der Sekte Boko Haram befreit
Soldaten im Tschad haben 85 nigerianische Geiseln aus der Hand der islamistischen Sekte Boko Haram befreit. Die Rettung gelang an der Grenze zu Nigeria, die Kämpfer konnten flüchten.
Soldaten im Tschad haben 85 nigerianische Geiseln aus der Hand der islamistischen Sekte Boko Haram befreit. Die Rettung gelang an der Grenze zu Nigeria, die Kämpfer konnten flüchten.
Seit einem Jahr versinkt die Zentralafrikanische Republik in einem Bürgerkrieg. Regionalmächte bestimmen die Politik in dem rohstoffreichen Land. Die Übergangspräsidentin regiert nicht. Sie führt Befehle aus.
Bisher suchen die Vereinigten Staaten mit Drohnen und Aufklärungsflugzeugen nach den mehr als 200 von Boko Haram verschleppten Mädchen. Jetzt sollen auch Soldaten von Nigerias Nachbarland Tschad aus helfen.
An diesem Samstag organisiert der französische Präsident Hollande ein Gipfeltreffen zur „Sicherheit in Nigeria“. Sein Ziel: Den Kampf gegen die Islamistengruppe Boko Haram „internationalisieren“.
Erfinder sind verrückt. Und manches Verrückte ganz schön praktisch. Zumindest wenn man ein Kamel ist. Aber Kamele werden wohl nie einen Luftbefeuchter kaufen.
Muslimische Rebellen massakrieren Christen, christliche Rebellen massakrieren Muslime. So versank die Zentralafrikanische Republik im Chaos. Französische Soldaten sind in die Hauptstadt Bangui eingerückt. Ganze Stadtviertel liegen dort in Trümmern.
Mutmaßliche Anhänger der radikalislamischen Sekte Boko Haram haben im Nordosten Nigerias ein Massaker verübt. Es sollen mehr als 100 Menschen getötet worden sein.
Das Frankfurter Filmfestival „Africa Alive“ wird 20 Jahre alt. Seit 15 Jahren gestaltet Natascha Gikas das Programm mit. Diesmal hat es einen besonderen Schwerpunkt.
Der Einsatz französischer Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik stockt. Paris will die Truppen nicht aufstocken. Die zentralafrikanischen Staaten veranstalten einen Krisengipfel in Tschad.
Afrikas Küche ist in Europa weitgehend unbekannt. Die Filmemacherin Tuleka Prah will das ändern. Sie bereist den Kontinent mit der Kamera, auf der Suche nach Rezepten und Geschichten.
In Sabha, tief in der Wüste Libyens, gibt es auch lange nach dem Tod Gaddafis keinen Frieden. Dabei brauchte es gerade hier, wo Schmuggler und Dschihadisten ihr Unwesen treiben, Ruhe und einen starken Staat.
Die nigerianischen Streitkräfte haben eine der größten Militäroperationen seit den sechziger Jahren gestartet. Der Kampf im Nordosten des Landes gilt der Islamistengruppe Boko Haram.
Die Sekte Boko Haram hat sich zu einem Albtraum für die nigerianische Regierung entwickelt. Wie viele Menschen bei den jüngsten Kämpfen im Norden des Landes getötet wurden, ist unklar.
Seit 35 Jahren trainieren Leichtathleten aus Entwicklungsländern am Rhein für das Trainerdiplom.
Die Terrorgruppe Aqmi hat den Tod von Abu Zeid in Mali bestätigt. Gleichzeitig dementierte die Gruppe aber den Tod Mokhtar Belmokhtars, der als Drahtzieher der Geiselnahme auf einem Gasfeld in Algerien gilt.
Der französische Verteidigungsminister respektiert den Beitrag der Bundesregierung im Mali-Konflikt. Nun sei eine deutsche Beteiligung an der EU-Ausbildungsmission entscheidend. Tschadische Einheiten besetzten derweil Kidal.
