Kampf gegen Islamisten :
Armee rückt in den Norden Nigerias ein

Von
Thomas Scheen, Johannesburg
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Schießübung: Nigerianische Soldaten am Mittwoch in Bauchi – die Armee ist inzwischen weiter vorgerückt.
Schießübung: Nigerianische Soldaten am Mittwoch in Bauchi – die Armee ist inzwischen weiter vorgerückt.dpa

Die nigerianischen Streitkräfte haben eine der größten Militäroperationen seit den sechziger Jahren gestartet. Der Kampf im Nordosten des Landes gilt der Islamistengruppe Boko Haram.

Als Reaktion auf den fortgesetzten Terror der radikalen islamistischen Sekte Boko Haram hat am Mittwochabend im Norden Nigerias die mutmaßlich größte Militäraktion der nigerianischen Armee seit dem Biafra-Krieg Ende der sechziger Jahre begonnen. Ziel der Militäroperation sei die „Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung, die Sicherung unserer Grenzen und die Zerstörung der Stützpunkte der Terroristen“, hieß es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums vom Donnerstag. Schon am Dienstag hatte der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan in drei Bundesstaaten im Norden - Borno, Yobe und Adamawa - den Ausnahmezustand verhängt. Die Hauptstadt von Borno, Maiduguri, gilt als wichtigster Stützpunkt von Boko Haram.

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