Französische und malische Truppen sind auf dem Vormarsch auf Timbuktu. Ein Großteil der Islamisten soll sich mittlerweile nach Kidal an der algerischen Grenze abgesetzt haben.
Die französischen Truppen in Mali können sich nicht auf die afrikanische Unterstützung verlassen. Es wächst die Sorge, dass der Konflikt eine Nummer zu groß ist.
Eigentlich wollte Frankreich die militärische Präsenz in Afrika reduzieren und seine Streitmacht auf den Orient ausrichten. Die strategische Wende kam nicht richtig in Gang – heute ist die französische Armeeführung darüber erleichert.
Die Angriffe der französischen Luftwaffe setzen den radikalen Islamisten in Mali zu. Die Militärmission war vor dem Einsatzbefehl des Präsidenten Hollande gründlich vorbereitet worden. Nun verstummen die Kritiker und sagen ihre Unterstützung zu.
Das französische Militär setzt seine Luftschläge gegen islamistische Rebellen in Mali fort. Präsident Hollande erklärt, im Kampf gegen den Terrorismus seien dem Feind schon „schwere Verluste“ zugefügt worden.
François Bozizé, der Präsident der Zentralafrikanischen Republik, steht unter dem Druck der Séléka-Rebellen. In der Not stellt er sie, obwohl es dafür keine Anzeichen gibt, als muslimische Extremisten dar - und holt ausländische Truppen ins Land.
Frankreichs Präsident Hollande hat den Einsatz französischer Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik zum Schutz des Regimes ausgeschlossen. Damit wies er ein Hilfegesuch des zentralafrikanischen Präsidenten Bozizé zurück.
Die Rebellen der Zentralafrikanischen Republik nähern sich der Hauptstadt. Auch Tschad und Frankreich haben Truppen in dem Land. Werden sie gegen die Aufständischen vorgehen?
Der Präsident des Tschad hat die Planung für einen Einsatz in Mali kritisiert. Es herrsche diesbezüglich „totale Verwirrung“, sagte Idriss Deby nach einem Gespräch im Pariser Elysée-Palast.
Idriss Déby regiert Tschad seit mehr als zwanzig Jahren mit harter Hand. Seit ein Militäreinsatz gegen Islamisten in Mali näher rückt, ist er aus westlicher Sicht wichtiger denn je.
Der Medaillenspiegel ist der Indikator für sportlichen Erfolg und das Gefühl der Niederlage bei Olympia. Doch eines erzählt er nicht: die emotionale Seite der Spiele. Teils kuriose, teils ernste Anekdoten boten kleine, mitunter unbekannte Teilnehmernationen.
Der libysche Nationalkongress hat den gemäßigten Islamisten Muhammad Magaryaf zu seinem Vorsitzenden gewählt. Bis zur Wahl eines Präsidenten ist er Staatsoberhaupt des Landes.
Schnell könnten aus 55 Fällen wieder 200 000 werden, schätzen Experten. Besonders in drei Ländern greifen die Impfkampagnen nicht.
Fünfzig Jahre Freiheit: Was die Unabhängigkeitsfeiern über den Zustand der afrikanischen Länder verraten.
Die Tuareg in Mali haben ihr Ziel erreicht: die Eroberung des von der Regierung in Bamako stets vernachlässigten Nordens. Ihre Führer wurden in Libyen gut ausgebildet.
Ein Doppelgänger erzählt: In „Stachelschweins Memoiren“ treibt der aus Kongo stammende Franzose Alain Mabanckou sein Spiel mit afrikanischem Aberglauben und europäischen Vorurteilen.
Kamele und Beduinenzelt - das war das Libyens, das Gaddafi in die Welt hinaustrug. Nach dem Sturz des Diktators schwirren viele Ideen durch die Köpfe, wie das neue Libyen aussehen könnte.
Das alte Regime ist verschwunden. In Gaddafis verlassenem Regierungskomplex bedienen sich jetzt Plünderer. Rebellen patrouillieren in Tripolis auch mit Waffen deutscher Hersteller, die sie angeblich im Hauptquartier des Staatschefs erbeutet haben.